Smart Home

20. September 2019 16:19; Akt: 20.09.2019 16:21 Print

Brauchst du smarte Geräte zu Hause?

In neuen Wohnungen funktioniert vieles automatisch oder per App. Aber macht das Sinn? Und braucht ihr das überhaupt?

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Du magst Kaffee? Dann ist diese smarte Kaffeemaschine vielleicht etwas für dich: Der Smarter Coffee SMC10EU kann selbstständig bis zu zwölf Tassen Kaffee vorbereiten. Das Gerät meldet auch, wenn es kein Wasser mehr hat und die Bohnenmahlstärke kannst du auch vom Bett aus wählen. Die Maschine kostet 244 Franken bei Microspot.ch Oder bist du mehr der Teetrinker? Es gibt auch smarte Wasserkocher wie zum Beispiel dieses Modell von Rosenstein & Söhne. Per App lässt sich nicht nur die genaue Temperatur festlegen, sondern das Wasser auf Wunsch bis zu 30 Minuten warm halten. Die App hat ausserdem einen Teetimer, der dir sagt, wann es Zeit ist, den Teebeutel zu entfernen. Dieses Modell gibt es bei Pearl für 99.95 Franken. Wer seine Beleuchtung via Smartphone steuern will, der kauft smarte Glühbirnen: Die gibt es bei verschiedenen Anbietern zwischen 9 und 89 Franken. Mit der jeweiligen App lässt sich die Glühbirne dimmen, die Farbe verstellen und natürlich aus der Ferne an- und ausschalten. Ein Zähler teilt dir mit, wie viel Strom du damit gespart hast. Dieses kleine Gerät des Herstellers Tado hat deine Heizung im Griff – und Tado behauptet, dass das Gerät an praktisch jede Heizung montiert werden kann. Auch an sehr alte oder sehr neue Modelle. Neben dem normalen Thermostat (im Bild) gibt es auch ein Modell für Heizkörper. Der Sensor registriert dann Temperaturabfälle (von geöffneten Fenstern zum Beispiel) und schaltet die Heizung selbstständig an und ab. Durch die ortsabhängige Steuerung kann Ihre Heizung lernen, sich kurz vor Ihrer Ankunft einzuschalten. Ausserdem hat die App Zugriff auf Wettervorhersagen und kann die Heiztemperatur entsprechend anpassen. Das Gerät gibt es bei Galaxus ab 188 Franken. Und jetzt: Die Musik. Es gibt diverse smarte Soundsysteme für Wohnungen, die sich per WLAN oder Bluetooth bedienen lassen. Eines davon ist das Sonos-Soundsystem. Die hochwertigen Lautsprecher kommen mit einer eigenen App und lassen sich problemlos mit allen gängigen Streamingdiensten und TV-Geräten verbinden. Er ist aber auch nicht ganz billig: Das Lautsprecher-Set mit zwei Lautsprechern kostet knapp 500 Franken. Wenn dir das zu teuer ist, dann ist die UE BOOM vielleicht das Richtige: Schwarze Modelle gibt es bereits ab knapp 100 Franken und es lassen sich bis zu 150 (!) solcher Geräte miteinander verbinden – und wasserdicht (kann in die Badewanne fallen und funktioniert immer noch) sind sie auch noch. Dieses Modell gibt es für 95 Franken bei Interdiscount. Einen smarten Lautsprecher mit Lampe und integriertem Wecker gibt es auch bei IKEA: Der Symfonsik-Lautsprecher wurde in Zusammenarbeit mit Sonos hergestellt. Kostenpunkt: 179 Franken mit der Lampe, 99 Franken ohne. Gerade ältere Häuser ohne Gegensprechanlage könnten den Doorbird nutzen. Dieses Gerät hat Augen und Ohren und kann direkt an Ihrer Tür angebracht werden. So kannst man diese aus der Ferne öffnen ... ... oder zumindest nachsehen, wer denn nun vor der Tür steht. Dank Mikrofon und Lautsprecher hast du so jederzeit eine Gegensprechanlage in der Tasche. Vom Doorbird gibt es verschiedene Ausführungen, dieses Modell kostet 519 Franken bei Brack.ch. Wer Strom sparen möchte, für den lohnt sich vielleicht ein smarter Stecker. Dieses Ding ist in der Lage, Zeitpläne für das An- und Abschalten von Geräten zu erstellen, es überwacht den Stromverbrauch und gibt dir die Möglichkeit, aus der Ferne Stromfresser zu eliminieren. Den TP-Link Smartplug gibt es für 21.70 Franken bei Digitec. Und dieses Gerät hier ist der Amazon Echo. Alexa, die Stimme hinter dem Gerät, ist eine Art Siri für Ihr Haus: Sie kann googeln, beantwortet Fragen, erstellt Einkaufslisten und Ähnliches. Zusätzlich lässt sich Alexa mit vielen anderen Apps verbinden – so kannst du zum Beispiel Alexa sagen, sie solle den Wasserkocher einschalten. Ist der mit einer App verbunden, dann kann sie das auch. Alexa gibt es beispielsweise bei Media-Markt für 74.90 Franken.

Zum Thema
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In sogenannten Smart Homes, neuen vernetzten Wohnungen, lässt sich nahezu alles mit einer App verbinden: Wasserkocher und Kaffeemaschinen, Sonnenstoren, Licht und Heizung, aber auch Unterhaltungselektronik, das Türschloss und sogar Haustier-Futterstationen.

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Bei älteren Häusern und Wohnungen sieht die Lage ein wenig anders aus: Hier müssen die meisten Gerätschaften noch manuell bedient werden. Es gibt aber inzwischen viele externe Geräte zu kaufen, die sich ebenfalls per App bedienen lassen.

In der Bildstrecke zeigen wir euch ein paar Geräte, mit denen ihr euer Zuhause smarter machen könnt – und wir wollen von euch wissen, was ihr für Erfahrungen mit den ferngesteuerten Geräten gemacht habt. Seid ihr Smart-Home-Fans oder habt ihr den schlauen Geräten bereits wieder abgeschworen?

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • nerf am 20.09.2019 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    nein

    Habe viel mit Haustechnik zu tun. Was ich primär fesstelle, je mehr Elektronik verbaut ist, umso mehr steigen die Kosten und Abhängigkeiten z. b. Servicetechnikern. Nicht zu vergessen vom erhöhten Stroh Verbrauch weil zb der Wasserkocher nicht einfach off ist, vielmehr in einem Standby modus auf seinen nächsten Auftrag wartet. Total unnötig.

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  • Sarek vom Vulkan am 20.09.2019 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Solchen

    Quark braucht kein Mensch. Denn es Dient nur wieder der Bequemlichkeit vieler die zu Faul sind kurz auf zu Stehen!

  • Rosalie am 20.09.2019 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Nein

    Braucht man nicht, vielleicht am Anfang noch, aber nachher merkt man das man es gar nicht braucht. Viel zu aufwändig.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nick am 21.09.2019 21:20 Report Diesen Beitrag melden

    Es lebe derFortschritt!

    Ich habe schon vor 10 Jahren meinem Architekten gesagt, dass das nächste Haus, das ich baue, so komplett automatisiert sein werde, dass es sich selbst bewohnt und ich deshalb nicht mehr darin wohnen müsse. Der Ärmste war total verwirrt ..

  • Candyman am 21.09.2019 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Plastikschrott

    Habe lieber einfach gebaute Geräte, die halten. Was man der Masse aufschwatzt, geht mich nur was an, wenn dabei mit kurzlebigem Plastikzeugs unsere Umwelt und damit unsere Lebensgrundlage zerstört wird. Vielen Dank aber auch an alle, die mithelfen, das Zeug zu vermarkten...!

  • Wish Bone am 21.09.2019 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötiger Schnickschnack

    Es gibt andere, interessantere und preiswertere Hobbies, als aus der Ferne Glühbirnen ein-und auszuschalten, die Heizung zu regeln oder Storen zu bedienen.

  • Kevin T. am 21.09.2019 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Schrott

    Die Smarter Kaffeemaschine ist Schrott. Ich hatte sie und die Mühle war von Anfang an defekt. Beim Austausch Gerät ist die Mühle nach 3 Monaten kaputt gegangen. Die Bedienung mit der App funktioniert OK.

    • Lara am 21.09.2019 13:39 Report Diesen Beitrag melden

      @Kevin T.

      Nützt aber auch nichts, wenn die App funktioniert, die Kaffeemaschine aber dafür nicht.

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  • der benjamin am 21.09.2019 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    das beste aller smart-tools ist...

    also ich benütze das smarteste aller smart-tools enorm oft. alle standardfunktionen sind serienausstattung. es heisst gehirn. kann ich jedem bestens empfehlen...