Antarktis

28. Februar 2019 10:35; Akt: 28.02.2019 10:35 Print

Ein Eisberg so gross wie der Kanton Zürich entsteht

Am Südpol könnte sich in den nächsten Jahren ein neuer Mega-Eisberg bilden. Bricht er ab, könnte er zur Gefahr werden.

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Satellitenbilder der Nasa zeigen einen Riss im Brunt-Schelfeis. An und für sich nichts Besonderes, jedoch überrascht die vergleichsweise rasante Geschwindigkeit, mit welcher der Spalt wächst. So wird er jährlich um rund vier Kilometer grösser.

Wissenschaftler gehen nun davon aus, dass der Eisbrocken in den nächsten Jahren vom Schelfeis abbrechen wird. Der gigantische Eisberg würde demnach 1700 Quadratkilometer gross sein. Das entspricht in etwa der Fläche des Kantons Zürich.

Britische Station in Gefahr

Der Mega-Eisberg könnte zur Gefahr für die britische Forschungsstation Halley werden, die auf dem Brunt-Eisschelf steht und üblicherweise ganzjährig betrieben wird. Zwar wurde sie wegen eines Risses bereits 2016/17 um 23 Kilometer versetzt, musste aber wegen der unsicheren Eisverhältnisse in den vergangenen Jahren jeweils im Winter geschlossen werden. Joe MacGregor, Geologe der Nasa, erklärt, dass die Zukunft des Brunt-Schelfeises vor allem davon abhängt, in welche Richtungen sich die Risse bewegen.


(slo/jcg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dr. Frost am 28.02.2019 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Problem Zürich gelöst

    jetzt pflanzen wir die ganze Stadt Zürich auf diesen Eisklumpen und machen dafür wieder Grünflache wo die Stadt war.

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  • Eispickel am 28.02.2019 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Aufschreiiii Kliiimawandel!!!

    Hat schon mal einer nachgeschaut, ob da nicht grüne Männchen mit Eispickeln am Werk waren?

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  • Galziologe der Ehrlichen Art am 01.03.2019 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Lesen Bildet Co2 Verblendet.

    Hat sich mal jemand die mühe gemacht und Nachgelesen ob die Erde mehr Zeit mit Eis an den Polkappen hat oder mehr Zeit ohne Eis. WARNUNG es könnte sie verblüffen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wörni am 01.03.2019 21:09 Report Diesen Beitrag melden

    Gott lenkt das Klima

    Bin dankbar, dass der Schöpfer das letzte Wort hat. Es wird keine Sintflut oder Megaflut mehr geben, das hat Gott versprochen. Wir werden jeweils bei einem Regenbogen daran erinnert. Ein Zeichen Gottes.

  • Galziologe der Ehrlichen Art am 01.03.2019 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Lesen Bildet Co2 Verblendet.

    Hat sich mal jemand die mühe gemacht und Nachgelesen ob die Erde mehr Zeit mit Eis an den Polkappen hat oder mehr Zeit ohne Eis. WARNUNG es könnte sie verblüffen.

  • Desmodus am 01.03.2019 14:02 Report Diesen Beitrag melden

    Gerta grüsst

    Er hat bereits einen Namen erhalten.

    • Petra Stein am 01.03.2019 16:43 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte richtig

      Gerta? Sie meinen wohl Greta! (Greta Thunfisch, die aus Schweden)

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  • Rolf Jenni am 01.03.2019 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Die Natur hat viel zeit

    Habt keine Angst ,liebe Menschen.Die Natur ist unzerstörbar.

    • Wörni am 01.03.2019 21:12 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Angst

      Gott hat das letzte Wort. Dafür bin ich dankbar und muss mich nicht in Angst aufhalten.

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  • Gefragter am 01.03.2019 06:54 Report Diesen Beitrag melden

    .....

    Kenne mich zwar nicht aus aber einen Durchgang zb. Bohrloch zum Meer/Ice Wasser bis zur Höhle damit sie sich füllt und fals notwendig durch einen Effekt wieder einfriert müsste doch etwas beheben/verzögern?.