Naturspektakel

28. September 2015 05:51; Akt: 28.09.2015 11:56 Print

Die schönsten Leser-Bilder des Blutmondes

Der Erdtrabant dunkelte ab 3 Uhr kontinuierlich ab, bis nur noch eine dunkelrote Scheibe zu sehen war. Wir zeigen die besten Bilder aus der Schweiz und dem Rest der Welt.

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So sah der Supermond über der Schweiz aus. (28. September 2015)(20-Minuten-Leserreporter) Auch über dem Kanton Bern gab es klare Sicht auf den verdunkelten Erdtrabanten. (28. September 2015)(Bild: Res Derendinger, Leser «Tagesanzeiger») Totale Mondfinsternis - aufgenommen in Niederscherli. Ein Leser-Reporter fotografierte den Blutmond von Selzach aus. Blutmond über Zürich. Blutmond über dem Berner Münster. «Wunderbarer Wochenstart», schreibt ein Leser-Reporter aus Widnau. Ein Leser-Reporter aus Reinach BL dokumentierte die Mondfinsternis. Der Supermond über der Kathedrale in Fribourg. So sah der Blutmond in Rifferswil aus. «Supermond vor Superauto», schreibt ein Leser-Reporter aus Schwanden bei Brienz. Der Supermond aufgenommen in Neftenbach. «Magischer Moment», schreibt ein Leser-Reporter zu diesem Bild. Eine Aufnahme aus Bülach. Noch ein Bild aus Bülach. Blick von Uitikon auf den Blutmond. «Super Sicht» in Effretikon. Der Mond um 4 Uhr über Solothurn. Dieses Bild erreichte uns aus Henggart. Blutmond über Liechtenstein. So sah der Mond über St. Gallen aus. Die Sicht aus Zug. Wanderte hinter dem Eiffelturm hindurch: Supermond in Paris. (28. September 2015) Über den Dächern von Strassburg: Der Blutmond macht seinem Namen alle Ehre. (28. September 2015) Naturspektakel: Der Blutmond hinter der Kathedrale in Köln. (28. September 2015) Der Supermond war in der Schweiz wegen des Hochnebels nicht überall zu sehen, dafür in Österreich. (28. September 2015) In Kanada wurde der Supermond früh gesichtet. (27. September 2015) Hinter dem Empire State Building in New York beginnt der Schatten der Erde, sich vor den Mond zu schieben. (27. September 2015) Auch in Phoenix, Arizona, ist der Mond bereits halb verdeckt. (27. September 2015) In Afghanistan macht ein Mann ein Selfie mit sich und dem Mond. (27. September 2015)

Zum Thema
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Am Himmel hat sich in der Nacht auf Montag ein Naturspektakel abgespielt: Im Zuge einer totalen Mondfinsternis dunkelte der Erdtrabant kontinuierlich ab und wurde in rotes Licht gehüllt. Das Blutmond-Phänomen war in der Schweiz gut zu sehen.

Hochnebel machte zwar in einigen Teilen der Schweiz jenen einen Strich durch die Rechnung, die wach geblieben waren, um das seltene Naturschauspiel zu verfolgen, das ab 3.07 Uhr begann. So lag in Genf, Lausanne, im Berner Oberland, aber auch in der Zentralschweiz, der Napf-Region, im Oberengadin und im Tessin während der Mondfinsternis Hochnebel, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte.

(Quelle: Youtube/Mike Kalush)

Dagegen war im Mittelland sowie besonders am Nordrand der Schweiz dank tiefer Luftfeuchtigkeit gut zu sehen, wie der Mond nach und nach den Kernschatten der Erde durchquerte. Gegen 4 Uhr war die Mondscheibe voll in den Erdschatten eingetaucht und blieb dort in einem geisterhaft roten Licht bis 5.23 Uhr sichtbar.

Der Erdtrabant erschien rot, weil es wegen der Lichtbrechung in der Erdatmosphäre auch im Kernschatten nicht ganz dunkel war. Rotes Sonnenlicht wird in der Erdatmosphäre stärker gebrochen als etwa blaues Licht. Deshalb fällt das rötliche Sonnenlicht auf den Vollmond und lässt ihn rötlich schimmern.

Dieses Zeitraffer-Video entstand in New Mexico:
(Quelle: Youtube/Christin Necker)

Kurz vor dem Höhepunkt der Mondfinsternis stand der Mond nur 356'877 Kilometer von der Erde entfernt. Das ist die geringste Distanz des ganzen Jahres. Deshalb erschien die Mondscheibe in Erdnähe besonders gross. Fachleute sprechen von einem Supermond. Auf Twitter wurde in der Nacht der Hashtag SuperBloodMoon zum Trend.

Nächste Chance 2018

Bei einer Mondfinsternis steht die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond. Der Erdtrabant taucht in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft. Nach 6.27 Uhr verliess der Mond die zentrale Verfinsterungszone langsam wieder.

Die totale Finsternis dauerte 73 Minuten. Im Juni 2011 gab es in der Schweiz die längste totale Mondfinsternis seit mehr als zehn Jahren. Damals dauerte die totale Phase 101 Minuten. Allerdings machten Wolken vielen Beobachterinnen und Beobachtern einen Strich durch die Rechnung. In Europa bietet sich die nächste Chance auf eine totale Mondfinsternis erst wieder am Abend des 27. Juli 2018. Für einen Super-Blutmond muss man gar bis 2033 warten.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stärndli am 28.09.2015 06:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sterne

    Habe extra den Wecker gestellt. War faszinierend. Aber he, habt ihr die vielen Sterne gesehen? Das war eben so schön. Sieht man im Unterland fast nie...

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  • Senf am 28.09.2015 06:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herrlich

    Hätte sonst nichts dagegen jeden Montag so zu starten!!:) eu allne e gueti Wuche!!

  • Lukas am 28.09.2015 06:27 Report Diesen Beitrag melden

    war beeindruckend

    war mit ein paar Menschen auf dem Dach der Kalkbreite in Zürich...etwas weniger Lichtsmog. War berauschend.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • durchschlagend am 28.09.2015 21:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    keine Schatten Fotos

    das Apple i Pad ist so gut, das es jeden Schatten ignoriert, auf jedem Foto ist der Mond einfach nur rund.

  • Nadine Müller am 28.09.2015 18:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hammer Bilder

    darf ich fragen wie ihr solche tollen und qualitative Bilder hingekriegt habt?

    • Urs Leutwiler am 28.09.2015 22:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Dicke Jacke

      20min hat facebook durchforstet und einige öffentlich geteilten Bilder verwendet. Deshalb auch keine Quellenangaben. Meins ist auch dabei (ungefragt). Man braucht ein Stativ, eine gute Kamera, ein Teleobjektiv, einen Fernauslöser und das nötige Knowhow. Und eine warme Jacke.

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  • Becky L. am 28.09.2015 17:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ alle Fotografen

    Vielen lieben Dank an alle Fotografen, die ihre Bilder eingesendet haben und solche wie mich ( die schlafen müssen, weil sie arbeiten ), daran teilhaben lassen

    • AM am 28.09.2015 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Becky L.

      Warst glaub nicht den Einzige den Arbeiten müsste;)

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  • Naturphänomenal am 28.09.2015 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nachhaltig

    das schönste war, es hat im Freien stattgefunden. Ohne Regiesseur und Klappe 4.

  • Nadja am 28.09.2015 16:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mond

    Ich habe extra meinen Wecker gestellt und meinen Mann geweckt. Wir genossen den Blutmond und legten uns nach einem "Guten Nachtkuss" nochmals für eine knappe Stunde ins Bett. Es hat sich gelohnt, denn so was muss man einfach sehen!