Publiziert 17. Oktober 2026, 19:57
Pius Dorn verwandelte den Fanblock der Luzerner tief in der Nachspielzeit in ein Tollhaus. Nach einem Eckball herrschte allgemeine Verwirrung im Fünfmeterraum der Winterthurer. Dorn reagierte am schnellsten und drückte den Ball zum 1:0-Sieg im Cup-Sechzehntelfinal über die Linie.
Winterthur-Goalie Antonio Spagnoli zeigte eine hervorragende Partie. Der 21-Jährige musste sein Können zwischen den Pfosten immer wieder beweisen und hielt seine Farben lange im Spiel. Beim Gegentor in der Nachspielzeit konnte der Schlussmann nichts mehr machen.
Wenn man es nicht besser wüsste, hätte das genauso gut ein Duell aus der letzten Super-League-Saison sein können. Luzern machte das Spiel, Winterthur lauerte auf Konterangriffe. Dass die Gäste aus der Innerschweiz in der Pause noch nicht vorne lagen, war alleine der schwachen Chancenverwertung geschuldet.
Nach Wiederanpfiff zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, nur dass nun auch Winterthur Blut leckte. Beispielsweise traf Antonio Marchesano mit einem direkten Freistoss nur die Latte. Dass Luzern am Schluss das bessere Ende für sich behielt, war zwar extrem bitter für Winterthur, aber dann doch wohl gerecht.
An das letzte Duell mit dem FC Luzern dürfte sich der FC Winterthur nicht allzu gerne erinnern. Am 16. Mai bestritt Winti den Abschluss der Abstiegssaison gegen den FCL. Die Partie ging mit 0:3 verloren, Winterthur kassierte gar noch eine Rote Karte. Nun machten die Eulachstädter ihre Sache deutlich besser und boten Luzern ganz lange Paroli. Trotzdem: Davon kann sich der FCW nichts kaufen, die Cup-Reise ist zu Ende.
90.+2 | 0:1 | Pius Dorn drückt den Ball nach einem Eckball über die Linie zum Sieg.
Die zweite Runde des Schweizer Cups findet am Sonntag ihren Abschluss. Lugano spielt um 14 Uhr gegen Pully, der FC Zürich trifft eine Stunde später auf den FC Aarau. YB spielt um 16 Uhr im Tessin gegen Taverne und Kantonsrivale Thun muss zeitgleich in Schaffhausen ran.
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