Ein Bild, eine Frage

21. Februar 2011 11:20; Akt: 21.02.2011 12:44 Print

Wer schwimmt denn da im falschen See?

Tom Pickels erstarrte vor Schreck, als er eines Morgens mit seinem Kajak auf dem britischen See Windermere unterwegs war. Er wusste nämlich gar nicht, dass das Monster vom Loch Ness Verwandte hat.

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11. Februar 2011: Tom Pickles zückt sein Handy und knipst. An ihm war gerade dieses mehrbucklige Wesen vorbeigeschwommen. (Bild: Tom Pickles)

Fehler gesehen?

Der 34-jährige Tom Pickels paddelte am Morgen vom 11. Februar mit seiner Arbeitskollegin Sarah Harrington in einem Kajak über dem Windermere, dem grössten natürlichen See Englands. Die beiden waren im Rahmen einer Firmenveranstaltung gemeinsam unterwegs, als plötzlich ein unbekanntes Wesen mit grosser Geschwindigkeit an ihnen vorbeischwamm. Pickles zückte sein Handy und knipste.

«Zuerst dachte ich, es ei ein Hund», erzählt er der britischen Boulevard-Zeitung «The Sun», der er das Bild schickte. «Dann aber sahen wir, dass es sehr viel grösser war.» Kollegin Harrington erinnert sich: «Es war wie eine riesige Schlange. Ich habe es zwar nur einige wenige Sekunden lang gesehen, aber ich kann mir nicht denken, was es gewesen sein könne. Ich wollte nur noch raus aus dem See.»

«Bownessie» ist kein Unbekannter

Nach eigenen Angaben waren die beiden etwa 300 Meter vom Ufer entfernt. «Wir waren wie versteinert und paddelten direkt zurück zum Ufer», sagte Pickles weiter. Das vermeintliche Ungeheuer beschrieb er ziemlich genau: «Jeder der Buckel machte eine leichte Wellenbewegung und es schwamm ziemlich schnell.» Die Haut des Wesens sei wie die eines Seehundes. «Es glich aber keinem Tier, das ich je zuvor gesehen habe.»

Pickles und Harrington sind mit ihrer Beobachtung nicht alleine: Schon in den 1950er Jahren, schreibt das deutsche Portal «grenzwissenschaft.de», sei es auf dem Windermere zu Sichtungen eines Wesens gekommen. Es hat, in Anlehnung an das Ungeheuer von Loch Ness, den Beinamen «Bownessie» erhalten. Tatsächlich stimmt diese neue Aufnahme mit den bisherigen Beschreibungen «eines mehrbuckligen Wesens» überein. Um der Sache auf den Grund zu gehen, hat der ortsansässige Hotelier Thomas Noblett seine Privatjacht mit einem Sonargerät ausgestattet und den See schon mehrfach abgesucht – bislang jedoch ohne Erfolg.

Haben Sie eine Erklärung, was den beiden Kajak-Fahrern auf dem Windermere begegnet sein könnte? Schreiben Sie Ihre Vermutung ins Talk-Back!

(kle)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stefan Krebser am 21.02.2011 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Scherz von Arbeitskollegen

    Das war ein Scherz der Arbeitskollegen, denn sie waren ja "im Rahmen einer Firmenveranstaltung" unterwegs. Zugegeben, ein etwas aufwändiger Scherz, jedoch very british !

  • George Deuel am 21.02.2011 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Totaler Schwachsinn

    Die Kamera mit der das Fotogemacht wurde, weist auf keine Handykamera hin (runde, verschwommene Pixel = Bild muss zumindest bearbeitet worden sein) Die Aufnahme ist sehr schlecht. Wieso müssen diese Bilder eigentlich immer so mies aufgelöst sein? (2011 erwartet man von den Handys doch mehr?) und vorallem die Farben sind unlogisch für ein Handybild. Betrachtet man die Kontraste der Wellen, die das Wesen verusacht und vergleicht diese mit den übrigen, sieht man, dass die Wellen unterschiedliche Kontraste aufweisen. Klar: Fake!

  • Nessieliebhaberin am 21.02.2011 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Auffallen um jeden Preis

    Haha, jetzt probiert man es mit Zeugen. Man sieht etwas komisches schnell schwimmen und man zückt sofort das Natel. Na klar. Wenn man wie versteinert ist, kann man nicht schnell zum Ufer zurück paddeln. Einfach Lachhaft. Das ist das Fakebild von Nessie viel viel besser!!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bügi am 28.02.2011 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nennt mich verrückt...

    Es ist für mich nicht erklärbar, warum bei "überantürlichen" Sichtungen immer gleich dem Tourismuss odr den Medien einen Manipulationsvorwurf gemacht wird. Wie bekannt, hat der Mensch bereits ungefair 1% der Weltmeer/Seen erforscht und kennt somit weder alle Lebewesen, noch das Gelände unter Wasser. Somit ist es eher wahrscheinlich als unwarscheinlich, dass irgendwo ein Wesen existiert das Ähnlichkeit mit dem Abbild von Nessy und Co. haben könnte. Nennt mich ruhig verrückt, da ich an übernatüchle Wesen glaube, doch ihr könnt die Nicht-Existenz ebensoweniger beweisen, wie die Existenz.

    • Patrick am 15.03.2011 17:48 Report Diesen Beitrag melden

      FAKT

      gratuliere zu deinem Beitrag! TIP TOP ! Kann nur zustimmen!

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  • .... am 22.02.2011 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    naja

    Interessant wäre auch zu wissen, um welche zeit es war. Englischer See, morgens um 06.00 - 07.30 = Grau /Neblig. Da könnt ihr lange Farbkameras benützen, wird nicht farbig. Einzig die runden Pixel verwirren. Aber sehrwahrscheinlich arbeitet Tom Pickles beim zust. Tourismusbüro und war deswegen unterwegs, "geschäftlicher Ausflug".

  • adem am 21.02.2011 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    typisch

    jaja, jedesmal wenn man etwas aufzeichnet, womit man etwas beweisen möchte, ist die qualität immer extrem schlecht, die sicht nebelig, und bei videoaufnahmen dauert es nur wenige sekunden und ist kaum etwas zu erkennen. Obwohl man heutzutage fast kein handy mehr findet, wo man solche schlechte kamera findet. aber ich denke eher, sie verkaufen sich als blöd um touristen anzulocken.

  • Pierre Müller am 21.02.2011 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung, aber ein Tipp

    Vielleicht ist es auch ein Tier, das nicht nur im Wasser leben kann, sondern auch ans Land fortbewegen kann. Daher auch eigentlich die Erklärung vom Hotelier mit seinem Boot und Sonar-Gerät nichts gefunden zu haben. Man sollte mal was geostationäres über dem See in Stellung bringen. Mit Infrarot und Wärmebild-Erkennung. ;-)

  • Johnny am 21.02.2011 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Hehe

    Gute Werbung;)