Social Media

13. Mai 2012 23:02; Akt: 14.05.2012 00:36 Print

Eltern von ihren Kids überfordert

von Simona Marty - Zwei Drittel der Eltern in der Schweiz fühlen sich oft überfordert. Vor allem älteren macht der Umgang mit neuen Medien zu schaffen. Jedes dritte Paar sorgt sich wegen Cybermobbing.

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Mehr als die Hälfte der Schweizer Eltern empfindet die Erziehung ihrer Kinder als immer schwieriger. Zu den Top-­Herausforderungen gehören laut einer Studie von Pro Juventute Ernährung, Schule, Freizeit und Medien. Auffallend: Rund ein Drittel häufig überfragt, was das Medienkonsumverhalten ihrer Kinder anbelangt.

«Eltern wissen im Vergleich zu ihren Kindern vielfach weniger gut über neue Medien Bescheid, was sie in der Erziehung verunsichert», so Stephan Oetiker, Direktor von Pro Juventute. Aber auch medienkompetente Väter und Mütter seien oftmals überfragt, wie ein aktueller Fall eines Schülers zeige: «Ein Foto eines Jungen in unvorteilhafter Stellung auf der Toilette machte kürzlich im Web die Runde. Solch ein Bild ist kaum mehr wegzukriegen und stellt für Schüler und Eltern eine grosse psychische Belastung dar», sagt Oetiker. So bestätigt denn auch eine Studie der Allianz Suisse, dass jedes dritte Schweizer Elternpaar Angst davor hat, dass ihr Kind einmal gemobbt werden könnte.

Eine Problematik, die sich im Zeitalter neuer Medien enorm verschärft hat: «Wenn eine ganze Internet-Community über ein Kind lästert, ist dies viel schlimmer als beim klassischen Mobbing auf dem Schulhof», sagt Oetiker. Neben Cybermobbing berge Facebook bei Kindern zudem die Gefahr, dass sie reale Freundschaften vernachlässigen. Für Nadia Garcia von Elternet.ch sollten Kinder deshalb vor allem lernen, zwischen einer positiven, aktiven Nutzung und unreflektiertem Konsum zu unterscheiden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Peter am 14.05.2012 04:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Zusammenhang!

    Was genau hat Mobbing mit diesem Titel gemein?

  • Denker am 14.05.2012 07:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur so am Rande...

    Es ist also gesetzlich erlaubt, dass man seinem Kind zeitweise den Computer verbietet oder es dabei überwacht! Ich habe sogar gelesen, dass Primarschüler ohne Handy oft recht gut überleben. Als Erziehungsperson darf man sogar alleine mit der Begründung, dass man sich selber damit zuwenig auskennt und so seinen Erziehungspflichten nicht nachkommen kann, den Kindern etwas zu ihrem eigenen Schutz verbieten... stellt euch bloss vor... .! Welche Freiheiten wir doch haben... oder aber halt Verantwortungen!!!

  • Ueli am 14.05.2012 06:38 Report Diesen Beitrag melden

    Und jetzt ist alles klar???

    Toll wass diese Frau Garcia von sich lässt. Zitat: "Kinder deshalb vor allem lernen, zwischen einer positiven, aktiven Nutzung und unreflektiertem Konsum zu unterscheiden." So und wer alles weiss nun genau was eine positive, aktive Nutzung und vor allem unrefletierter Konsum sein soll? Und sowas soll Eltern wieder sicherer machen wenn man mit solchen Begriffen um sich schlägt die auch keiner versteht. Eine weitere Bemerkung behalte ich lieber für mich.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike Schwede am 14.05.2012 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Facebooker vernachlässigen nicht Freunde

    Man sollte aber auch keine unreflektierten Behauptungen in die Medien stellen: Diverse Studien haben bewiesen, dass Studenten, die Facebook nutzen häufiger reale Kontakte pflegen als Nicht-Facebook-Nutzer. Wie sich dies bei Schülern verhält müsste zuerst untersucht werden, bevor man eine Warnung an die Eltern ausspricht.

  • Denker am 14.05.2012 07:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur so am Rande...

    Es ist also gesetzlich erlaubt, dass man seinem Kind zeitweise den Computer verbietet oder es dabei überwacht! Ich habe sogar gelesen, dass Primarschüler ohne Handy oft recht gut überleben. Als Erziehungsperson darf man sogar alleine mit der Begründung, dass man sich selber damit zuwenig auskennt und so seinen Erziehungspflichten nicht nachkommen kann, den Kindern etwas zu ihrem eigenen Schutz verbieten... stellt euch bloss vor... .! Welche Freiheiten wir doch haben... oder aber halt Verantwortungen!!!

  • Ueli am 14.05.2012 06:38 Report Diesen Beitrag melden

    Und jetzt ist alles klar???

    Toll wass diese Frau Garcia von sich lässt. Zitat: "Kinder deshalb vor allem lernen, zwischen einer positiven, aktiven Nutzung und unreflektiertem Konsum zu unterscheiden." So und wer alles weiss nun genau was eine positive, aktive Nutzung und vor allem unrefletierter Konsum sein soll? Und sowas soll Eltern wieder sicherer machen wenn man mit solchen Begriffen um sich schlägt die auch keiner versteht. Eine weitere Bemerkung behalte ich lieber für mich.

  • Horst B. am 14.05.2012 05:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erziehungsverantwortung?

    Wie kann man jemanden erziehen in Fragen von denen man keine Ahnung hat? Nicht nur Eltern, sonder auch Politiker haben keinen Schimmer von Social Media und Web 2.0. Auch die Schulen geben sich ahnungslos und von den Lehrern, selbst an den Kantonsschulen, sind kaum Lehrer vorhanden, die kompetent mit den Kindern den Umgang mit den neuen Medien schulen können. Anstatt Werken oder andere unsinnige Fächer sollte hier investiert werden. Die Zukunft wird nur noch anspruchsvoller ...

  • weberli am 14.05.2012 05:27 Report Diesen Beitrag melden

    erziehung wird nicht schwieriger..

    so ein blödsinn. die erziehung wird nicht immer schwieriger. die eltern werden immer fauler und wollen die erziehung auf die schule abschieben oder haben einfach keine zeit wegen job oder ausgang. sollte irgend jemand noch auf die idee "kinder sind teuer" blablabla kommen. sowas weis man vorher schon....also hirn einschalten................