Presseschau

01. Juli 2014 21:13; Akt: 02.07.2014 10:25 Print

«Aus, aus, die WM ist zu Ende»

Auch die Medienhäuser hier und in Argentinien haben mitgelitten. Es wurden Tränen vergossen und man griff zu speziellen Stilmitteln. In Argentinien war man sich der Dramatik bewusst.

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Die Schweiz ist aus-, ausgeschieden. Die Verdoppelung am Anfang bei der «Tages-Woche» verdeutlicht den verdoppelten Schmerz ob des ach so knappen Ausscheidens. Und ja: Es wurde geweint. Auch bei den Spielern. Auch bei den Fans. Auch in der «Tages-Anzeiger»-Redaktion? Emotional auch die Luzerner Zeitung: Der von Messi vorbereitete und von Di María erzielte Treffer sei der K.o.-Schlag für die Schweizer gewesen. Überraschend nüchtern der «Blick»: «Schweiz nach hartem Kampf ausgeschieden». So sieht es aus. «Die Schweiz scheidet aus», titelt die «Neue Zürcher Zeitung». Mehr kann man wahrscheinlich tatsächlich nicht sagen. Wir von 20 Minuten fanden nur ein Wort für die Niederlage: «Bitter!» Für die argentinische Zeitung «Clarín» war die Seele für den Sieg verantwortlich. Die argentinische «La Nación» schreibt: «Der meisterlittene Triumph». Di María sei Dank. Die argentinische Boulevard-Zeitung «Diario Popular» titelt - wie der «Blick» - überraschend nüchtern: «Argentinien gewinnt ganz am Schluss und zieht in den Viertelfinal ein». Bei der italienischen Sportzeitung «Gazzetta Dello Sport» herrschte immerhin «Nervenkitzel» während des Spiels. Die deutsche «Bild» pickt sich ihren nationalen Anteil heraus und fokussiert auf das Ende von Hitzfelds Karriere als Nati-Trainer. Ähnlich die Welt - einfach etwas emotionaler, auch wenn man die Tränen hier ja gar nicht sieht. Für die französische 20 Minutes ist die Schweiz nach ihrer «grausamen Niederlage» in Trauer. Indirektes Lob gibts von «Le Parisien»: Argentinien habe es geschafft, den Schweizer Panzer-Schrank zu knacken.

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«Aus, aus, die WM ist für die Schweiz zu Ende» titelt die Basler «Tages-Woche» und beim «Tages-Anzeiger» werden Tränen vergossen. Der «Blick» bleibt erstaunlich nüchtern.

In Argentinien spricht man vom meisterlittenen Triumph und meint, nur dank der Seele des argentinischen Teams habe man am Schluss obsiegt.

Auch international erhält die Schweiz Lob und Beileid. So hat es die Selección laut «Le Parisien» am Schluss geschafft, den Schweizer «Panzer-Schrank» zu knacken. Und die französische «20 Minutes» schreibt von einer grausamen Niederlage der Schweizer «Nati».

Klicken Sie sich durch unsere Presseschau zur Niederlage der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft.

(pwe)