Publiziert 07. November 2026, 22:26
13. Spieltag


Grasshoppers
Lausanne-Sport
K. Goudmijn
-29
S. Traore
-85
Kurz vor Schluss fällt der Ausgleich doch noch. Nachdem Lausanne mehrfach erfolglos anstürmt, versenkt Seydou Traoré den Ball in der 87. Minute an GC-Keeper Justin Hammel vorbei ins Netz. Infolge einer schönen Kombination muss der Ivorer auf Höhe des Fünfmeterraums nur noch den Fuss hinhalten. Der neue Lausanne-Trainer Ludovic Magnin hatte Traoré erst kurz vorher eingewechselt.
Justin Hammel. Der eigentliche Ersatzkeeper der Hoppers hält mehrfach grandios und verdient sich somit Bestnoten aufseiten des Heimteams. Mitte der zweiten Halbzeit zieht sich Hammel einmal kurz die Handschuhe aus wegen Schmerzen an der Hand. GCs dritter Goalie Eron Avdullahu wärmt sich schon ein, wird dann aber doch nicht gebraucht.
In einer schwachen Partie ist GC in der ersten Halbzeit effizient und Lausanne noch zu wenig energisch. Nach dem Seitenwechsel spielen fast nur noch die Waadtländer. Mal rettet Hammel, mal der Pfosten. Trotz des späten Ausgleichs dürften die Hoppers mit dem Punkt zufrieden sein.
An jedem Heimspiel heisst der Grasshopper Club eine Vereinslegende im Letzigrund willkommen. Gegen Lausanne ist das der dreifache Meistergoalie Martin Brunner.
29’ I 1:0 I Etwas überraschend geht das Heimteam in Führung. Krasniqi versucht, einen hohen Ball volley zu nehmen, trifft ihn aber nicht richtig. Dieser fliegt dann etwas glücklich rüber zu Goudmijn, der alleine vor dem Tor steht und nur noch einnetzen muss.
85’ I 1:1 I Der eingewechselte Traoré schliesst eine schmucke Kombination am Fünfmeterraum ohne Mühe ab und bringt die Gäste verdientermassen wieder zurück ins Spiel.
Justin Hammel: «Es ist sehr schade, haben wir den Sieg nicht über die Zeit gebracht. Aber es geht weiter, und wir werden weitermachen. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und müssen nun das Positive mitnehmen für das nächste Spiel. Am Ende zählt halt nur das Resultat. Aber wir versuchen mit unserem Plan und unserer Mentalität diese Spiele zu gewinnen. Wir sind lange im Spiel geblieben als Mannschaft, nicht nur dank meinen Paraden und hatten sogar die Chance, das zweite Tor zu erzielen. Aber jetzt müssen wir nach vorne schauen.» (gegenüber SRF)
Nun steht erstmals die Nati-Pause an.
Deine Meinung zählt