Umstrittene Tat

01. April 2019 19:40; Akt: 01.04.2019 19:40 Print

Tierfilmer brechen Tabu, retten Pinguine vor Tod

Es sind Aufnahmen, die einem ans Herz gehen: Tierfilmer dürfen eigentlich nicht in den Lauf der Natur eingreifen, doch hier können sie nicht tatenlos zusehen!

Der Trailer zur Tierdoku «Wilde Dynastien» berührt das Herz.(Video: ARD)
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Die Gruppe Kaiserpinguine, der Dok-Filmer in der Antarktis begegneten, ist eigentlich dem Tode geweiht. Dicht gedrängt stehen sie im ewigen Eis, einige taumeln, andere stolpern. Manch ein Tier bleibt entkräftet am Boden liegen.

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Schuld an der misslichen Lage ist das Wetter. Es hat die Atka-Bucht, in der sich die Tierfilmer und die Vögel über den Weg laufen, zufrieren lassen. Für die Vögel gibt es kein Entkommen. Denn fliegen können sie nicht. Und an den schrägen Eiswänden, die das Eisbecken umgeben, rutschen sie immer wieder ab.

Eine Rampe für die Rettung

Die Pinguine drohen zu sterben. Denn eigentlich gilt unter Tierfilmern die Regel, dass man zwar beobachten, nicht aber in den Lauf der Natur eingreifen darf.

Zunächst hält sich das Filmteam auch daran. Doch als die Tiere nach ein paar Tagen immer noch feststecken und die Kameraleute immer mehr Kadaver entdecken, können sie nicht anders und schreiten ein. Mit Eishacken und Schaufeln schlagen sie eine Rampe ins Eis, über die sich die Vögel aus dem Becken retten können.

Seit der Clip, der den zweiten Teil der Tierdoku «Wilde Dynastien» ankündigt, auf Facebook gepostet wurde, sind die Like-Zahlen in die Höhe geschossen. Innert kürzester Zeit wurde über 5000-mal der Daumen nach oben gedrückt. Und auch in den Kommentaren sprechen die Follower ausnahmslos Lob aus.

(fee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • S. B. am 01.04.2019 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SOS

    Gut gemacht. Der Mensch greift ständig in der Natur, um sie zu zerstören, warum also nicht, um ein paar Tiere zu retten?

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  • Neila Amrak am 01.04.2019 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Karma

    Ich sehe nichts natürliches daran Tieren beim Sterben zuzusehen, wenn man die Mittel hätte zu helfen.

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  • mr1000faces am 01.04.2019 19:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gutes tun

    Manchmal muss man Regeln brechen um Gutes zu tun...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ho.Br. am 26.04.2019 11:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiere retten.

    Sehr gut gemacht,in der heutigen Zeit muss das sein das man den Tieren hilft.Es gibt sowiso viel zu wenige.Bravo.

  • Chrigi am 11.04.2019 19:02 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so

    Der grundgedanke des nicht ei greifens gilltet eher wen ein löwe eine gatzele reist oder sonst der überlebensnampf unter tieren droht wen aber eine ganze pinguin kolonie tu sterben droht ist es eher unmenschlich die tiere sterben zu lassen. Und es wird ja niemandem das fressen geraubt. Oder anderst gesagt: durch das eingreifen der menschen hat kein tier in der nahrungskette etwas verlohren aber einige haben etwas gewonnen"

  • Enttäuschter Leser am 08.04.2019 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Umfrage

    Da schreibt ihr einmal einen Artikel in dem es um eine ethische Frage geht und eure Umfrage ist ernsthaft: "Mögen sie Pinguine"!? Warum? Würde euch, "Dürfen Tierfotografen eingreifen?" nicht auch viel mehr interessieren? Mich schon!

  • Ramona Zuber am 05.04.2019 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    I like it

    Es ist wahnsinnig schön, neben all den schlimmen tierquälereien, von tierrettungen zu lesen. Ich bin begeistert von dieser Aktion

  • Biba am 05.04.2019 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Pflicht

    Der Mensch zerstört so vieles, aber wenn er etwas gutes tun kann, soll er es auch machen. Der Mensch soll und kann eingreifen, es ist seine Pflicht Gutes zu tun.