Retourkutsche

12. Juli 2014 09:49; Akt: 12.07.2014 10:12 Print

Busacca stichelt gegen ehemalige Kollegen

Schiri-Boss Massimo Busacca verteidigt die Referee-Leistungen an der WM vehement. Die Kritik komme von Ex-Schiedsrichtern, die nun in die Mikrofone diktieren, wie zu pfeifen sei.

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Der Tessiner brach an einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro eine Lanze für die WM-Schiedsrichter. «Sie haben Unglaubliches geleistet und viele Opfer gebracht», sprach Massimo Busacca seinen Dank aus.

Der 45-Jährige wies Berichte über eine Anordnung, weniger Gelbe Karten zu zeigen, zurück. Auch ein angeblicher Verletzungsanstieg durch die vermeintlich grosszügigere Regelauslegung könne nicht durch Zahlen belegt werden. Laut Fifa gab es in 62 Spielen 95 Verletzungen. Nur sieben davon hätten einen Ausfall von mehr als vier Wochen zur Folge gehabt. Das entspräche einem Rückgang von 40 Prozent im Vergleich zu anderen WM-Turnieren.

Seit 1986 hat es an einer WM-Endrunde nie mehr so wenige Verwarnungen gegeben. «Wir hatten keine Gelbe Karte wegen Trikot ausziehen, keine wegen Rudelbildung, keine bei der Mauerbildung bei Freistössen. Wir haben auf Vorbeugung gesetzt. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis zu Spielern und Trainern», sagte Busacca.

Die Kritik sei von ehemaligen Schiedsrichtern gekommen, die «jetzt in Mikrofone sagen, man muss so und so pfeifen». Unter anderen hatte Busaccas früherer Berufskollege Urs Meier die Leistungen der Spielleiter harsch kritisiert.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Adriano Sarto am 12.07.2014 10:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Busacca

    Wenn er stolz auf diese Leistung ist, dann gute Nacht...

  • Patric Hurschler am 12.07.2014 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Kehre vor deinem Haus zuerst...

    Busacca soll zuerst mal die extrem schwachen und teilweise hahnebüchenen Entscheidungen seiner Kollegen analysieren. Dann in einem zweiten Schritt die Herren massregeln. Als dritten Schritt im nächsten Jahr den Videobeweis (analog Icehockey) einführen und dann, erst dann, daarf er sich über die Kritik auslassen.

    einklappen einklappen
  • Jürg Schoop am 12.07.2014 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Neuere Regeln für den Zweikampf?

    Wer einen Spieler, ohne den Ball erreichen zu können, von hinten mit gestrecktem Bein attackiert, erhält Rot. So hiess es noch vor wenigen Jahren. Da hätten doch Einige hinaus gestellt werden müssen. Busacca lebt in einer Traumwelt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stöff am 13.07.2014 08:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Ja, Herr Busaca. Insgesamt perfekte Schirileistungen! Wie kann jemand in Ihrer Position diese vielen krassen und zum Teil spieletscheidenden Fehlpfiffe verteidigen? Als Chef einer Firma, wo die unterstellten Mitarbeitenden solche Fehler produzieren, hat man klar versagt.

  • Chris Schweiz am 12.07.2014 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    und jetz im Spiel um Platz 3

    schon wieder krasse Fehlentscheide... penalty der keiner war fübrt zum 0-1, Abseits nicht gesehen, führt zum 0-2... mal sehen wie weit das noch geht....

  • Kessel am 12.07.2014 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr laufen lassen...

    Es kommt mir vor wie im Hockey. In den Playoffs wird mehr laufen gelassen Warum??? Gibt es in der Meisterschaft oder CL Gelb. sollte es auch an der WM Gelb geben!!!

  • Vögi am 12.07.2014 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Von Seppels Gnaden

    Herr Busacca welche Spiele haben sie gesehen? Wenn sie sagen es ging alles mit rechten Dingen zu! Aber wessen Brot man isst, dessen Lied man singt! Ich weiss nicht wessen Brot sie essen aber das der sogenannten Schiedsrichter kann man teilweise erahnen.

  • Luca di Lacu am 12.07.2014 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    Urs Meier hat immer Recht - fertig

    Die echten Schiris stehen nicht auf der FIFA Lohn- oder Zuwendungsliste - die FIFA will ja keine Profi-Pfeiffer. Und wer noch auf die Gnaden der FIFA angewiesen ist, Herr Bussesacka., der verzapft genau das was hier steht. Fazit: Urs Meier hat immer Recht - er ist extra neutral und Bürger von einem neutralen Land. Mehr neutral geht nie.