Nach über 100 Jahren

21. Juli 2018 12:38; Akt: 21.07.2018 14:25 Print

Wrack mit angeblichem Goldschatz gefunden

Südkoreaner wollen ein 1905 gesunkenes Schlachtschiff entdeckt haben. Jetzt beginnt die grosse Schatzsuche.

An Bord des Schiffes sollen angeblich 5500 Kisten mit Goldmünzen sein. (Video: Tamedia/Shinil Group via Storyful)
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Das russische Kriegsschiff Dmitri Donskoi ist vor über 100 Jahren gesunken. Es kam während des Russisch-Japanischen Krieges (1904 bis 1905) zum Einsatz. Jetzt sei es gefunden worden, wie die südkoreanische Shinil Group meldet.

Seit seinem Verschwinden im Jahr 1905 gab es zahlreiche Versuche, das 5800 Tonnen schwere Wrack zu finden – nicht zuletzt wegen des darin vermuteten Goldschatzes. Laut BBC haben in der Vergangenheit schon mehrere Firmen behauptet, das Schiff gefunden zu haben, was sich dann aber als falsch herausstellte.

Angeblich 5500 Kisten mit Goldmünzen an Bord

Man sagt, dass Gold im Wert von mehreren Milliarden Franken an Bord der Dmitri Donskoi sei. Die «Korea Times» spricht von 5500 Kisten mit Goldmünzen. Es soll das Gold der russischen Pazifikflotte gewesen sein, um Crew-Löhne und Anlegegebühren zu zahlen. Bis heute gibt es aber gemäss BBC noch keinen Beweis für die Existenz des Goldes.

Um das Wrack zu bergen und den potenziellen Goldschatz zu finden, muss die Shinil Group zuerst Bergungsrechte bei der südkoreanischen Regierung beantragen. Das sei laut BBC noch nicht geschehen.

Wrack mit angeblichem Goldschatz gefunden

Zudem müsse die Firma zehn Prozent des geschätzten Werts des Wracks vorauszahlen. Das würde den Wert der erst im Juni gegründeten Firma angeblich bei weitem übersteigen. Die Shinil Group sagte gegenüber der BBC, dass bald eine Pressekonferenz abgehalten werde, um alle Zweifel auszuräumen.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Denk Mal am 21.07.2018 13:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Münz

    Die russische Marine war wohl kaum so töricht, ihr ganzes Vermögen auf EINEM Schiff zu bunkern.

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  • Tom am 21.07.2018 13:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer's glaubt

    Bei z.B. 3 Mrd Fr. Wert und einem Kilopreis von 40.000 Fr. müssten es 75 Tonnen Gold sein. Ich glaube kaum dass der Zar dazumal 75t Gold als Löhne und Gebühren bezahlt hat.

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  • Sarawak am 21.07.2018 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gerüchte oder wahr?

    Spannend, ist es diesmal wirklich das Schiff welches man vermutet? Ist wirklich ein Schatz an Bird?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Z.Z am 21.07.2018 21:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In

    Südkorea? Das kann jahre dauern, wenn überhaupt eine bergung zugelassen wird.

  • voni50 am 21.07.2018 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sandokaans Gold

    Und immer wieder diese Goldgräbergeschichten. Nun also auch im Südpazifik.....Passt nur auf, wenn dort der grosse grüne Hai Wache schiebt.

  • Toni Tobler am 21.07.2018 19:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Würde mich interessieren.....

    ..... woher all das Gold damals herkam.

  • Money Trump am 21.07.2018 19:27 Report Diesen Beitrag melden

    ne ne

    ich glaub eher, das war so ein "Schwarzer Koffer".

  • Stefan am 21.07.2018 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gold in einem Schlachtschiff ...!?

    Wenn es keinen Schatz entdeckt wird, dann wars alles umsonst. Wer würde die hohen Kosten tragen. Sicherlich nicht Südkorea und Rissland. Eventuell könnte Propaganda Material ins Tages Licht sehen, würde mich krumm lachen. Ein Schlachtschiff wird meiner Ansicht nicht soviel Goldmünze bei sich haben, wieso den der Name sagts schon genug aus. Zudem der Sold der Soldaten würde in grosser Wahrscheinlichkeit in Russland ausgegeben sicher nicht bei einem Feind.

    • M.G. am 21.07.2018 18:50 Report Diesen Beitrag melden

      Könnte stimmen

      denn 1905 war das grösste Problem Russlands die fehlende Transportkapazität der gerade gebauten transsibirischen Eisenbahn. Alle grösseren Güter mussten per Schiff an die russische Pazifikküste gebracht werden. Japan hatte Truppen gelandet, den russischen Hafen Port Arthur von Land her erobert und bedrohte alle russischen Stützpunkte. Da war das Geld wohl sicherer auf See als an Land. Zumal nicht nur Russland sondern alle Grossmächte von der technischen Überlegenheit der japanischen Kriegsschiffe überrascht wurden, niemand hatte den Japanern einen derart grossen Fortschritt zugetraut.

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