Ins Meer gerissen

15. November 2019 09:37; Akt: 15.11.2019 14:23 Print

3 Kühe schwimmen nach Hurrikan kilometerweit

Als Hurrikan Dorian auf die US-Küste traf, wurden Dutzende Tiere von einer Sturmflut mitgerissen. Die meisten starben, doch drei Kühe tauchten wieder auf.

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Ein Trio von Kühen hat im US-Bundestaat North Carolina aussergewöhnliches Durchhaltevermögen gezeigt. Die Tiere waren am 6. September von einer 2,5 Meter hohen Flutwelle von ihrer Weide auf Cedar Island ins Meer gerissen worden. Auslöser der Sturmflut war Hurrikan Dorian, der damals als Sturm der Kategorie 1 auf die Küste traf. Insgesamt erfasste die Welle 28 Wildpferde und etwa 20 Kühe.

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Die Tiere galten als verloren, doch etwa einen Monat später tauchten drei von ihnen im Naturschutzgebiet Cape Lookout National Seashore auf. Der Nationalpark erstreckt sich über drei der Küste North Carolinas vorgelagerte Inseln. Laut einem Sprecher des Naturschutzgebiets wurde die erste Kuh etwa einen Monat nach dem Hurrikan auf der Insel North Core Banks entdeckt. In den zwei darauffolgenden Wochen wurden zwei weitere beim Grasen auf staatlichem Land gesehen.

Kilometerweit geschwommen

Der Sprecher sagte dem «Charlotte Observer»: «Ich würde sagen, es sind etwa 6,5 Kilometer über die Meerenge. Niemand weiss genau, wie sie es schafften, aber die Kühe haben sicher eine packende Geschichte zu erzählen.»

Dass Kühe schwimmen können, ist bekannt. Und einige hundert Meter schwimmend zurückzulegen, ist für sie kein Problem. Doch mehrere Kilometer während eines Hurrikans im offenen Wasser zu schwimmen, ist eine bemerkenswerte Leistung. Es sei ein Glück gewesen, dass die Kühe nicht aufs offene Meer gespült worden seien, so der Sprecher.

Anwohner versuchen nun, die liebevoll Seekühe genannten Tiere zurück aufs Festland zu bringen. Dort waren sie Teil einer Herde, die frei auf einem etwa vier Quadratkilometer grossen Privatgrundstück lebte.

(jcg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • beni am 15.11.2019 10:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    beste story hier

    danke, endlich mal eine sinnvolle story. tag gerettet.

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  • Sagsdirekt am 15.11.2019 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Regenzeit in Afrika

    Die Strecke ist beachtlich aber Kühe Rinder Bisons etc die in freier Wildbahn leben müssen während der Regenzeit ja immer wieder Flüsse überqueren und je nach Tiefe des Wassers auch schwimmen. Leider überleben auch dort nur immer die Stärksten

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  • Mrs.P.Fui-Deibel am 15.11.2019 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Sweet Seacows

    Hä? "..möglichst so, dass die Kühe nicht mehr selber schwimmen müssen" - ja also hoffentlich müssen sie das nicht mehr, lol!! Aber herzige Story und schöne Tierchen. Jedesmal wenn ich mir Kühe genauer angucke, kriege ich ehrlichgesagt ein etwas schlechtes Gewissen, dass ich so liebe Tiere hin und wieder esse. Zum Glück fällt mir das aber nicht beim Essen ein :D

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ganjaflash am 16.11.2019 21:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • landungsboot am 16.11.2019 08:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    icm-8

    die sollen sich bei der us-navi melden. da kann man mit der icm-8 landungsboot die kühe bedenkenlos bergen...

  • Metzger Maier am 15.11.2019 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Welcome Home Filet

    Freut mich für den Bauern das die Kühe wieder da sind. Wenn die Stresshormone wieder weg sind kann man sie auch sehr gut Essen.

  • Lisa Müller am 15.11.2019 14:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Shame on me!

    Ich bin Vegetarier und behalte dies im Normalfall für mich aber dieser Artikel ist herzergreifend und meiner Meinung nach augenöffnend! Man beachte diesen Überlebenswillen!!! Sie möchten Leben und hatten wahrscheinlich Todesangst...! Damit wir Fleisch essen können, wird diese Angst in Kauf genommen, sowie Tiere getötet und Tierfamilien auseinandergerissen. Das ist traurig! Und jetzt... mein Popcorn steht bereit, zer"fleischt" mich in Euren Kommentaren, weil ich mir doch mal erlaubt habe, meine Meinung als Vegetarierin zu vertreten! ;-)

    • Elfe am 16.11.2019 06:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lisa Müller

      Nein, Du hast absolut recht mit Deinem Kommentar! Ich bin auf dem Weg immer weniger und weniger Fleisch zu essen

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  • Real am 15.11.2019 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das wichtigste fehlt im Artikel

    Sind die Beef Lieferungen von den USA nach Europa bedroht bzw. könnte es zu Engpässen kommen?

    • Lukas K. am 15.11.2019 14:21 Report Diesen Beitrag melden

      @Chris

      Einem Menschen den Tod zu wünschen ist noch viel verachtenswerter. Kein Wunder gibt es Kriege mit Menschen wie dir.

    • Vegi Kebab am 15.11.2019 14:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lukas K.

      Ich hoffe du hast nicht gerade ein Stück totes Lebewesen gegessen während du dies schriebst. Wer tötet muss sich nicht wundern, wenn es niemanden interessiert wenn er stirbt oder, gar alle darauf warten. Du wirst ja nicht gezwungen Fleisch zu essen, oder doch?

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