Über 300 Tiere tot

21. August 2013 15:29; Akt: 21.08.2013 17:21 Print

Rätselhaftes Delfinsterben an US-Ostküste

Zurzeit verenden an der US-Ostküste hunderte Delfine. Die angespülten Tiere sind deutlich abgemagert. Forscher vermuten eine Infektion - tappen aber noch im Dunkeln.

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«Derzeit stranden mehr als sieben Mal so viele Delfine an der Küste der Mittelatlantik-Staaten wie normal», teilt die für den Schutz der Ozeane zuständige Behörde mit. Alle Altersklassen seien betroffen, angespült würden manchmal noch lebende Tiere, zumeist aber tote, einige von ihnen schon stark verwest.

Allein an der Küste Virginias wurden nach Angaben der US-Ozeanografiebehörde NOAA im Juli 45 Kadaver angeschwemmt - normal sind sieben. Im August waren es bis Dienstag 80 tote Tiere. Auch andere Staaten melden eine Häufung toter Delfine. Betroffen sind vor allem Grosse Tümmler.

Tiere deutlich abgemagert

Vor der US-Ostküste leben Zehntausende Delfine. Wissenschafter zählen jedes Jahr knapp 100 gestrandete Tiere. In diesem Jahr sind es bisher schon etwa 300. Im Juli war die Zahl vor allem in Virginia in die Höhe geschossen, im August auch in New Jersey. Deutlich mehr tote Tiere melden aber alle Staaten zwischen New York und Virginia.

Die angespülten Tiere sind deutlich abgemagert, viele weisen Lungenverletzungen auf. Die Forscher vermuten daher eine Infektion - tappen bei deren Herkunft aber noch im Dunkeln. «Eine Infektion ist die wahrscheinlichste Variante, aber wir müssen alle Möglichkeiten untersuchen.» Es gebe noch keine Hinweise, ob eine mögliche Erkrankung der Tiere auch für Menschen gefährlich sein könnte. Gleichwohl solle aber jeder zu Delfinkadavern oder auch verendenden Tieren Abstand halten.

Der rätselhafte Delfintod ist der grösste in den USA seit dem grossen Tümmlersterben vor 25 Jahren. 1987/1988 waren zwischen New Jersey und Florida etwa 750 Tiere verendet. Als Ursache wurde ein Virus gefunden.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laura Zwerenz am 21.08.2013 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kabuttes meer

    Sind sicher wegen den Sonarwellen, dem Lärm und dem Abfall im Meer gestorben...

    einklappen einklappen
  • rolf am 21.08.2013 23:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    okey

    nehmen wir den amis die dlephine weg ? ich mein ja nur

  • Middle Earth am 22.08.2013 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    ..........

    Mir kommen die Tränen, solche Berichte gehen ans Eingemachte..........

Die neusten Leser-Kommentare

  • Middle Earth am 22.08.2013 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    ..........

    Mir kommen die Tränen, solche Berichte gehen ans Eingemachte..........

  • babona am 21.08.2013 23:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    babona

    es tut weh die armen tiere

  • rolf am 21.08.2013 23:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    okey

    nehmen wir den amis die dlephine weg ? ich mein ja nur

  • marc am 21.08.2013 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sonarwaffe

    haben die navi wieder mit ihrer sonarwaffe rumgeballert?

    • DerKollege am 22.08.2013 07:31 Report Diesen Beitrag melden

      Erster Gedanke

      War mein erster Gedanke

    einklappen einklappen
  • Roger am 21.08.2013 22:28 Report Diesen Beitrag melden

    Sonar

    Nur mal nachschauen, wo Flottenmanöver mit Sonar stattgefunden haben...dann ist man bei des Rätsels lösung angelangt. Abgemagert sind sie wohl auch noch weil wir ihnen ja das ganze Futter wegfischen..tja...jetzt noch Radioaktivität und Verschmutzung dazu. Aber natürlich tappen unsere hochbezahlten Forscher bei der Ursache im Dunkeln. Wofür bezahlen wir die nochmal?