Nigeria kämpfte

30. Juni 2014 16:57; Akt: 30.06.2014 20:35 Print

Frankreich zieht unsicher in den Viertelfinal

Nach einer wackligen Partie schlägt Frankreich die Super Eagles 2:0. Im Viertelfinal treffen les Bleus auf Deutschland oder Algerien.

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In der ersten Halbzeit tat sich Favorit Frankreich erstaunlich schwer und hatte grosses Glück, dass der amerikanische Schiedsrichter Geiger in der 19. Minute ein Tor von Emanuel Emenike aberkannte. Die grösste Chance des Schweizer Gruppengegners hatte Pogba in der 23. Minute, doch Nigeria-Hüter Enyeama wehrte die Direktabnahme mirakulös in Corner.

Auch nach der Pause waren es nicht die Franzosen, welche den Ton angaben. Blaise Matuidi hätte nach knapp einer Stunde gar Rot sehen können, doch wurde sein brutales Foul an Ogenyi Onazi, der ausgewechselt werden musste, nur mit Gelb bestraft. Erst Mitte der zweiten Hälfte, als Antoine Griezmann den farblosen Giroud ersetzte, wurden die Offensivaktionen Frankreichs gefährlicher und die Nigerianer immer müder.

Frankreich dreht auf

Ab der 70. Minute gings Schlag auf Schlag. Zuerst wehrte Moses einen Abschlussversuch von Karim Benzema auf der Linie ab. In der 77. Minute knallte ein Weitschuss von Mathieu Valbuena an die Lattenunterkante. Eine Minute später entschärfte Enyeama einen Benzema-Kopfball mit einer tollen Parade.

Doch in der 79. Minute war der sonst so tadellose Hüter mitschuldig am Gegentor. Er verschätzte sich bei einer Flanke, Paul Pogba konnte aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung einköpfeln. Und als in der Nachspielzeit dem Rekord-Internationalen Yobo ein Eigentor unterlief, war alles entschieden. Frankreich trifft am Freitag im Viertelfinal auf den Sieger zwischen Deutschland und Algerien.


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Frankreich - Nigeria 2:0 (0:0) Estadio Nacional, Brasilia - 55'000 Zuschauer. - SR Geiger (USA). - Tore: 79. Pogba 1:0. 91. Yobo (Eigentor) 2:0.
Frankreich: Lloris; Debuchy, Varane, Koscielny, Evra; Pogba, Cabaye, Matuidi; Valbuena (93. Sissoko), Giroud (62. Griezmann), Benzema.
Nigeria: Enyeama; Ambrose, Yobo, Oshaniwa, Omeruo; Moses (89. Nwofor), Onazi (59. Gabriel), Mikel, Musa; Odemwingie, Emenike.
Bemerkungen: Nigeria ohne Babatunde (verletzt). 19. Tor von Emenike wegen Offside annulliert. 56. Onazi verletzt ausgeschieden. 77. Lattenschuss Cabaye.
Verwarnung: 54. Matuidi (Foul).

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • samuel b. am 30.06.2014 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    neue Idee:

    kürzen wir die Spiele um 75 Minuten, so wie man gestern und jetzt gesehen hat haben die Europäer eh nicht Lust mehr als 15min Fussball zu spielen.

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  • Peti am 30.06.2014 17:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schweiz und Frankreich

    Super, dass CH und F die Gruppe überstanden haben, jetzt "darf" ich endlich beiden meinen Lieblingsteams zujubeln ohne zu rechnen, ob es evtl. für den anderen nicht reicht! Hopp Schwiiz, allez les bleus!! (Hoffentlich auf ein Wiedersehen im Finale!! ;) )

  • B.Matuidi am 30.06.2014 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    La grande Nation

    Gegen Deutschland sind danach wieder alle für Frankreich haha peinlich ;)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • David R. am 30.06.2014 22:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schauen wir mal morgen...

    Was die Schweiz hinzaubern wird ;-(

  • Teto am 30.06.2014 21:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unfairstes Team der WM

    Schon wieder 2x rot (übersehen). Typen wie Pogpa öde Giroud gehören nicht auf ein Fussballfeld. Hoffentlich kriegen sie gegen Deutschland so richtig auf die Socken.

  • Melanie am 30.06.2014 21:27 Report Diesen Beitrag melden

    uninteressant

    Manchmal wäre wirklich besser , man würde nur die Pause übertragen.

  • Tz am 30.06.2014 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herrlech

    Frankreich spielt aggressiv und das ist gut so wenn ihr frauensport sehen wollt dann guckt ballet oder so!

  • nicht charmant am 30.06.2014 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    Brutalo Fouls bis es geht nicht mehr

    Frankreichs Taktik heisst wohl neu wichtige gegnerische Spieler auszuschalten. Das Unglaubliche ist, dass bei den Franzosen alles toleriert wird, während bei allen anderen eine rote Karte gegeben wird. Die Franzosen sollten mal gegen einen Robben spielen.