Igitt

03. April 2019 11:15; Akt: 03.04.2019 13:11 Print

Dort leben Krabbeltiere bei dir zu Hause

Forscher haben herausgefunden, dass rund hundert verschiedene Gliedertierarten in einem Haus wohnen – und man kaum etwas dagegen tun kann.

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Für eine Studie untersuchten amerikanische Wissenschaftler, welche Arthropoden in einem Privathaushalt leben. Zu den Arthropoden (Gliederfüsser) gehören Krebs- und Spinnentiere ... ... Kakerlaken ... ... Tausendfüssler ... ... und Kellerasseln. Aber auch diverse andere Insekten. Im Durchschnitt fanden die Forscher rund hundert klar unterscheidbare Arten in den einzelnen Häusern. Die gefundenen Arten fühlen sich aber an ganz unterschiedlichen Orten wohl. Besonders beliebt: der Keller. Spinnen, Milben und Asseln halten sich gern im Keller auf. Aber leider gibt es für Spinnenphobiker keine Entwarnung. Sogar die sogenannte Kellerspinne, man nennt sie auch Haus- oder Winkelspinne, trafen die Forscher auch in anderen Räumen an – immerhin nicht allzu häufig in Schlafzimmern. Ameisen und ... ... Kakerlaken bevorzugen ... ... dagegen die Küche. Aber auch sie halten sich gern in der übrigen Wohnung auf. So zum Beispiel im Wohnzimmer. Laut den Wissenschaftlern mögen viele Insekten Teppiche. Ganz anders die Schmetterlingsmücken: Sie sind gern da, wo es Abwässer hat, also im Bad oder in der Küche. Dies deshalb, weil ihren Larven der gallertartige Film aus organischem Material, der sich in Siphons von Waschbecken oder Abwasserrohren bildet, schmeckt. Wer seine vier Wände nicht teilen mag mit Krabbeltieren, fragt sich natürlich, ob seine Lebensgewohnheiten einen Einfluss haben. Aber weder Haustiere wie Hunde ... ... oder Katzen ... ... noch Zimmerpflanzen beeinflussten die Vielfalt und Zusammensetzung der Insektengemeinschaft. Und auch vermehrtes Putzen nützt nichts gegen das Ungeziefer. So war der Artenreichtum in Messi-Haushalten nicht ausgeprägter als in besonders ordentlichen Wohnungen und Häusern. Das Einzige, was vielleicht hilft, ist, Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten. Die Wissenschaftler stellten nämlich fest, dass die Menge und Vielfalt des Ungeziefers stark davon abhängen, wie leicht diese von draussen in die Innenräume gelangen können.

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Was krabbelt denn da? US-Forscher wollten es genau wissen und untersuchten für eine Studie 50 Häuser mit insgesamt 554 Räumen. Alle aufgespürten Gliederfüsser (Arthropoden) – egal, ob lebend oder tot – wurden erfasst.

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Getier im Keller

Dazu gehören unter anderem Insekten, Tausendfüssler sowie Krebs- und Spinnentiere. Im Durchschnitt fanden die Forscher rund hundert klar unterscheidbare Arten in den einzelnen Häusern. Und die fühlen sich an unterschiedlichen Orten besonders wohl.

Am beliebtesten ist das Untergeschoss. Spinnen, Milben und Asseln halten sich gern im Keller auf. Aber leider gibt es für Spinnenphobiker keine Entwarnung. Sogar die sogenannte Kellerspinne, man nennt sie auch Haus- oder Winkelspinne, trafen die Forscher auch in anderen Räumen an – immerhin nicht allzu häufig in Schlafzimmern.

Teppiche und Abwasser

Ameisen und Kakerlaken bevorzugen die Küche. Aber auch sie halten sich gern in der übrigen Wohnung auf. So zum Beispiel im Wohnzimmer. Laut den Wissenschaftlern mögen viele Insekten Teppiche.

Ganz anders die Schmetterlingsmücken: Sie sind gern da, wo es Abwässer hat, also im Bad oder in der Küche, weil ihren Larven der gallertartige Film aus organischem Material, der sich in Siphons von Waschbecken oder Abwasserrohren bildet, schmeckt.

Putzen hilft nicht

Wer seine vier Wände nicht teilen mag mit Krabbeltieren, fragt sich natürlich, ob seine Lebensgewohnheiten einen Einfluss haben. Aber weder Haustiere wie Hunde oder Katzen noch Zimmerpflanzen beeinflussten die Vielfalt und Zusammensetzung der Insektengemeinschaft.

Und auch vermehrtes Putzen nützt nichts gegen das Ungeziefer. So war der Artenreichtum in Messi-Haushalten nicht ausgeprägter als in besonders ordentlichen Wohnungen und Häusern.

Fenster zu!

Das Einzige, was vielleicht hilft, ist, Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten. Die Wissenschaftler stellten nämlich fest, dass die Menge und Vielfalt des Ungeziefers stark davon abhängen, wie leicht diese von draussen in die Innenräume gelangen können. So ist auch zu erklären, dass je höher das Stockwerk ist, desto weniger Tierchen treiben sich dort herum.

Fazit: Spinnen, Milben, Silberfischchen und Co. gehören einfach dazu, und man muss sich wohl oder übel damit abfinden. Denn die meisten Tierchen, die die Forscher fanden, sind keine Schädlinge. Und das ist doch eine gute Nachricht, oder?

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tomi Erceg am 03.04.2019 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Experten

    Es braucht Wissenschaftler die feststellen, dass es mehr Insekten in einer Wohnung gibt je länger die Fenster geöffnet sind... Hmm

  • René am 03.04.2019 11:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ansichtssache.....

    Ob die Tiere sich auch vor den Menschen ekeln?

    einklappen einklappen
  • Schlau Meier am 03.04.2019 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Forscher haben herausgefunden

    nachdem man ihnen die Tür gezeigt hat.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Severin Hechtler am 04.04.2019 23:40 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Beteiligung=Rausschmiss

    Bei mir kommt alles lebende, außer ich selber sofort nach draußen. Auch nach mehrmaligen Nachfragen waren diese nicht bereit sich an der Miete zu beteiligen.

  • Birdie am 04.04.2019 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zitter und schlotter

    Uiii jetzt hab ich aber Angst... Böse böse Arthropoden infiltrieren die Wohnungen von unschuldigen Menschlein... Man sollte meinen, dass es dringlicher Bedrohungen gibt, über die man berichten könnte.

  • Carmen Siegrist am 04.04.2019 19:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wunderschön filigran

    Betrachtet das Filigrane der Waldschabe, Bild Nr. 2. Ein wunderbares Geschöpf!

  • Margrit Aegerter am 04.04.2019 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Schlaue Forscher, schlauere Spinnen

    "Meine" Hausspinnen überwintern in den Fensterrahmen, einige wollen dann immer ins Haus. Da ich gerne offene Fenster habe, muss ich sie halt wieder hinausbefördern... Sie wissen genau, wo sie wohnen und was sie wollen;) Sie kommen immer wieder zu Besuch... Was ist dran nicht gut? Mein Haus ist modern, aufgeräumt, normal sauber und gemütlich. Anderes Insekten- Wurm-MikroGetier habe ich noch nicht gesichtet.

  • onlineleser am 04.04.2019 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Zeit und Geld für nix

    Immerzu diese unnützen Forscher welche viel kosten aber nix bringen. Die würden sich besser nützlichen Tätigkeiten zuwenden. Aber das können und kennen sie ja nicht.