Entspannung

10. Mai 2019 10:34; Akt: 13.05.2019 11:30 Print

Wellnessen in der eigenen Wohnung

Du willst aus deinem normalen Badezimmer eine Wohlfühloase machen? Mit diesen Geräten und Kniffen gelingt es!

Bildstrecke im Grossformat »
Wenn der Frühling nicht so schnell kommt, wie wir gehofft hatten, dann brauchen wir mehr Wärme. Wie wäre es mit einem Heim-Spa? Zwar haben die meisten Mieter in der Schweiz nicht genug Platz für eine ganze Sauna, es gibt aber kleinere Lösungen. Auch wenn Ihr Budget keinen kompletten Badezimmerumbau abdeckt, wir haben für Sie Tipps, wie Ihr Badezimmer zur Wohlfühloase wird. Für Entspannung sorgen könnte ein Dampfbad. Das ist zwar nicht gerade günstig, lässt sich aber anstelle einer normalen Duschkabine einbauen und brauchen so keinen zusätzlichen Platz. Wem eine eingebaute Dampfdusche zu teuer ist, der kann auch in ein portables Dampfbad investieren: Das gibt es bereits ab 99.90 Franken, zum Beispiel bei Pearl.ch. Wenn Ihnen ein Dampfbad oder die normale Sauna unangenehm oder zu heiss ist, dann sollten Sie eine Infrarot-Sauna ausprobieren. Anders als bei einer Sauna wird der Körper nicht durch die erhitzte Luft der Umgebung erwärmt, sondern durch die Strahlungswärme, die in die unteren Hautschichten eindringt. Die Wärmezufuhr erfolgt lokal begrenzt – meistens im Rückenbereich –, ohne Berührung oder Druckkontakt. Wem es vor allem um Entspannung geht, ist mit einer Wärmeliege gut bedient. Sie sind so gebaut, dass die Muskeln beim Liegen optimal gelockert werden können. Das liegt alles über Ihrem Budget oder braucht zu viel Platz? Kein Problem: Wir haben auch ein paar kleinere, günstigere Tipps. Investieren Sie in einen Regenduschkopf und machen Sie das Duschen so zum Spa-Erlebnis. Es lohnt sich auch, in weiche Handtücher mit guter Qualität zu investieren. Zusätzlich können Sie diese erwärmen, bevor Sie duschen oder baden. Entweder auf einer Heizung, im Tumbler oder sogar mit einem speziellen Handtüechliwärmer. Schaffen Sie eine entspannte Atmosphäre, noch bevor Sie sich in die Badewanne legen: Waschen Sie sich bei Kerzenschein, das beruhigt. Ausserdem sieht bei Kerzenschein alles hübscher aus als bei Neonbeleuchtung. Auch Gerüche haben bekanntlich einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Duftöle oder Duftkerzen helfen bei der Entspannung. Besonders entspannend: Lavendel, ... ... Rosen ... ... und Neroli, das aus den Blüten von Bitterorangen gewonnen wird. Zu einem perfekten Spa-Erlebnis zu Hause gehört auch ein flauschiger, grosser Bademantel. Auch den können Sie, wie die Handtücher, vorher aufwärmen – für das ultimative Wohlfühlen. Hatte es bei unseren Tipps für Sie etwas dabei, oder haben Sie eigene Ideen für ein Spa im heimischen Badezimmer? Lassen Sie es uns wissen. Und jetzt: frohe Entspannung!

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die neusten Trends wollen das bisher oft stiefmütterlich behandelte Bad in einen gemütlichen, luxuriösen privaten Spa-Bereich verwandeln. Häufig scheitert die Umsetzung jedoch am Platzmangel.

Umfrage
Gehst du gerne ins Wellness?

Aber auch wer keinen Platz für einen eigentlichen Sauna-Bereich hat, kann sich und seinem Körper Gutes tun, denn inzwischen gibt es platzsparende und zum Teil kostengünstigere Lösungen. Im Folgenden einige Vorschläge:

Dampf ablassen

Ein ideales Upgrade für Leute, die nicht über viel Raum verfügen, ist, eine alte Duschkabine oder ein Bad durch eine Dampfdusche beziehungsweise ein Dampfbad zu ersetzen. Darin steigen die Temperaturen nicht über 45 Grad Celsius, was die meisten Menschen sehr gut vertragen.

Die Wärme in Kombination mit der Feuchtigkeit aktiviert den Stoffwechsel, entspannt müde und beanspruchte Muskeln, sorgt für eine gute Durchblutung und damit für eine rosige Haut. Ob Steuerung per Touchscreen oder elektrisch beheizbare Sitzmöglichkeiten – wenn Geld kein Hindernis ist, sind die Möglichkeiten gegen oben offen. Und auch was den Stil betrifft, reicht das Angebot vom rustikalen Hamam bis zur hochmodernen Design-Kabine.

Infrarot-Kabine

Wenn eine feuchte Umgebung nicht Ihr Ding ist, könnte eine Niedertemperatur-Infrarotkabine eine gute Alternative bieten. Anders als bei einer Sauna wird der Körper nicht durch die erhitzte Luft der Umgebung erwärmt, sondern durch die Strahlungswärme, die in die unteren Hautschichten eindringt. Die Wärmezufuhr erfolgt lokal begrenzt – meistens im Rückenbereich –, ohne Berührung oder Druckkontakt.

Die ununterbrochene Infrarotbestrahlung sorgt dafür, dass nach kurzer Zeit der ganze Körper erwärmt wird. Das Schwitzvolumen ist dabei relativ hoch und ermöglicht es dem Körper, sich zu entgiften und zu entschlacken. Ausserdem wird die Durchblutung verbessert – und dank der niedrigen Lufttemperatur von circa 30 Grad Celsius wird das Herz-Kreislauf-System kaum belastet.

Warm liegen

Wem es vor allem um Entspannung geht, ist mit einer Wärmeliege gut bedient. Sie sind so gebaut, dass die Muskeln beim Liegen optimal gelockert werden können. Zusätzlich wird die Oberfläche auf Körpertemperatur erwärmt. Eine Wärmeliege verbessert die Durchblutung, ohne dass der Kreislauf belastet wird.

Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass sie das vegetative Nervensystem beruhigt und zu Stressabbau führt. Es gibt Wärmeliegen aus Mosaiksteinen, Naturstein und Holz. Manche verfügen über eine Gel-Auflage, die den Benutzer oder die Benutzerin noch mit einer Massage verwöhnt. Luxus pur!

Variante light

Du wohnst zur Miete und kannst keine Änderungen im Bad vornehmen, oder du verfügst nicht über das nötige Kleingeld? Dann versuche es mit ein paar kleinen Tricks: Ein neuer Regen-Duschkopf lässt die morgendliche Dusche plötzlich zum Erlebnis werden.

Wärme die Badetücher vor dem Benutzen etwas auf der Heizung oder im Tumbler (muss ja nicht jedes Mal sein) auf. Bade oder dusche im Kerzenschein statt bei elektrischem Licht. Sorge für einen angenehmen Duft im Raum mit entspannenden Essenzen wie Lavendel, Rose oder Neroli. Investiere in neue, flauschige Badetücher und in einen kuscheligen Bademantel.

(mst)