Tipps

25. Januar 2019 18:49; Akt: 25.01.2019 18:49 Print

So minimieren Sie das Chaos in der Wohnung

Wie räumen eigentlich ordentliche Menschen auf? Wir zeigen Ihnen sieben Angewohnheiten, die für Unordnung verantwortlich sind.

Bildstrecke im Grossformat »
Träumen Sie auch manchmal von Ordnung und Sauberkeit, während Sie die vierte Tasse ins Waschbecken stellen? Damit sind Sie nicht allein. Die meisten Menschen wären gern ordentlicher, ignorieren aber sehr lange Schmutz und Unordnung – bis sie ein gefühlt kaum noch zu bewältigendes Ausmass annimmt. Wir zeigen Ihnen in der Bildstrecke sieben schlechte Angewohnheiten, die das Aufräumen mühsamer und komplizierter machen. Gewöhnen Sie sich die ab, und Sie müssen in Zukunft viel weniger aufs Mal aufräumen – versprochen! Wir erwähnen die Grümpelschublade in Artikeln über Ordnung öfter. Kein Wunder: In den meisten dieser Schubladen, die sich oft in Küche oder Wohnzimmer befinden, herrscht das Chaos. Sie finden nicht nur nichts, irgendwann klemmt die Schublade auch garantiert, weil sie einfach zu voll ist. Grundsätzlich: Es ist okay, eine Grümpelschublade zu haben. Aber gehen Sie es mit System an: Wenn Sie Knöpfe oder Schrauben haben, packen Sie die in Schalen oder Säckchen. Wichtig: Die Schublade sollte nie überfüllt sein, so klappt es mit dem Sortieren nämlich nicht. Die Grenze zwischen «Ich habe gekocht» und «Hier hat eine Bombe eingeschlagen» ist fliessend. Wir neigen dazu, einfach alle benutzten Gegenstände in und um das Waschbecken aufzustapeln. Sind Sie dann mit dem Essen fertig, wartet in der Küche ein riesiger Berg Arbeit auf Sie. Es hört sich simpel an – und das ist es auch, macht aber einen unglaublichen Unterschied: Räumen Sie noch während des Kochens immer mal wieder auf. Das Schneidbrett wird nicht mehr benutzt? Sofort abwaschen. Sie müssen warten, bis das Wasser kocht? Eine gute Gelegenheit, bereits benutztes Geschirr abzuwaschen oder die Oberflächen abzuwischen. Es ist viel schwerer, alte Flecken zu entfernen als neue. Und um neue Flecken so schnell wie möglich zu entfernen, ... ... sollten Sie eine grosszügige Sammlung von Putzmitteln parathaben. Jeder Fleck, der sofort weggeputzt wird, erspart Ihnen später zusätzliche Arbeit. Hören Sie auf, Ihre Post nach dem Reinkommen einfach auf eine Kommode oder den Wohnzimmertisch zu schmeissen. Herumliegende Briefe und aufgerissene Umschläge lassen einen Raum viel chaotischer wirken, als er eigentlich ist. Ausserdem ist die Gefahr, wichtige Dokumente zu verlieren, so viel grösser. Gewöhnen Sie sich also an, die Post immer sofort zu sortieren, nachdem Sie sie aus dem Briefkasten geholt haben. Legen Sie die Umschläge gleich ins Altpapier und sortieren Sie den Inhalt der Briefe: unbezahlte Rechnungen, Steuerkram, etc. Schon klar, Sie wollen mit der Sammlung «GEO» und «National Geographic» Ihren intellektuellen Tiefgang unterstreichen. Aber seien wir ehrlich: Wie viele von diesen Magazinen lesen Sie tatsächlich ein zweites Mal? Ein paar Heftli auf dem Wohnzimmertisch können die Persönlichkeit unterstreichen. Die anderen sollten Sie regelmässig aussortieren – entweder ins Altpapier oder an interessierte Freunde und Verwandte weiterreichen. Waschen ist eine der unbeliebtesten Hausarbeiten: In vielen Mehrfamilienhäusern gibt es fixe Waschpläne, es dauert lange, und mit dem Waschen ist es nicht getan – das Zeug muss danach ja auch noch wieder in den Schrank. Wer kennt das nicht: den Stuhl. Das Ding, auf das Sie alle Kleider werfen, die Sie zwar getragen haben, die aber noch nicht dreckig genug für die Wäsche waren. Der Stuhl, der als Zwischenlager für alle Dinge herhalten muss, bei denen Sie nicht gleich wissen, wohin damit. Damit ist jetzt Schluss. Auf dem Stuhl sammelt sich nämlich viel Arbeit an, die Sie sich ersparen können. Machen Sie eine Regel: Der Stuhl muss jeden Abend oder Morgen leer sein.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Gerümpel gehört zum Leben: Zeug stapelt sich, Unordnung entsteht, und sich darum zu kümmern ist irgendwo ganz am Ende unserer To-do-Liste. Klar, wenn Sie Ferien oder Freizeit haben, ist es keine Kunst, Ordnung zu halten – ist das Leben aber gerade hektisch und stressig, neigen wir dazu, Chaos zu ignorieren.

Umfrage
Sind Sie ein ordentlicher Mensch?

Je länger wir das Aufräumen hinausschieben, desto unangenehmer wird es. Irgendwann erreichen Sie einen Punkt, an dem nur noch ein ausgedehnter, mehrstündiger Frühlingsputz hilft – und genau das wollen Sie verhindern. Wir haben für Sie in der Bildstrecke sieben Angewohnheiten gesammelt, die es Ihnen schwerer machen, in den eigenen vier Wänden Ordnung zu halten.

(mst)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christina Weidmann am 25.01.2019 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zeitmangel

    Handy weglegen und nicht ständig auf Achse sein.... schwupps hat man mehr Zeit und kann in Ruhe aufräumen

    einklappen einklappen
  • die Bügelfaule am 25.01.2019 19:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wäsche vor dem Aufhängen

    glatt ziehen, und gleich beim Abnehmen zsamme lege reduziert Bügelwäsche und spart sehr viel Zeit. Blusen, Hemden Hosen am Bügel hängend trocknen lassen spart ebenfalls Zeit und auch Strom.

    einklappen einklappen
  • Daniel am 25.01.2019 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ordnung muss sein

    Ich räume immer auf , bevor ich das Haus verlasse . Wenn jemand einbrechen würde , will ich keinen schlechten Eindruck hinterlassen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Martial2 am 30.01.2019 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ordnung ist kein Luxus...

    Die Ordnung zuhause sagt viel über seinen Bewohner!!

  • Martial2 am 30.01.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab's gerne so...

    Ein sauberes aufgeräumtes Zuhause ist das A & O. Ein normaler Mensch füllt sich wohler. Wenn Gäste kommen müssen sie nicht zuerst die Füsse hoch stellen um über einen Puff zu gehen. Der erste Eindruck ist wichtig!

  • Muldenservice ahoi am 29.01.2019 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    KonMari Methode

    Einfach mal googlen. Fakt ist, dass die meisten als Kinder von den Eltern eben genau nicht gelernt haben, wie man effizient und "richtig" aufräumt und wie man seinen Besitz überschaubar hält. Ich habe mir das Hörbuch angehört und habe schon mehrere Säcke mit Altkleidern befüllt und bin noch lange nicht fertig. Wir haben nicht zu wenig Platz, wir haben alle einfach von allem viel zu viel. Manchmal fühle ich mich regelrecht erdrückt von dem vielen Kram und weiss gar nicht wo anfangen mit putzen.

    • Ordnungs Liebe am 29.01.2019 19:21 Report Diesen Beitrag melden

      Eltern nicht immer schuld

      unser einer Sohn (ein totaler Messie) hat uns mal gesagt er nehme sich heute die Freiheit so zu sein wie er will (seine Wohnung) wir hätten ihn als Eltern zu sehr mit dem ständigen Aufräumen, Putzen und Wäsche waschen genervt. Wir sind nicht übermässig penibel einfach nur ordentlich und von Kram erdrückt haben wir uns auch nie gefühlt. Aber wir haben drauf bestanden als Familie gemeinsam aufzuräumen um auch mehr Freizeit miteinander zuhaben. Die anderen Buben sind dankbar dafür und bringen es ihren Kindern auch so bei.

    • unordentliches Kind ordentlicher Eltern am 30.01.2019 08:46 Report Diesen Beitrag melden

      @Ordnungs Liebe

      Das war bei mir genauso und ich bin auch eher unordentlich geraten. Ich erinnere mich an viel Kritik von meiner Mutter. Vieles bekam ich gar nie richtig von klein auf gezeigt, es wurde aber verlangt, dass ich das kann (Kleinigkeiten wie Dosierung von Putzmitteln, Bedienung einer Waschmaschine etc). Wenn ich dann etwas auf meine Art erledigte (zB. Wäsche zusammenlegen) schnauzte sie mich an, ich hätte es "falsch" gemacht, nahm es mir weg und machte es selbst. Das führte bei mir dann mit der Zeit zu einer Trotzreaktion und Berührungsängsten und heute habe ich manchmal echt Mühe mit dem Haushalt.

    einklappen einklappen
  • Gefrustete am 28.01.2019 19:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und täglich Grüsst das Murmeltier

    Naja, das mit der Ordnung lief als Singel perfekt. Als Paar haben wirs dann nicht mehr so genau genommen, weil wir unterschiedliche Auffassungen hatten was aufgeräumt ist und was "herumliegt". Als Familie ists jetzt völlig aus dem Ufer gelaufen. Eigentlich mache ich neben meiner Arbeit die entlöhnt wird nur noch hinterherräuman, Kochen, putzen. Leider ist es dann einen halben Tag schon wieder wie vorher. Die Motivation lässt mit den Jahren auch langsam nach....

    • MaMa am 30.01.2019 10:30 Report Diesen Beitrag melden

      Ein paar Jahre später

      Oh ja, Unordnung potenziert sich mit Kindern und Mann um ein Vielfaches. Manchmal denke ich, lass es doch einfach so, in ein paar Jahren kannst du dann wieder deine Ordnung haben. Schnief.

    einklappen einklappen
  • Leon Bracher am 28.01.2019 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    Niemals Putzmittel für Fleckenentfernung

    Flecken auf dem Teppich entfernt man sicher NICHT mit Putzmittel! Wer etwas ausleert, sollte sofort mit Haushaltpapier auftupfen. NICHT REIBEN! Dann kohlesäurehaltiges Mineralwasser auf den Fleck schütten und reichlich Salz daraufschütten. Mehrere Stunden einwirken lassen. Wenns trocken ist, absaugen und je nach Bedarf wiederholen. So habe ich einen grossen Rotweinfleck aus einem hellbeigen Teppich entfernt.

    • Leonie D. am 29.01.2019 19:12 Report Diesen Beitrag melden

      uralt Trick

      wer Rotwein im Haus hat hat meist auch Weisswein daheim. Sobald du das frische aufgesogen hast (Lappen, Papier) Weisswein auf den Rotweinfleck geben... ist ein uralttrick.

    einklappen einklappen