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02.02.2011 Print

Titel als GrafikEs werden immer mehr Loks benötigt

Die Schweiz hat seit der Fertigstellung des NEAT-Tunnels nicht nur den längsten Bahntunnel der Welt, sie ist auch schon lange Vorreiterin beim Verschieben des Gütertransports von der Strasse auf die Schiene. Dieser Vorreiterrolle folgen immer mehr Länder, was der guten alten Lokomotive zu neuen Ehren verhilft.





Der weltweite Handel und Transport von Gütern und Personen steigt stetig, ein Ende des Wachstums ist derzeit nicht auszumachen. Dieser steigende Transport hat seine negativen Seiten: Er belastet die Umwelt und verstopft die Strassen. Deshalb hat die Schweiz vor einigen Jahren eine Verschiebung des Verkehrs von den Strassen auf die umweltfreundlichere Schiene und damit einen massiven Ausbau des Schienennetzes beschlossen. Mittlerweile hat die Schweiz in vielen Ländern Nachahmer gefunden. Auch US-Präsident Obama will Züge zu neuen Ehren kommen lassen und den Schienenverkehr modernisieren.

Lokomotiven – Schlepper in den Alpen
In der Schweiz werden heute nahezu 26 Millionen Tonnen Güter pro Jahr auf der Schiene transportiert. Das heisst, Züge transportieren im Tagesschnitt mehr als 70'000 Tonnen Güter durch die Schweiz. Ein Grossteil davon quert auf der heute schon vorhandenen Gotthard-Strecke die Alpen: Zwischen 110 und 130 Güterzüge fahren die Strecke täglich. Mit der Inbetriebnahme der NEAT-Strecke 2017 soll sich die Zahl auf täglich 200 bis 220 Züge nahezu verdoppeln.

Bis zu 40 Millionen Tonnen jährlich sollen also schon in wenigen Jahren auf Schienen durch die Schweiz verschoben werden. Ziel ist, dass irgendwann nur noch 10 Prozent aller Güterverschiebungen auf den Strassen stattfindet. Momentan ist das Verhältnis 64 zu 56 für die Bahn, die in nicht allzu ferner Zukunft also massiv aufholen soll.

Wie viele Güter werden in der Schweiz auf der Schiene transportiert? Und wie haben sich die Lokomotiven überhaupt entwickelt? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie unter www.tecmania.ch. Los geht’s!