Neue Studie

02. August 2019 13:35; Akt: 02.08.2019 13:35 Print

Lässt sich Wachstum von Krebs mit Essen stoppen?

Wer sich gut ernährt, tut seiner Gesundheit Gutes. Nun gibt es erste Hinweise darauf, dass eine Diät Krebskranken helfen kann.

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Gesund essen statt ... ... Medikamente nehmen. Für einige Krebspatienten könnte so die Zukunft aussehen. Denn in einer Studie mit Mäusen haben Forscher der Duke University zeigen können, dass durch einen verringerten Verzehrt aminosäurehaltiger Lebensmittel bei Mäusen das Wachstum einiger Krebsarten gesenkt werden kann. Zunächst konzentrierte sich die Studie auf gesunde Versuchstiere, ... ... danach wurde die Diät bei Mäusen mit Darmkrebs oder Weichteiltumoren getestet. In beiden Fällen erwies sich eine Strahlentherapie in Zusammenhang mit der Diät als erfolgreich. «Wir konnten sehr starke Effekte nachweisen, genauso stark wie bei wirksamen Medikamenten», sagte Studienleiter Jason Locasale. Der Forscher warnt jedoch davor, einen Erfolg bei anderen als den untersuchten Tumorarten zu erwarten. Die Behandlungsmethode, die nur an Mäusen getestet wurde, ist demnach noch nicht reif, um an Menschen mit einer Tumorerkrankung durchgeführt zu werden. Wie muss Ernährung aussehen, die ... ... gut für die Gesundheit und gleichzeitig auch ... ... gut fürs Klima ist? Dieser Frage ist ein 37-köpfiges Forscherteam aus 16 Ländern, die sogenannte Eat-Lancet-Kommission, nachgegangen. Das Ergebnis ist ein ganz spezieller Ernährungsplan. Dieser gibt vor, welche Mengen man von welcher Art Lebensmittel essen sollte – pro Tag, wohlgemeint. Am meisten darf man demnach essen. Konkret sind 300 Gramm pro Tag gestattet. Etwas weniger sollte es von nicht überschritten werden. Knapp dahinter landen Produkte aus täglich konsumiert werden. Nochmals 32 Gramm weniger – nämlich gegessen werden. Deutlich weniger darf es bei den pro Tag und Person. Bei täglich sollten nicht überschritten werden. Für und ... ... täglich konsumiert werden. Dass pro Tag zu sich nehmen. Weniger sollte es von tierischen Produkten sein. Von pro Tag, ... ... von . Halb so viel – nämlich . Wer nun glaubt, diese geringe Mengenangabe liesse sich nicht noch weiter reduzieren, wird von den Forschern eines Besseren belehrt. Schlusslicht des Ernährungsplans für Gesundheit und Umwelt bilden nämlich gegessen werden. Das tönt nach Vorgaben, die völlig unmöglich umzusetzen sind. Denn wie soll man 13 Gramm Ei pro Tag essen, wenn doch ein Ei der Klasse M etwa viermal so schwer ist. Doch rechnet man die Angaben auf die Woche hoch, sieht es schon ganz anders aus. Schon länger empfehlen Ernährungswissenschaftler, den Verzehr von Fleisch herunterzuschrauben und dafür mehr Gemüse zu essen.

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Durch einen verringerten Verzehr aminosäurehaltiger Lebensmittel kann einer Studie zufolge das Wachstum bestimmter Krebsarten gehemmt werden.

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Ein Verzicht beispielsweise auf rotes Fleisch und Eier habe die Krebstherapie bei Mäusen beeinflusst, heisst es in der am Donnerstag in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlichten Studie. «Wir konnten sehr starke Effekte nachweisen, genauso stark wie bei wirksamen Medikamenten», sagte Studienleiter Jason Locasale von der US-Universität Duke.

Ohne Kombination geht es nicht

Konkret ging es den Wissenschaftlern um die Aminosäure Methionin, die eine wichtige Rolle beim Wachstum von Krebszellen spielt.

Zunächst konzentrierte sich die Studie auf gesunde Versuchstiere, danach wurde die Diät bei Mäusen mit Darmkrebs oder Weichteiltumoren getestet. In beiden Fällen erwies sich eine Strahlentherapie in Zusammenhang mit der Diät als erfolgreich.

Keine Allzweckwaffe

Locasale warnte jedoch davor, einen Erfolg bei anderen als den untersuchten Tumorarten zu erwarten. Die Behandlungsmethode ist demnach noch nicht reif, um an Menschen mit einer Tumorerkrankung durchgeführt zu werden. Auch unabhängige Experten mahnten, es dürfe noch nicht von einer Wirksamkeit der Therapie ausgegangen werden.

Studien zeigen immer wieder Zusammenhänge zwischen bestimmten Ernährungsweisen und Krebstherapien. Locasale zufolge ist es jedoch schwierig, solche Studien zu finanzieren, da die Behandlungsmethoden häufig als nicht profitabel gelten.

(fee/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • cancerli am 02.08.2019 14:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schon wieder

    Ich als seit Februar Krebserkrankte notabene sogar sportlich und immer gesund und bio ernährt,Nichtraucherin kann die Berichte über Krebsheilmittel,selbsternannte "Wissenschaftler" und deren Senf hier dazu einfach nicht mehr lesen und hören. Macht mir einen Gefallen und überlässt dieses Thema den Profis. Für Krebserkrankte sind solche Behauptungen die aufgestellt werden ein Afront. Es kann jeden treffen,egal wie gesund oder ungesund er lebt. Krebs heisst Pech gehabt,genetisch und immunologisch betrachtet. Das ist die unbequeme Wahrheit,die jedem Angst macht.

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  • Flanke am 02.08.2019 14:02 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht alles essen

    So oder so schadet es sicher nicht, sich gesund zu ernähren und gewisse Sachen zu meiden (künstlich gesüsste Getränke, Fertigprodukte, Rauchen u.ä.) Täglich frisches Obst und Gemüse, dann darf man sich auch ohne schlechtes Gewissen mal Schokolade oder ein Dessert.

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  • Heinz am 02.08.2019 13:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit Veganerblut...

    ...lässt sich angeblich Krebs heilen. Sagt zumindest die Spitzenkandidatin der Grünen. ;-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Patient R. am 03.08.2019 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Empfehlung

    Gesundheit Sendung heute SRF1 mit genau diesem Thema

    • Lorenz am 03.08.2019 18:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Patient R.

      Ja, gesponsert von wem? Wir finden die Lösungen nicht dort, wo man von unseren Leiden abhängig ist. Ich denke, das kann erkannt werden.

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  • dorismaria am 03.08.2019 16:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    oh je......

    dann wäre ich während den 13 monatenchemotherapie und operationen verhungert! ich konnte nömlich zeitweise nur milchprodukte zu mir nehmen. traurig finde ich am ganzen, dass uns quasi von solchen artikeln immer (!) ein schlechtes gewissen eingeredet wird, dass wir quasi schuld am krebs sind-sei es durch falche ernährung, zuwenig/zuviel sport, rauchen etc......

    • Awake am 03.08.2019 17:13 Report Diesen Beitrag melden

      @dorismaria

      es gibt keine Schuld, jeder Mensch ist anders und auch jeder Krebs ist anders. Natürlich gibts Dinge, die können etwas auslösen oder verstärken, aber wie wollen wir uns der Radioaktivität entziehen? Oder der Handystrahlung? Jeder Mensch kann es treffen, weiterleben und das beste daraus machen, viel Glück

    • Tellvetia am 03.08.2019 23:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @dorismaria

      "Schuld" ist kein gutes Wort im Zusammenhang mit Krankheiten. Den Gedanken, dass jede Krankheit die äußeren Symptome sind, welche auf der seelischen Ebene den Ursprung haben, finde ich spannend. Können auch seelische Themen von früheren Leben sein. Offen sein wie ein Kind und ev. dem mal nachgehen. Grigori Grabovoi hat die Möglichkeiten zur Heilung offen gelegt....

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  • Andrea am 03.08.2019 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit der Chemie

    Mit der Ernährung lässt sich vieles heilen und vermeiden. Die Forschung will davon aber nichts wissen, dort gibts ja kein Geld zu holen. Back to the roots istfür mich die Lösung: Weg mit dem Weizen, weg mit dem Zucker, Süsses (=Früchte) nur in Massen, generell nur Bio, die Psyche und der Körper erholen sich ganz ohne Chemie...

    • Susu am 03.08.2019 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Andrea

      Ist leider nicht so. Auch Menschen welche immer Bio, kein Weizen etc. essen trifft der Krebs. Sobald vererblich sowieso. Ich spreche als seit 20 Jahren Betroffene

    • Flexitarier am 04.08.2019 00:14 Report Diesen Beitrag melden

      Petrochemie, die Geisel der Menschheit.

      Andrea, voll bei dir. Aber back to the roots, in eine vom Menschen mit Dünger und giftigen Stoffen kontaminierte Natur wird erst wieder möglich sein, wenn die Schäden nachhaltig rückgängig gemacht wurden. Am Ende ist ein Teil der Menschheit selbst eine Art Krebs für diesen Planeten. In ein paar Jahrzehnten haben wir hier alles vergiftet, dann wird es schnell gehen...

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  • Gerber N. am 03.08.2019 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ernährung

    Neben den herkömmlichen Behandlungen wie Chemo, Operation oder Bestrahlung kann der Patient auch selber aktiv werden. Ich empfehle das Buch von Dr. Coy «  die anti Krebsernährung » mit Verzicht von Zucker und Kohlehydraten. Auch habe ich eine Sendung gesehen, wo russische Ärzte herausgefunden haben, wie das Diäten die Chemo verstärkt und der Krebs so besser vernichtet werden kann. Bei mir hat es genützt. Nur hat niemand Interesse an solchen Studien da damit kein Vermögen verdient werden kann.

    • Susu am 03.08.2019 18:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gerber N.

      Niemand weiss ob du geheilt bist und warum. Krebszellen unter 3 mm lassen sich nicht messen, mit keinem der heutigen Geräte, Ich war schon 2x offiziell geheilt. Und es ist wieder da!

    • Grünschnabel am 03.08.2019 23:15 Report Diesen Beitrag melden

      @Susu

      Logisch, weil die Ursache des Krebses nicht erkannt wurde. Und mit rausschneiden, Giftkeule usw. ist das Problem auch nicht gelöst. Begreifst du nicht, dass der Krebs eine Wirkung, eine Reaktion einer Ursache ist? Und nebenbei einer der lukrativsten Geschäftsfelder die es gibt. Darum ist man an Ursachen auch nicht interessiert. Ich denke, das kann erkannt werden.

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  • Rainer Wahnsinn am 03.08.2019 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Gorilla fressen nur Obst und Gemüse

    Eigentlich wäre es ja nur das Beste und das Gesündeste, aber seit die Welt komplett verseucht ist, ist es egal was der Mensch zu sich nimmt...Gift ist es so oder so und wenn nicht über die Nahrung dann über die Luft. Sitz in einem Cabrio ohne Verdeck und fahre durch einen Tunnel. Ironie off. Der Gorilla ist ja auch ein Arnold Schwarzenegger und...siehe Titel