Mysteriöses Wesen

08. Juni 2019 11:56; Akt: 08.06.2019 11:56 Print

FBI veröffentlicht bisher geheime Akten zu Bigfoot

Nach Jahren der Geheimhaltung hat das FBI enthüllt, dass man in den 1970er-Jahren ein Haarbüschel daraufhin untersucht hat, ob es von Bigfoot stammt.

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Um den behaarten Waldmenschen Bigfoot ranken sich in Nordamerika unzählige Legenden. Bereits die Ureinwohner berichteten von dem Riesen mit überdimensional grossen Füssen, der in den dichten Wäldern leben soll. Viele Leute wollen ihn bereits gesehen haben, doch hieb- und stichfeste Beweise für seine Existenz gab es, ähnlich wie beim Yeti, bisher nicht.

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Nun hat das FBI Akten zu seinen eigenen Untersuchungen zum Mysterium Bigfoot veröffentlicht. Demnach hat die Bundespolizei in ihrer Wissenschafts- und Technikabteilung ein Stück Haut und etwa 15 Haare analysiert, die sie 1976 von einem Bigfoot-Experten erhalten hatte.

Ein entscheidender Hinweis

Dieser Mann war Peter Byrne, heute 93 Jahre alt. Er hatte die Haare in einem Wald im Nordwesten der USA entdeckt. Den entscheidenden Hinweis hatte er von zwei Mitarbeitern der US-Waldbehörde, erhalten. Die beiden Biologen berichteten ihm, dass sie beobachtet hätten, wie eine zottelige Gestalt zwischen zwei nahestehenden Bäumen hindurchgeschlüpft sei.

Byrne, der zuvor schon in Nepal nach dem Yeti gesucht hatte, war zu dieser Zeit bereits ein erfahrener Monsterjäger. Und so kombinierte er haarscharf, dass eine so grosse Kreatur unmöglich zwischen zwei nahestehenden Bäumen durchgekommen sein konnte, ohne die Stämme zu streifen. Er untersuchte die Bäume und fand tatsächlich einige Haare und ein Stück Haut.

Diese packte Byrne in einen Umschlag und schickte ihn ans FBI mit der Bitte «eine vergleichende Analyse der Haare, deren Ursprung man nicht kenne, durchzuführen». In einem weiteren Brief betonte er, dass seine Forschung ernst gemeint sei und es sich um eine ernsthafte Frage handle, die einer Antwort bedürfe.

Das FBI macht sich an die Arbeit

Vom FBI habe er seither nichts mehr gehört, wie die «Washington Post» (kostenpflichtiger Inhalt) schreibt. Dabei hatte die Bundespolizei seine Einsendung nicht etwa in den nächsten Papierkorb geworfen, sondern tatsächlich die eigenen Wissenschaftler mit einer gründlichen Untersuchung beauftragt.

Dies zeigt ein Brief von Jay Cochran Jr., dem stellvertretenden Direktor der Wissenschafts- und Technikabteilung des FBI. In einem Brief an Byrne vom 15. Dezember 1976, den dieser offenbar nie erhalten hat, schreibt Cochran, dass man entgegen der internen Richtlinien für ihn eine Ausnahme mache und die Haare und das Gewebe untersuchen werde.

Die Analyse liefert Resultate

Zwei Monate später wandte sich Cochran erneut in einem Brief an Byrne. Die Resultate waren da. Im Brief erklärte der FBI-Mitarbeiter, dass die Proben mikroskopisch auf verschiedenste Merkmale hin untersucht worden seien. Schliesslich sei man zum Schluss gekommen, dass «die Haare ihren Ursprung in der Familie der Hirsche» hätten.

Von der «Washington Post» mit den Informationen aus den freigegebenen Akten konfrontiert, erklärte Byrne, der selber nie einen Bigfoot gesehen hat: «Es ist enttäuschend.» Trotzdem will er seine jahrzehntelange Suche nach Bigfoot weiterführen und hat zu diesem Zweck in den Wäldern des Bundesstaats Oregon verschiedene Kamerafallen aufgestellt. Diese will er weiter jede Woche kontrollieren. Und wer weiss, vielleicht wird er eines Tages tatsächlich einen Bigfoot entdecken, der seinen Ursprung nicht in der Familie der Hirsche hat.

(jcg)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ihr werdet ihn nie findet. am 08.06.2019 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so,

    Solange man Bigfoot & Co. sucht und nicht findet, ist seine Überlebenschance vor dem Mensch am grössten. Sollte es tatsächlich so ein Wesen geben, dann ist es in jeder Hinsicht ein superintelligentes, sensibles und friedfertiges Wesen, andernfalls man ihn schon längst gefunden, gejagt, setziert, geklont, ausgestopft und ausgerottet hätte. Was der Mensch findet, zerstörrt er auch gandenlos.

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  • Wars and Stripes am 08.06.2019 12:13 Report Diesen Beitrag melden

    Das FBI hat unumstösslich Beweise

    und unumstössliche Beweise werden in den USA nie weitergeleitet, im Interesse des Staates.

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  • Christ am 08.06.2019 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jedes Bild unscharf

    Märchen. Unglaublich, Menschen kann man von allem überzeugen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • michi am 13.06.2019 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    interessante vorgehensweise

    Egal ob es solche wesen gibt oder nicht. Aber: 1. würde das fbi niemals einen positiven testbefund veröffentlichen 2. würde das fbi und der ami-staat dies vehement verneinen 3. ist dies eine interessante wissenschaftliche vorgehensweise, wenn mann nach einem negativen befund gleich sagt, dass es dies nicht gibt. Es ist immer das gleiche bei vielen namhaften wissenschaftlern. wenn von 100'000 untersuchungen 99'999 fälschung sind, gibt es dies auch nicht. Aber es gibt dann immer noch eine probe die unerklärlich ist. Beispiel UFO sichtungen und bilder...

  • Anja am 12.06.2019 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Titel über Bifoot und Yeti

    Solche Thesen bestätigen dass der Drogenkonsum in den letzten Jahren stark zugenommen hat...

    • irgendeiner am 16.06.2019 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anja

      wenn es diese Mythen nicht schon seit Jahrtausenden gäbe. aber trink lieber weniger. dann musst du deine eigenen Probleme nicht auf andere abschieben.

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  • Gross Fuss am 12.06.2019 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch ganz klar wo der lebt

    Auf der unteren Seite unserer Flachen Erde :-) :-)

  • Philipp am 10.06.2019 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beschäftigung

    Naja, solange die Leute doch nach irgendetwas Ausschau halten und suchen, haben sie doch eine sinnvolle Beschäftigung. Das Suchen ist ja auch interessanter, als wenn es dann gefunden würde. Sei es nun ein Alien, ein Bigfoot oder eben in Yeti, die Leute brauchen eine Beschäftigung und können so die Zeit doch sinnvoll nutzen. Ob diese Kreaturen nun existieren oder nicht, ist ja eigentlich egal, ist dann halt so, wie es ist.

  • EMMM am 09.06.2019 11:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Es gab sogar ein Doku, wo man scheinbar Haare vom Bigfood entdeckt hatte. Es stellte sich heraus, dass es sowohl mit dem Eisbären als auch Braunbären Verwand waren. Letztendlich, ist es schwer zu Urteilen, was stimmt und was nicht, von daher ist und bleibt ein Mythos.....