Als Fans vor dem TV

20. Juni 2018 17:33; Akt: 20.06.2018 21:03 Print

Federer hat keine Zeit für Fussball-WM mit Djokovic

Das Spiel Schweiz - Serbien hätte Novak Djokovic mit Roger Federer schauen wollen. Stattdessen plant der Serbe nun am Freitag einen WM-Abend mit Stan Wawrinka.

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Roger Federer ist ein bekennender Fan der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Nachdem er am Sonntag erstmals das Rasenturnier in Stuttgart gewonnen hatte, verfolgte er am Abend den ersten WM-Auftritt des Teams von Coach Vladimir Petkovic gegen Brasilien (1:1) vor dem Fernseher. Mit folgendem Tweet lobte er die starke Leistung der Schweizer:

«Als Schweizer bin ich natürlich zufrieden mit dem Unentschieden», sagte Federer vor seinem Startspiel in Halle, als ihn Medienvertreter auf das 1:1 ansprachen. Das zweite Duell an der WM-Endrunde in Russland trägt die Schweiz am Freitagabend in Kaliningrad gegen Serbien aus. Novak Djokovic hätte dieses Spiel liebend gerne mit Federer geschaut. Doch aus einem WM-Abend mit der Weltnummer 1 wird nichts. «Ich werde das Spiel nicht mit Popcorn und Roger sehen können, weil er derzeit in Halle spielt», sagte der 31-jährige Serbe laut des serbischen Internet-Portals b92.net in London, wo er diese Woche im Queen's Club im Einsatz steht.

Fällt der WM-Abend mit Wawrinka aus?

Nun will Djokovic mit Stan Wawrinka als TV-Partner vorliebnehmen. Der Waadtländer tritt im Londoner Vorort gemeinsam mit Djokovic im Doppel an. «Ich werde sehen, dass ich das Spiel hier zusammen mit Stan sehen kann. Das bessere Team soll gewinnen», sagte der 12-fache Grand-Slam-Sieger. Ob sich die beiden wirklich gemeinsam vor den Fernseher setzen, ist allerdings noch offen. Wawrinka trug am Mittwochnachmittag den Achtelfinal gegen Sam Querrey aus, wobei er sich dem US-Amerikaner 5:7, 7:6, 1:6 geschlagen geben musste. Mit dem Serben spielte der Romand im Doppel-Achtelfinal am frühen Mittwochabend gegen den Niederländer Wesley Koolhof und Marcus Daniell aus Neuseeland. Da das im Vorfeld favorisierte Duo 4:6, 6:7 verlor, ist nun fraglich, ob Wawrinka in der englischen Hauptstadt bleibt oder nach Hause zurückkehrt. Gut möglich, dass Djokovic am Freitagabend doch keinen Schweizer an seiner Seite hat.

Djokovics jüngste Twitter-Nachricht handelte übrigens auch vom Rasen, allerdings ohne Bezug auf die WM:

WM-Center

(ddu/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schweizer-Serbe am 20.06.2018 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    BRAVO ! ! !

    Geht doch! Die Serben die in der CH leben, haben und werden die Schweizer immer unterstützen. Die blöden Kommentare die man in der letzten Zeit liesst sind definitiv nicht mehr Zeitgemäss (leider gibt es immer noch ein paar Neandertaler:-) )

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  • Hachiroku am 20.06.2018 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    super

    dad ist einmal eine symphatische Meldung :)

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  • Sepp am 20.06.2018 19:29 Report Diesen Beitrag melden

    Hät ich nicht gedacht

    Dass sie privat so gut miteinander können. Hut ab vor beiden!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Paunki23 am 20.06.2018 23:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    keine freunde

    das hat er nur gesagt weil roger sowieso nicht in der nähe ist... er ist mit roger gar nicht befreundet, jedoch mit stan ist er gut befreundet...

  • Schwizer am 20.06.2018 22:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wilkommen

    Nole kann zu mir kommen den Match schauen! Gibt ein feines Raclette.

  • Jamaika Jamal am 20.06.2018 21:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sympathisch

    Tennisspieler können Beruf und Arbeit sehr gut trennen. Auf dem Platz Rivalen und daneben haben sie kein Problem mal was zusammen zu machen. Das macht Freude.

  • D.J. am 20.06.2018 20:46 Report Diesen Beitrag melden

    Serbe28

    Das ist ein guter Beispiel für uns alle! Wenn wir uns nur wegen der Herkunft hassen usw. dann haben wir echt im Leben nichts gelernt. Egal woher man kommt wir sind alle das selbe und zwar Menschen!

  • Swissman am 20.06.2018 20:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    verlieren gewohnt

    Djokovic kennt das ja bestens, somit wird er am Freitag bestimmt auch nicht zu traurig sein. Come on Roger! HOPP Schwiiz!

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