Klima

25. Januar 2016 11:32; Akt: 25.01.2016 16:07 Print

2015 hat die Hitzerekorde geknackt

Die weltweite Durchschnittstemperatur hat im vergangenen Jahr erstmals etwa ein Grad über dem vorindustriellen Wert gelegen. Die UN-Meteorologen warnen.

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Folgen des Klimawandels: Trocken- und Hitzeperioden machen den Landwirten zu schaffen.(12. November 2015) (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

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Die Klimaerwärmung bereitet der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) grosse Sorgen, wie sie heute in Genf mitteilt. «Es ist ein ernüchternder Moment in der Geschichte des Planeten», sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Beim Klimagipfel in Paris hatten sich die Staaten im Dezember geeinigt, die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen.

Nur mit einem weit verminderten Ausstoss an Treibhausgasen sei dieses Ziel überhaupt noch zu erreichen, warnte Taalas. Zwischen 2011 und 2015 sei es so warm wie in keiner Fünfjahresphase zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen, hiess es von der WMO, einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen.

Beunruhigende Statistik der US-Behörden

Mitte vergangener Woche hatte bereits die US-Klimabehörde NOAA berichtet, das Jahr 2015 sei das weltweit wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 gewesen. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen lag demnach um 0,9 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts.

Damit sei das Jahr 2014, der bisherige Rekordhalter, um 0,16 Grad Celsius übertroffen worden, hiess es von der NOAA. Dieser Abstand sei so gross wie noch nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Zehn der zwölf Monate 2015 knackten demnach ihre jeweiligen Temperaturrekorde.

(fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • C.Käser am 25.01.2016 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Ausgerechnet

    die Amerikaner kommen jetzt wieder mit einer Besorgnis erregenden Studie. Sie bringen es nicht einmal fertig den Westen des Landes mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen oder sparsame Autos zu bauen. Stattdessen wird Erdgas im grossen Stil abgefackelt, Fracking propagiert und weiter Holzhütten gebaut.

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  • John Livers am 25.01.2016 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Zuviele Menschen

    Wieviele Menschen hat die Erde 1880 beherbergen müssen? Und wieviele sind es Heute? Natürlich trägt die Industriealisierung auch ihren Anteil bei, aber ohne diese wäre es gar nicht möglich diese vielen Menschen zu ernähren.

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  • Rolf Gysling am 25.01.2016 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Immer das gleiche

    Das wundert ja eigentlich nicht. Aber sicherlich werden hier bald wieder die ewig gestrigen mit den ewig gleichen Behauptungen kommen (die Sonne ist schuld, das hat es schon immer gegeben, es ist nicht CO2, es ist nicht der Mensch, Chemtrails sind schuld etc...). Sich einzugestehen, dass man halt selbst dazu beiträgt ist halt schwer. Dabei wäre es nicht so schwer etwas zu machen. Weniger Auto, weniger Konsum, im Winter mal wieder einen Pulli anziehen, vernünftig Duschen und lokal/regional sowie weniger Fleisch einkaufen. Und schon könnte man ganz schmerzlos gegen 1/3 CO2 Einsparung möglich.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Robert am 28.01.2016 08:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Paris .. Klimakatastrophe

    Wo bleiben die Pariser Klimastuermer ? Versunken in Vergessenheit ? Kyoto, Paris, .. Traenenruehrende Konferenzen und die Klima Katastrophe tickt weiter .. Gehen sie China .. zu "business as usual" zurueck, der Persilschein wurde mit ihrer Unterschrift gezeichnet, die naechsten Generationen haben Beweis fuer grossen Willen .. Was global +1Grad, sind gefuehlte +5Grad lokal 2015, ohne Wechselwirkungen, waeren dies +10Grad bei +2Grad, ergo 2015 +10Grad=40-45Grad im Sommer, die dadurch erzeugten stationaeren Hochdrucksysteme bringen Duerre, Wassermangel, Missernten .. bis 2030 fuer Europa ua

  • Sive am 26.01.2016 21:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu heiss im Winter

    Ist ja auch abnormal, mitte Januar und 12 Grad in Zürich

  • M.G. am 26.01.2016 19:36 Report Diesen Beitrag melden

    Zuwenig Wissen über Wechselwirkungen

    Lange hat man den Einfluss des Temperaturanstiegs auf die Permafrostzonen nicht gesehen. Neue Untersuchungen zeigen das die Frostschicht jährlich 2 cm absinkt. Dadurch wird immer mehr eingelagertes Methan freigesetzt das beim Treibhauseffekt 20 Mal stärker wirkt als CO2. Im Norden Alaskas, Kanadas und Sibiriens beginnt gerade das Freisetzen einer gigantischen Menge an Methan. Als früher eine Eiszeit zu Ende ging wurde dieses Methan über einen Zeitraum von mehreren 1'000 Jahren freigesetzt, heute geht das innert weniger Jahrzehnte.

  • Joe CE am 26.01.2016 13:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erklärung bitte

    Ich will unterhalten werden! Klimapropheten, erklärt mir bitte wieso das Wort Klimaerwärmung bei den Jünglingen taboo ist, jedoch inzwischen Wandel das politisch korrekte Wort ist

    • kein Kunde am 26.01.2016 14:05 Report Diesen Beitrag melden

      ich ich ich

      Weil auch das IPCC längt begriffen hat, dass Sie Quatsch verzapfen. Es wird nun halt einfach behauptet, es gäbe immer mehr Wetterkapriolen - was fixfertiger Humbug ist - seit 2004 (oder 5) sind Extremwetterereignisse rückläufig. So etwa um die Hälfte. Der letzte Kategorie 5 Hurrikan ist wohl schon etwas her...

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  • kein Kunde am 26.01.2016 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    papperlapapp

    RSS & UHE Datensätze - von Satelliten (seit 79) flächendeckend erfasst - sehen dies (übereinstimmend) etwas anders. Seit 18 Jahren & 9 Monaten, gibt es keine globale Erwärmung. Trotz heftigem El Niño. Ich hoffe inständig, diejenigen die dies heute unüberprüft vom Tisch wischen mögen, aber in einigen Jahren nicht mehr darum herum kommen, ihren falschen GLAUBEN zu revidieren, werden spätestens dann, die eint oder andere "offenkundige Tatsache" mitunter etwas kritischer bewerten...

    • Rolf Gysling am 26.01.2016 12:36 Report Diesen Beitrag melden

      Falsche Behauptung

      Das stimmt ja überhaupt nicht. Einzig die Stratosphären Daten der Satelitten zeigen einen negativen Temperaturkoeffizienten, für die Troposphäre und alle anderen Schichten resultiert ein positiver Koeffizient (= Erwärmung) von ca 0.13 K/Dekade.

    • kein Kunde am 26.01.2016 13:23 Report Diesen Beitrag melden

      bad religion

      Ja ja - die Erwärmung versteckt sich ja auch in den Ozeanen. Ich spreche von Oberflächentemperaturen. Aber mal im Ernst - als Schweizer & somit "Rosinenpicker", sollten wir uns ja damit auskennen, nur bequeme Faktoren zu bewerten. Versuchen Sie es mal mit den unbequemen. ZB: Einen Treibhauseffekt gibt es nach wissenschaftlicher Betrachtungsweise überhaupt nicht. Dieser basiert auf der Unterbindung der Konvektion & ist nicht im Ansatz auf die Erde übertragbar. Das IPCC ist ein politischer Verein & von Wissenschaftlichkeit häufig weit entfernt. Climagate zB ein Begriff? Was resultiert daraus?

    • Rolf Gysling am 26.01.2016 13:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @kein Kunde

      Rosinenpicker? Wer pickt den hier den Wert der ihm gerade passt? Die Temperatur der Stratosphäre ist für das Leben auf der Oberfläche sekundär. Aha und warum gibt es keinen Treibhauseffekt? Gibt es nicht etwa einen nicht linearen Verlauf der Temperatur in der Atmosphäre? Wie erklären Sie denn sie erneute Zunahme der Temperatur in höheren Luftschichten? Gehen Ihnen die Argumente aus. Haben Sie Ahnung von Physik/Chemie oder Behaupten Sie einfach mal etwas?

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