La Cumbre

15. Januar 2020 20:34; Akt: 15.01.2020 20:34 Print

Vulkanausbruch bedroht einzigartiges Tierparadies

Auf der Galápagos-Insel Fernandina ist der Vulkan La Cumbre ausgebrochen. Menschen sind nicht in Gefahr. Dafür aber eine unvergleichliche Artenvielfalt.

Auf der Galápagos-Insel Fernandina ist der Vulkan La Cumbre ausgebrochen. (Video: Tamedia)
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Auf einer der Galápagos-Inseln ist ein Vulkan ausgebrochen. Der Vulkan La Cumbre auf der unbewohnten Insel Fernandina sei bereits seit Sonntagabend (Ortszeit) aktiv, teilte der Galápagos-Nationalpark am Dienstag mit.

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Aus einem Riss an der südöstlichen Flanke des 1467 Meter hohen Kraters dringe Lava aus und fliesse zur Küste.

Von Aussterben bedrohte Tiere in Gefahr

Dem Ausbruch ging nach Angaben von Ecuadors geophysikalischem Institut ein Erdbeben der Stärke 4,7 voraus, dem etwa 30 Nachbeben folgten. Zuletzt war La Cumbre im Juni 2018 ausgebrochen. Auf Fernandina leben einige seltene Arten von Leguanen, Pinguinen, flugunfähigen Kormoranen und Schlangen.

Die 1978 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärten Galápagos-Inseln liegen tausend Kilometer westlich des ecuadorianischen Festlandes. Die Artenvielfalt auf den abgelegenen Vulkaninseln im Pazifik ist weltweit einzigartig. Den britischen Naturforscher Charles Darwin (1809–1882) regten sie zur Entwicklung seiner Evolutionstheorie an.

La Cumbre-Ausbruch bedroht seltene Tierarten

Weiterer Vulkan des Feuergürtels

Wie der philippinische Taal, der Vulkan auf der neuseeländischen Insel White Island und der Popocatépetl in Mexiko, die alle drei in den letzten Wochen ausbrachen, liegt auch La Cumbre in einer der vulkanisch aktivsten Regionen der Welt: dem Pazifischen Feuerring (siehe Bildstrecke).

Dabei handelt es sich um einen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und nahezu die gesamte Pazifische Platte umschliesst. Der auch Feuergürtel genannte Ring besteht grösstenteils aus einer Reihe von Inselbögen wie den Aleuten, den Kurilen und dem indonesischen Archipel. Er verläuft von Chile über Nordalaska und Japan bis Südostasien und zu den Pazifischen Inseln. In der Region befinden sich rund vierzig Prozent aller noch aktiven Vulkane.

Erst Rauchwolken, dann Lava: Am 12. Januar 2020 brach der philippinische Vulkan Taal aus. (Video: AP und Storyful)

(fee/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • guhu am 15.01.2020 20:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Evolution...

    Dein, die Natur ist nicht in Gefahr, da der Vulkan selber ein Teil der Natur ist. Das was da geschieht ist Evolution. Der Mensch zerstören und vernichtet aus Eigennutz die Natur. Der Vulkan definitiv nicht.

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  • Keine Kontrolle am 15.01.2020 20:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Absurdität des Lebens

    Das ist die Natur. Stellt euch nur die Massen an Feinstaub und Co2 vor. Was will man jetzt dagegen tun? Hat Greta eine Idee? Oder hätte der Staat eventuell Lust eine Co2 Steuer zu erheben? Merkt ihr was?

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  • Tom P. am 15.01.2020 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und?

    Der Mensch soll aufhören Gott zu spielen. Das ist nun mal die NATÜRLICHE Weise der Natur! Das gab es schon vor den Menschen und gibt es auch nach den Menschen. Tierarten entstehen und sie verschwinden nun mal wieder das ist die Natur des Lebens

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Alois am 16.01.2020 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was Wissen wir schon?

    Wie der Mensch und Tiere beim Schwitzen Flüssigkeit zum abkühlen abgibt, gibt die Mutter Erde Flüssigkeit ab???

  • Mary J am 16.01.2020 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Schon länger fällig

    Forscher haben schon länger darauf hingewiesen dass der Feuerring aktiver sei als auch schon und es bald zu Ausbrüchen kommen wird. Übrigens auch der San Andreas-Graben, der Schaden dort wird massiv sein.....

  • Geologe am 16.01.2020 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    es gibt viele Vulkanausbrüche

    in letzter Zeit. Die Erde ist in Aufruhr.

  • Zuz991 am 16.01.2020 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zapfen drauf?

    Also liebe Grüne wir müssen jetzt unbedingt Gebühren verlangen das diese bösen Vulkane aufhören sich dauernd zu eruptieren.

  • b. erner am 16.01.2020 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    Natur

    Ganz einfach: Vulkane verbieten, die bösen:-))