Admir Mehmedi

29. Juni 2014 17:31; Akt: 29.06.2014 17:49 Print

«Ich schaue mir keine Videos von Messi an»

Admir Mehmedi und Michael Lang empfinden viel Vorfreude vor dem Achtelfinal gegen Argentinien. Angespannt sind die beiden Nati-Spieler noch nicht.

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Die Schweizer Brasilien-Reise endet mit der letzten Amthandlung von Ottmar Hitzfeld als Nati-Coach. Vor dem Abflug in São Paulo spricht er ein letztes Mal vor den Medien. «Ich empfinde grosse Dankbarkeit», sagt er zum Schluss. Auch Gökhan Inler nimmt sich noch ein letztes Mal in Brasilien Zeit für die Journalisten. Xherdan Shaqiri und die Schweizer sagen nach dem bitteren WM-Aus gegen Argentinien Tschüss. Und auch Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld verabschiedet sich von den Spielern und den Fans, es war für den Lörracher die letzte Partie als Trainer der Schweizer Nati. Ottmar Hitzfeld stellte sich knapp 24 Stunden vor dem Achtelfinal den Medien in São Paulo. Dabei sagte er unter anderem: «Ich vertraue meiner Verteidigung.» «Respekt haben wir vor Argentinien, aber keine Angst», sagt Captain Gökhan Inler. Auch ein lockeres Training durfte vor dem Knüller gegen die Gauchos nicht fehlen. Die Schweizer Nati verlässt ihr Lager in Porto Seguro und reist weiter nach São Paulo, wo am Dienstag der Achtelfinal gegen Argentinien stattfinden wird. Auch Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld hat seine Koffer gepackt. Zuvor absolvierte die Nati noch ein letztes lockeres Training. Angeführt von Captain Gökhan Inler hat die Schweizer Nati ihr zweitletztes Training im WM-Camp in Porto Seguro absolviert. Xherdan Shaqiri und Philippe Senderos zeigen vollen Einsatz. Nati-Goalie Diego Benaglio stellt sich an seinem freien Tag den Journalisten und gibt Auskunft, wie die Stimmung im Team ist vor dem Knüller gegen Argentinien am Dienstag. «Um gegen Argentinien bestehen zu können, braucht es einen aussergewöhnlichen Tag von jedem Einzelnen», sagt der Goalie der Nation. Auch SFV-Präsident Peter Gilliéron ist guter Dinge, dass gegen Messi und Co. ein Exploit möglich ist: «Gegen Argentinien wäre ein Sieg fällig.» Gelöste Stimmung am Tag nach dem grossen Sieg gegen Honduras. Josip Drmic demonstriert einem Journalisten den Jubel mit Xherdan Shaqiri nach dem zweiten Tor. Auch Innenverteidiger Fabian Schär, der gegen Honduras zum ersten WM-Einsatz kam, steht Rede und Antwort. In Sicherheit: Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld und Verteidiger Philippe Senderos werden während des Trainings in Porto Seguro gut bewacht. Lockeres Training für die Ersatz- und Einwechselspieler. Blerim Dzemaili (r.) erzielt ein Tor. Es ist geschafft: Die Schweizer Nati steht dank einem 3:0-Sieg gegen Honduras im WM-Achtelfinal. Mann des Spiels ist Xherdan Shaqiri, der alle drei Tore des Spiels erzielte. Trinkpause für die Nati: Im tropischen Manaus gilt es auch während des Trainings genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Xherdan Shaqiri zeigte sich zuletzt genervt von der Kritik an seiner Person, gegen Honduras kann er mit einer guten Leistung Gegensteuer geben. Erlebt er am Mittwoch sein letztes Spiel als Nati-Trainer? Ottmar Hitzfeld scheint angespannt während der Trainingseinheit in Manaus. Am Montagabend reist die Schweizer Nati nach Manaus. Mittelfeldpuncher Valon Behrami hofft, dass sich das Team am Mittwoch gegen Honduras von einer anderen Seite zeigt. Auch Xherdan Shaqiri nimmt sich Zeit, um die Fragen der Journalisten zu beantworten. Zwei Tage hatten die Nati-Stars Zeit, den Kopf durchzulüften. An einer Pressekonferenz nehmen Granit Xhaka (l.) und Blerim Dzemaili Stellung zum Frankreich-Spiel. Auf dem Weg an die Medienkonferenz stehen die Fans Spalier. Die Torhüter beim Kraftraining. Auf die Zähne beissen ist angesagt. Schwerer Gang für Ottmar Hitzfeld. Der Nati-Coach muss sich nach der 2:5-Pleite gegen Frankreich den Medien stellen. Im Training ist der Himmel über dem Platz.verheissungsvoll wolkenverhangen. Die Schweizer Akteure zeigen sich aber bemüht, nach vorne zu blicken. Im zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich werden die Schweizer regelrecht demontiert: Les Bleus gewinnen 5:2. Bereits nach 18 Minuten liegt die Nati 0:2 hinten. Oliver Giroud und Blaise Matuidi heissen die Torschützen. Coach Ottmar Hitzfeld ist nicht zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: «Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt.» 24 Stunden vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich stellt sich Ottmar Hitzfeld noch einmal den Medien. Er ist überzeugt, dass sein Team gelöster auftreten wird als gegen Ecuador. Danach versammelt der Nationaltrainer sein Team in der Arena Fonte Nova in Salvador. Der Schweizer Assistenztrainer Michel Pont gibt den Medien gut gelaunt Auskunft. Pont mit der Radio-24-Reporterin Nora Hesse, die als Übersetzerin amtet. Die Schweizer Spieler wollen Berge versetzen - oder zumindest eine Wand verschieben. Stephan Lichtsteiner, Ricardo Rodriguez, Valon Behrami und Haris Seferovic (v.l.) posieren für die Fotografen am Strand. Lichtsteiner geniesst das Strandleben. Seferovic hat als Schweizer Siegtorschütze gegen Ecuador gut lachen. Rodriguez ist ein gefragter Mann beim Interviewtermin. Ein Hemd wäre während eines Medientermins angebracht . Zurück in Porto Seguro lässt es die Nati am Tag nach dem 2:1 über Ecuador ruhig angehen. Bis auf die Ersatzspieler, die im Training zum Schwitzen kommen. Reto Ziegler zeigt seinen Teamkollegen, dass er ein gutes Ballgefühl hat. Torschütze Haris Seferovic nimmt das Geschehen unter die Lupe. Gute Stimmung bei der Pressekonferenz bei Diego Benaglio und Johan Djourou. Die Schweiz gewinnt das WM-Auftaktspiel gegen Ecuador 2:1. Der Jubel ist riesig, schliesslich fällt das entscheidende Tor erst in der dritten und letzten Nachspielminute. Haris Seferovic ist der Schütze und wird von Coach Ottmar Hitzfeld beglückwünscht. Der Stürmer wurde erst in der 75. Minute eingewechselt. Am Tag vor dem Spiel gegen Ecuador absolviert die Nati das Abschlusstraining im Estadio Nacional in Brasilia. Auch ohne Zuschauer ist es eine imposante Kulisse. Xherdan Shaqiri übt sich in der Ballannahme. Gökhan Inler und Valon Behrami treten rund 24 Stunden vor dem ersten grossen Ernstkampf noch einmal vor die Medien. Natürlich ist auch Coach Ottmar Hitzfeld da. Der Trainer hat auch noch Zeit für ein Schwätzchen mit Bundesrat Ueli Maurer im Estadio Nacional in Brasilia. Ueli Maurer hat von der Nati ein Trikot mit Unterschriften geschenkt bekommen. Die Nati macht sich von Porto Seguro aus auf nach Brasilia. Coach Ottmar Hitzfeld trägt den Rollkoffer über den holprigen Apshalt Richtung Flugzeug. Vor dem Abflug stellt sich Xherdan Shaqiri den Medien - und zeigt sich bei der Pressekonferenz gut gelaunt. Die Vorfreude auf die Partie gegen Ecuador ist gross. Zuvor stand natürlich ein Training auf dem Platz an. Josip Drmic und Reto Ziegler stellen sich am Tag der WM-Eröffnung in Porto Seguro noch einmal der Presse. Zuvor absolviert die Nati noch eine Trainingssession. Granit Xhaka präsentiert sich mit einer neuen Frisur. Materialwart Martin Suter in seinem Element. Ordnung muss sein. Das Star-Trikot von Xherdan Shaqiri. Trainer Ottmar Hitzfeld ist vor dem WM-Start guter Dinge. Viel Trinken ist wichtig in Brasilien. Hotelangestellte in Porto Seguro schiessen ein Erinnerungsfoto mit dem Schweizer Nati-Coach. Beliebter Gesprächspartner: Nati-Captain Gökhan Inler. Gezeichnet vom Härtetest in der Mittagshitze Porto Seguros: Stephan Lichtsteiner sind die Strapazen des 60-minütigen Trainingsspiels anzusehen. Man könnte meinen, jeder Schweizer Spieler hat einen eigenen Bodyguard. Michael Lang posiert mit einem weiblichen Fan. Einwohner von Porto Seguro in der Nähe des Schweizer Traininggeländes. Rund 2000 Fans verfolgen das Training der Nati und freuten sich nicht nur am heimischen Superstar - wie der kleine Neymar-Fan. Wie in der Schweiz waren vor allem «Shaqiri»-Rufe zu hören. Porto Seguro hat sein kleines Stadion «Estadio Municipal de Porto Seguro» auf Hochglanz poliert und präsentiert der Nati einen tollen Rasenteppich. Einige Details wurden - für Brasilien nicht ungewöhnlich - erst fertiggestellt, als die Spieler von Ottmar Hitzfeld bereits beim Einlaufen waren. Sogar die Garderobentüre im Estadio Municipal zierte ein Schweizer Kreuz. Damit Shaqiri auch den richtigen Eingang findet? Die Nati zeigt sich in einem ersten öffentlichen Training dem Publikum in Porto Seguro. Fans empfangen die Schweizer Delegation in Porto Seguro. Hier hat die Hitzfeld-Truppe ihr Basis-Camp während der WM. Trainer Ottmar Hitzfeld posiert mit Kindern. Zur Begrüssung gibt es eine einheimische Show. Xherdan Shaqiri ist ein begehrter Interview-Partner. Das Resort La Torre. Soldaten sorgen für Sicherheit. Bei der Bus-Ankunft wird auch eine Schweizer Fahne geschwenkt. Die Schweizer Nati ist nach einem 12-stündigen Flug in São Paulo gelandet.

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Bei der letzten Pressekonferenz vor dem Abflug nach São Paulo standen Michael Lang und Admir Mehmedi den Journalisten Rede und Antwort. Vor dem Achtelfinal gegen Argentinien am Dienstag verspüren die beiden Spieler Vorfreude, aber keine Anspannung. Die komme erst kurz vor dem Beginn des Spiels, so Lang. Auch wenn er nicht von Beginn weg spiele, sei es für ihn kein Problem, die Spannung aufrecht zu erhalten. «Denn wenn ich reinkommen sollte, muss ich auf dem Posten sein.»

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Auf dem Posten war bisher Mehmedi. Der Freiburg-Stürmer war zu Beginn der WM nicht Stammspieler, das hat sich nun geändert. «Ich habe mir vor dem Turnier erhofft, Stammspieler zu werden. Und das habe ich jetzt geschafft. Ich hoffe, dass der Trainer weiter auf mich setzt», so Mehmedi. Vor den argentinischen Stars hat der Schweizer keine Angst: «Ich schaue mir keine Videos von Messi an. Ich bin Mehmedi, ich muss mich mit niemandem vergleichen.»

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(hua)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anti-Fanboy am 29.06.2014 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    Mehmedi, kein Fanboy

    Das ist die richtige Einstellung, denn wenn man wie ein Groupie Messi hinterherläuft und sich auch noch geehrt fühlt von ihm umspielt zu werden, hat man schon verloren. Wir müssen den Argentiniern von Anfang an klar machen, dass wir nicht gewillt sind hier den Sieg zu verschenken. Ob es klappt, ist eine andere Frage.

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  • sid am 29.06.2014 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    arrogant, überschätzt sich?

    Nein, diese ausage vertritt sein selbstvertrauen, denn er momentan hat und genau deswegen setzt ihn ottmar hitzfeld. Er soll sein Spiel spielen auf dem Feld und keine Videos anschauen müssen.

  • Marinello am 29.06.2014 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gutes Gefühl

    Ich habe gutes Gefühl. Ich glaube unsere Nati kann es richten. Ist schon toll, dass die Schweiz noch dabei ist!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Italy am 29.06.2014 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ByeBye Schwizer chääässs

    tschau schwiz und endlich wird die nacht ruhe eingehalten....

    • And1 am 30.06.2014 05:48 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht mal die Gruppe

      Italien ist vorher ausgeschieden -lach-

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  • Bryan am 29.06.2014 20:18 Report Diesen Beitrag melden

    Diese WM lehrt uns einiges!

    1.grosse namen fliegen genau so schnell nach Hause wie die kleinen,2.sobald das spiel angepiffen wird sind es nur 11 gegen 11,bedeutet es kommt nicht auf messi etc. an sondern wie stark sind die spieler als ganzes,als Team,als Einheit,bestes Beispiel Costa rica und kolumbien,3. es ist wahrlich keine schande gegen argentinien zu verlieren,sie sollen einfach alles geben und mutig nach vorne spielen,ob mehmedi arrogant oder nur selbstsicher ist weiss ich nicht,hoffe auf letzteres.also jungs mutig und befreit aufspielen dann liegt vieles drin,die gauchos sind als Team wahrlich keine übermannschaft

    • Der Optimistenfresser am 29.06.2014 21:11 Report Diesen Beitrag melden

      Phrasendrescherei

      Was kommt als Nächstes? "Der Beste möge gewinnen", etc.? Wer Kolumbien vor der WM als klein bezeichnet, scheint irgendwie die letzten Jahre verschlafen zu haben. Es ist eine Schande gegen Frankreich vorgeführt zu werden, das ist sicher. Die Gauchos sind keine Übermannschaft, aber die Schweizer sind noch viel weiter davon entfernt.

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  • EliA am 29.06.2014 20:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angeber

    Ein guter profifussballspieler schaut seine Konkurrenten an, ausser man hat was zu befürchten, und das sieht danach aus.

  • sid am 29.06.2014 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    arrogant, überschätzt sich?

    Nein, diese ausage vertritt sein selbstvertrauen, denn er momentan hat und genau deswegen setzt ihn ottmar hitzfeld. Er soll sein Spiel spielen auf dem Feld und keine Videos anschauen müssen.

  • Boris am 29.06.2014 18:22 Report Diesen Beitrag melden

    Siegessicher?

    Wartet nur bis euch die Realität einholt. Solche Gefühle kenne ich "Das schaff ich doch mit Links" Dann fällt man auf den harten Boden der Realität.

    • Hans Zimmer am 29.06.2014 21:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Siegessicher?

      Siegessicher? Nein, natürlich nicht. Von sich überzeugt? Ja, natürlich schon. Wer auf dem Platz weder von sich noch von seinen Mitspielern überzeugt ist, hat schon verloren.

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