Publiziert 12. September 2026, 17:26
3. Spieltag


SC Freiburg
Borussia M'gladbach
Y. Engelhardt
-23
I. Matanović
-29
I. Matanović
-77
Y. Engelhardt
-79
M. Eggestein
-86

Vor einer Woche attackierte Gladbach-Captain Tim Kleindienst nach der Niederlage gegen Elversberg seine Teamkollegen. Weniger Tiktok solle man schauen, so die Worte des Routiniers. Gegen den SC Freiburg eine Woche später war man allerdings chancenlos. Der SC siegte mit 5:0. Dabei stellte das Team einen Vereinsstartrekord in der Bundesliga auf. Besonders gut gegen Gladbach war Stürmer Igor Matanovic, der von den Fans auch «Igor der Bestrafer» genannt wird. Dieser erzielte das 2:0 und das 3:0 für die Breisgauer. Von Gladbach kam derweil nichts, auch weil ausgerechnet Kritiker Tim Kleindienst beim Stand von 0:2 die Gelb-Rote Karte sah. Für Gladbach war das Endresultat derweil ein Negativrekord. Noch nie gab es in drei Spielen elf Gegentore.
Fabian Rieder und seine Augsburger sind weiter heiss, doch ein Treffer kurz vor Schluss kostete den dritten Dreier in Folge. Überragender Mann in der Partie: Michael Gregoritsch mit einem Doppelpack nach der Pause. Er ist damit auch Rekordtorschütze in der Bundesliga des FCA. Doch in der 89. Minute war Patrick Schick für den Ausgleich verantwortlich.
Die Posse um Noah Atubolo war ein Thema im Transfersommer. Er wollte von Freiburg weg zu einem grösseren Club. Daraus wurde nichts und am Ende landete er bei der Eintracht aus Frankfurt. Ganze sieben Gegentreffer musste er in den ersten beiden Spielen schlucken. Gegen Rivale Mainz hatte Atubolo aber auch was zu lachen. Beim Stand von 1:0 verhinderte er mit einer Penalty-Parade den Ausgleich der Mainzer. Es war bereits sein sechster gehaltener Elfer in Folge – alleiniger Bundesliga-Rekord. Der Schütze war nicht irgendein Angreifer, sondern Nadiem Amiri, der gemeinsam mit Harry Kane wohl als bester Penaltyschütze der Bundesliga gilt. Die Frankfurter nutzten das Momentum und Burkardt erzielte vor dem Pausentee noch das 2:0. Das von Urs Fischer trainierte Mainz konnte nicht reagieren, kassierte in der zweiten Halbzeit noch das 0:3. Immerhin gelang noch der Ehrentreffer kurz vor Schluss.

Paderborn war mutig, Paderborn spielte mit, doch Dortmund ging früh in Führung. Nach gut 20 Minuten war dann nur noch der BVB am Zug. Gleich zwei Guirassy-Tore wurden jedoch aufgrund hauchzarter Abseitspositionen aberkannt. So konnte der Aufsteiger lange hoffen. Gregor Kobel wurde aber gar nicht gefordert. In der 80. Minute machte Nmecha den Deckel drauf. Per Fallrückzieher gelang ihm wenig später noch der Doppelpack.

Schon zweimal verspielte Hoffenheim in dieser Spielzeit eine Führung. Doch im Derby, das nicht als Derby bezeichnet werden soll, war das anders. Zwar ging man in Führung und kassierte den Ausgleich, doch Hlozek machte mit seinem zweiten Treffer am Ende den Unterschied. Die Stuttgarter scheiterten an ihrem Chancenwucher.