Gesundheit und Technik studieren

15. März 2011 21:12; Akt: 15.03.2011 21:19 Print

Der Gesundheitssektor boomt.

von Roland Müller - Noch nie gab es so viele Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten wie heute.

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Die Entscheidung wird entsprechend schwierig, und viele wählen den Weg als Physiotherapeut oder Ernährungsberaterin, weil sie etwas gegen die sogenannte «Apparatemedizin» haben. Vielleicht sollte man solche Vorurteile wegschieben und daran denken, dass die meisten Diagnosemethoden und Therapien ohne Technik gar nicht möglich wären.

Wer sich für das Thema Gesundheit interessiert und eine entsprechende Ausbildung sucht, kann dies aus verschiedenen Blickwinkeln tun: aus dem rein medizinischen, rein biologischen oder rein technischen. Wer jedoch den integrativen Ansatz sucht und Medizin, Biologie sowie Technik vereinen und dazu Aspekte aus den Bewegungswissenschaften, den molekularen Gesundheitswissenschaften und den Gesundheitstechnologien einbringen möchte, kann jetzt ein neues, interdisziplinäres Studium wählen: Gesundheitswissenschaften und Technologie. Wie in jeder fundierten, wissenschaftlichen Ausbildung gehören auch hier Naturwissenschaften und Mathematik zum Studienplan.

Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs sind danach befähigt, Effekte verschiedener Therapien zu überprüfen. Oder sie arbeiten in der biomedizinischen Forschung oder in der medizintechnischen Industrie. Dies sind nur einige Beispiele aus vielseitigen Berufsbildern. Welchen Weg man nach diesem Studium auch geht, eines bleibt sich gleich: Im Zentrum der Arbeit steht immer der Mensch – Berufsleute aus dem Gesundheitssektor genauso wie kranke und gesunde Menschen in verschiedenen Lebensphasen.

www.hst.ethz.ch.