Allergikersaison

15. Mai 2019 10:46; Akt: 15.05.2019 10:46 Print

Pollen müssen draussen bleiben

Nach Schnee und Regen geht es für Pollenallergiker wieder los mit dem Leiden. Was können sie tun ausser Medikamente schlucken?

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Frühling ist Pollen- und damit Allergikerzeit. Betroffenen bleibt kaum etwas anderes übrig, als Medikamente zu nehmen – oder ein Zehnerpack Nastüechli pro Tag zu verbrauchen. Daneben gibt es aber noch ein paar nützliche Tipps, die das Leiden der Allergiker zumindest lindern können. Zehn dieser Tipps zeigen wir euch in der Bildstrecke. Bei schönem Wetter nur kurz lüften. In der Stadt idealerweise morgens, denn dann ist die Pollenkonzentration gemäss Fachleuten am geringsten. Auf dem Land ist die Zeit zwischen 19 und 24 Uhr am pollenärmsten. Wer gern mit offenem Fenster schläft, kann sich ein Pollengitter montieren. Während der Pollensaison sollten die Kleider nicht draussen getrocknet werden. Es hilft auch, wenn man sich abends nicht im Schlafzimmer auszieht. Ausserdem sollte Bettwäsche, vor allem der Kissenbezug, öfter gewaschen werden. Etwas Vaseline in und um die Nasenlöcher pflegt nicht nur die vom Schneuzen gereizte Haut, sondern wirkt wie eine Barriere: Die Pollen bleiben hängen und geraten gar nicht erst in die Nase. Die Augen schützt eine Sonnenbrille wirkungsvoll. Der Lumpi und das Büsi streifen gern durchs frühlingshafte Grün – und tragen jede Menge Pollen nach Hause, die dann beim Streicheln, ... ... Bürsten oder Kuscheln einen Allergieschub beim Menschen auslösen. Zumindest das Bürsten sollte man einem Nichtallergiker überlassen. Wer trotz Heuschnupfen draussen Sport treiben will, kann sich vorher über die Pollenprognose informieren und prüfen, ob «seine» Polle mit dabei ist. Pollen lagern sich überall ab, auch auf Möbeln und Teppichen. Also kann fleissiges Staubsaugen ... ... und -wischen die Pollenbelastung senken. Auch wenn es gerade bei langen Haaren mühsam ist: Abends gut ausspülen ist ein Muss, wenn man nicht mit Pollen in den Haaren ins Bett gehen will. Spezielle Luftreiniger reduzieren die Pollenkonzentration zu Hause oder im Büro. Welche Filter für Allergiker geeignet sind, erfährt man im Fachgeschäft. Nicht nur Schadstoffe, auch Pollen gelangen leicht ins Auto. Hier hilft ein Innenraumfilter. Idealerweise ist er mit Aktivkohle ausgestattet, da diese gemäss verschiedener Tests deutlich leistungsfähiger sind als andere. Manche Allergiker flüchten vor den Pollen in die Berge ... ... oder ans Meer. Da ist die Luft deutlich pollenärmer, und man kann mal wieder richtig durchatmen. Wo in Europa welche Pollen gerade aktiv sind, sieht man zum Beispiel auf Polleninfo.org

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Niesattacken, Schnupfen, tränende Augen – die Pollenallergie ist die häufigste allergische Erkrankung hierzulande. In der Schweiz sind rund 1,2 Millionen Menschen betroffen.

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Die wichtigsten Auslöser sind Bäume wie Hasel, Erle oder Birke, ausserdem einige Gräser und Kräuter. Zur Behandlung können verschiedene Medikamente in Form von Nasensprays, Augentropfen und Tabletten verwendet werden. Helfen können aber auch die zehn Tipps, die wir dir in der Bildstrecke zeigen.

(mst)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stefan am 15.05.2019 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Symtome mehr

    OPC 4-6Kapseln pro Tag, L-Glutamin 1g/Tag, Vitamin C. So habe ich die Symtome weg bekommen.

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  • Susi Sonderbar am 15.05.2019 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Allergiker

    Bin nicht nur auf Pollen, sondern auch auf Katzen und Hunde allergisch, mehrauswahl nicht möglich in der Umfrage (

  • José Morales am 15.05.2019 14:26 Report Diesen Beitrag melden

    Gin schafft Abhilfe. ;-)

    Habe letzthin gelesen, dass Gin und Vodka wie Hystamin wirkt: Darauf hin hatte eine Freundin dies mit wenig Gin ausprobiert... es hat geklappt. Ihre Symptome waren weg.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • R. Unhold am 16.05.2019 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gift ist Auslöser

    Es gibt gar keine Pollenallergie. Es ist eine Giftallergie. Die Gifte in den Pollen lösen die Symptome aus. Würde nicht mehr gespritzt, wären auch die Symptome weg.

    • Sebastian Fels am 17.05.2019 19:11 Report Diesen Beitrag melden

      Komische Ansicht

      Sonst noch ein paar Träume? Oder zuviel Graserl geraucht. Ich habe Pollenallergie (medizinisch nachgewiesen) seit 35 Jahren.

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  • Martin Heinemann am 15.05.2019 20:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld.

    Früher gab es das Problem nicht. Dass ist eure verweichlichten Erziehung. Das kommt davon, das eure unfähigen Eltern euch alle damals vor der Playstation geparkt haben. Jetzt haltet ihr nix mehr aus.

    • Franz K. am 16.05.2019 08:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martin Heinemann

      Pollen reizen heute, da sie Giftstoffe tragen. Früher, als noch keine Gifte im Feld versprüht wurden, waren die Pollen naturbelassen und unschädlich.

    • K. Meier am 18.05.2019 06:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martin Heinemann

      Als ich meine schlimmste Zeit mit der Pollenallergie hatte, war noch nicht mal Pong erfunden. (falls nicht bekannt, das war ein ganz frühes Computerspiel, damals noch Telespiel genannt) Meine Eltern waren Vorkriegsmodelle und von Verweichlichen konnte nicht gesprochen werden. Trotzdem litt ich unter Heuschnupfen.

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  • Adrian am 15.05.2019 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    15. Mai 2019, 10h46 wurde dieser...

    ...Artikel verfasst. Nicht unbedingt aktuell, wie ich finde. Bei mir ist die Pollensaison schon vorbei, die beginnt in der Regel Ende Februar und ist Ende April, Anfangs Mai gegessen...

  • Klaas K. am 15.05.2019 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Aufhören

    Hört bitte mit diesen ollen Pollenallergiker Artikeln auf. Völlig übertriebenes Thema. Ab und zu mal ein tränendes Auge hat noch niemandem geschadet. Heutzutage meint jeder, er müsse eine Pollenallergie, einen Burnout usw. haben, damit er einen Grund hat jammern zu dürfen. Das nervt und vermiest mir den Sommer.

    • Li Si am 16.05.2019 07:40 Report Diesen Beitrag melden

      Miese Laune

      wenn Sie doch KEINE Beschwerden haben, verstehe ich nicht wie man sich den Sommer vermiesen lassen kann ?!

    • Herr Vorragend am 18.05.2019 16:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Klaas K.

      Wenn die Augen bzw Tränensäcke so zuschwellen dass du nichts mehr sehen kannst, leb mal damit. Bei mir half nur in die Stadt zu ziehen und ländliche Gegenden für 2 Monate pro Jahr zu meiden.

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  • mochi am 15.05.2019 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    hilft

    Schwarzkümmelöl. Jedoch sollte man immer anfangs Jahr mit der Kur starten