Quicklebendig

12. Dezember 2019 18:20; Akt: 12.12.2019 18:20 Print

Mann holt sich 9,7-Meter-Bandwurm aus dem Po

von Fee Riebeling - Er hatte sich bereits vollständig entleert. Doch das Gefühl an seinem Anus behauptete das Gegenteil – und tatsächlich: Da bewegte sich etwas.

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Voilà: Hier der 9,7 Meter lange Bandwurm, den sich Kritsada Ratprachoom aus Udon Thani im Nordosten Thailands aus seinem Allerwertesten gezogen hat. Nachdem er die entsprechenden Beweisbilder auf Facebook gepostet hatte, kamen schnell Vergleiche mit Udon-Nudeln auf. Den noch quicklebendigen Fund selbst spülte Ratprachoom das WC hinunter. So unschön die Entdeckung, so regelmässig werden Meldungen von ähnlichen Fällen bekannt. (Im Bild: Ein rund 5 Meter langer Bandwurm, der in einem 30-Jährigen in Sri Lanka gefunden wurde.) Erst im März 2019 hatten Berichte über einen 18-Jährigen die Runde gemacht, der mit einem geschwollenem Auge und einem geschwollenen Hoden das Spital aufgesucht hatte, Der aus dem indischen Faridabad stammende Teenager hatte wohl ein kontaminiertes Stück Fleisch gegessen, ... ... woraufhin sich Bandwürmer in seinem Hirn und seinem Hoden einnisteten. «Ich will, dass sie mich gegen Würmer behandeln», flehte 2018 auch ein Amerikaner seine Ärzte an und lieferte ihnen auch gleich Dieses – einen 1,5 Meter langen Bandwurm – hatte er sich aus dem Po gezogen, nachdem er ein «Zucken» gespürt hatte. Der Mann hatte sich offenbar beim Verzehr von Sushi infiziert. Von den Parasiten befallenes Sushi war wohl auch der Grund, warum ein Mann in China über Ein Röntgenbild zeigte, dass der Körper des Patienten von Tausenden Bandwürmern befallen war. Der Mann hatte regelmässig Sushi konsumiert, ein Gericht, das vor allem aus rohem Fisch besteht. Offenbar hatte er kürzlich Fisch verzehrt, der mit Bandwurm-Eiern kontaminiert gewesen war.

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Der Moment, in dem der eigene Darm darauf aufmerksam macht, dass er jetzt sofort geleert werden möchte, ist unangenehm. Noch unschöner dürfte aber der Augenblick sein, in dem man realisiert, dass nicht nur Kot den Weg nach draussen sucht, sondern auch ein Bandwurm – ein lebendiger von rund 9 Metern Länge.

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Haben Sie sich schon mal einen Parasiten eingefangen?

Genau das ist Kritsada Ratprachoom aus Udon Thani im Nordosten Thailands passiert. Der 44-Jährige hatte gerade seinen Nachwuchs zur Schule gebracht, als er zweimal hintereinander zur Toilette eilen musste. Doch das merkwürdige Gefühl am Darmausgang wollte einfach nicht verschwinden, wie er Metro.co.uk erzählte: «Es fühlte sich an, als wäre da noch etwas.»

Ratprachoom kontrollierte seinen Schliessmuskel. Und er realisierte, «dass da etwas aus meinem Hintern ragte».

Ein Wurm wie Udon-Nudeln

Trotz dieser Entdeckung blieb der Thailänder entspannt – weil er zunächst dachte, dass es ein Teil eines chirurgischen Instruments sein könnte, das bei seiner erst eine Woche zurückliegenden Blinddarm-Operation in seinem Körper vergessen worden war.

Doch als er an dem herausragenden Ende zog – und zog und zog und zog – erkannte er seinen Fehler. Denn die vermeintliche Schnur entpuppte sich als ziemlich langer und quicklebendiger Bandwurm, wie ihm eine befreundete Krankenschwester kurz darauf erklärte. Der Parasit bewegte sich sogar noch:

Einen Arzt konsultierte der 44-Jährige danach nicht mehr. Stattdessen machte er rasch ein paar Fotos, die er auf Facebook postete. Dort kamen schnell Vergleiche mit Udon-Nudeln auf, wie Iflscience.com schreibt. Den Fund selbst spülte er das WC hinunter.

Übertragungsweg? Unbekannt!

Wie und wo sich der Fotograf den Bandwurm eingefangen hat, ist nicht überliefert. Am wahrscheinlichsten ist es, dass er den Parasiten über die Nahrung aufgenommen hat; über rohes Fleisch oder rohen Fisch etwa. Auch verunreinigtes Wasser könnte die Ursache sein.

Ein Befall mit Bandwürmern kann verschiedene Folgen haben. Diese reichen von Durchfall und Bauchschmerzen bis hin zu Gewichtsabnahme und Erbrechen. Manche Arten können aber auch schwere Schäden verursachen, die unbehandelt zum Tod führen können.

In der Schweiz ist zum Beispiel der Fuchsbandwurm weitverbreitet. Experten gehen davon aus, dass jeder zweite Fuchs von ihm befallen ist. Das Problem: Der Parasit nistet sich in der Leber ein, wo er sich wie ein bösartiger Tumor verhält.

Entsprechend sollte man, sollte man befürchten, sich einen Bandwurm eingefangen zu haben, unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Was passiert, wenn der Wurm nicht allein den Weg aus dem Körper findet, zeigt dieses Video aus einem indischen Spital. (Video: Cyriac A. Philips/Amrish Sahney)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jussi am 12.12.2019 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    wääh

    danke für diese widerliche Story! Passt zu den Fingernägeln..

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  • Marcelo am 12.12.2019 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    Fingernägel vs.Bandwurm

    Echt jetzt? und das sind die Fingernägel von diesem Mann? OK ............

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  • Künstler am 12.12.2019 21:36 Report Diesen Beitrag melden

    Biologisches Kunstwerk

    Schnappt euch das Ding, klebt es mit einem Klebeband irgendwohin. Irgendeiner bezahlt womöglich CHF 120'000.- dafür.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • alice am 13.12.2019 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    Mehl

    hatte als 6 Jährige einen Bandwurm !der Artzt sagte damals dass der vom Mehl kam !1946 war es vieleicht so !unter denn Nägel hatte man immer Mehl Bäckerei

  • p. koller am 13.12.2019 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    erleuchtung

    bin so erleuchtet ob so viel neuem wissen. jetzt werd ich auch in meinem po herumpopeln :D

  • Löffelbär am 13.12.2019 17:02 Report Diesen Beitrag melden

    Hää?

    Mann holt sich 9,7-Meter-Bandwurm aus dem Po..und hat ihn wieder gegessen..

  • Herr Kleiderbügelig am 13.12.2019 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    heute gab es Spaghetti in der Kantine niemand hat gegessen !!

  • Herr Kleiderbügeli am 13.12.2019 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    genug

    "Achtung, folgende Bilder könnten auf Leser verstörend wirken!" wäre angebracht gewesen. Vor allem um 12:00!!!!!!