Solarflugzeug

09. Juni 2011 21:16; Akt: 09.06.2011 21:20 Print

Solar Impulse fliegt nach Paris

Der nächste Flug der Solar Impulse führt von Brüssel nach Paris. Dort wird das Solarflugzeugs an der internationalen Flugzeugmesse vom 20. bis zum 26. Juni gezeigt.

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Die «Solar Impulse» zeigte sich am 22. September über Zürich, bevor sie in Kloten auf dem Flughafen landete. Die Solar Impulse flog von Payerne nach Zürich. Dabei überflog sie das Bundeshaus in Bern just in dem Moment, als Johann Schneider-Ammann zum Bundesrat gewählt wurde. Während des Fluges bewegte der Pilot André Borschberg das Solarflugzeug nie höher als 300 Meter, damit die Bevölkerung auch etwas davon hatte. Über Baar ZG. Über Horgen ZH. Die «Solar Impulse» im Landeanflug auf den Flughafen Zürich über Glattbrugg ZH. Über Glattbrugg ZH. Die Landung in Zürich erfolgte um 14.25 Uhr. Sieben Minuten lang musste dafür der kommerzielle Flugbetrieb in Kloten eingestellt werden. Die «Solar Impulse» landete auf Piste 34. Die Landung verlief reibungslos. Wenige Minuten nach der Landung in Zürich gings schon wieder zurück nach Payerne. Am 21. September landete die Solar Impulse» um 12.22 Uhr auf dem Flughafen Genf. Die Landung in Genf. Die Freude über den erfolgreichen Testflug war gross bei der Solar-Impulse-Crew. André Borschberg, Pilot und CEO von Solar Impulse, gibt nach der Landung Auskunft über seinen Flug. Der Solarflug dauerte knapp viereinhalb Stunden. Der Start erfolgte auf dem Heimatflughafen in Payerne. Die «Solar Impulse» im Landeanflug auf den Flughafen Genf. Kurz vor der Landung in Genf-Cointrin. Das Ereignis lockte dutzende Schaulustige an. Von Payerne aus führte die Route der «Solar Impulse» über den Kanton Freiburg Richtung Genfersee. Im Bild: der Geyerzersee. Medienwirksam wurde nachher das Nordufer des Lac Leman überflogen. Der Überflug von Schloss Chillon durfte natürlich nicht fehlen. Auch die Weinberge des Dézaley boten eine eindrückliche Kulisse. Die «Solar Impulse» legte über Lausanne eine Ehrenrunde ein. Der Hauptsitz des Projekts von Bertrand Piccard befindet sich an der ETH Lausanne (EPFL). Die «Solar Impulse» bei Nyon am Genfersee. .

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Wenn die Wetterprognosen zutreffen, wird Pilot André Borschberg mit der Solar Impulse sehr früh am Samstagmorgen in Brüssel abheben. Via Maubeuge, Reims und Troyes will er in rund 17 Stunden nach Paris- Le-Bourget fliegen, wo er gegen 21 Uhr landet, wie die Organisation von Borschberg und Solarpionier Bertrand Piccard am Donnerstagabend mitteilte.

Start und Landung in den Randstunden dürften auch bei diesem Flug damit zu tun haben, dass die Solar Impulse mit 70 Kilometern pro Stunden viel langsamer fliegt als andere Flugzeuge und darum nur schwer im dicht beflogenen Luftraum über Belgien und Frankreich unterzubringen ist. Die belgische Luftsicherungsbehörde hatte den Solar-Prototyp gar mit einem Fussgänger auf der Autobahnumfahrung von Brüssel verglichen.

Die Solar Impulse war am 13. Mai in Payerne zu ihrem ersten internationalen Flug gestartet und nach 13 Stunden Flug sicher in Brüssel gelandet. Dort hatten Piccard und Borschberg das Solarflugzeug den Vertretern der EU vorgestellt.

(sda)