Das Duell zwischen den Grasshoppers aus Zürich und dem FCL war bislang noch kein Spiel, dass in Erinnerung bleiben wird. Der Start verlieft zunächst sehr ausgeglichen, mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Die vielen Fehler führten insgesamt zu einer sehr harzigen Angelegenheit.
In der 37. Minute war es dann doch der Grasshopper Club, der die Führung erzielte. Die nach einem misslungenen Klärungsversuch der Luzerner Abwehr entstandene Chance liess sich Imourane Hassane nicht nehmen.
Und auch die Stimmung im Letzigrund trug nicht zu einem unvergesslichen Abend bei. Die GC-Fankurve blieb aus Protest bis zur 30. Minute gänzlich leer, wobei es auch nach dem Betreten der Kurve ins Stadion nicht wirklich laut wurde.
«Wir müssen uns uns aufs Spiel konzentrieren. Es ist normal, dass die Fans nicht zufrieden sind, wir geben aber alles, um den Sieg zu holen», sagt Michael Frey zur Pause gegenüber blue. Weiter bilanziert er: «Sie haben mehr Ballbesitz, wir konnten Nadelstiche setzen und müssen so weitermachen.»
Für GC ist jedoch noch gar nichts sicher, haben sie doch schon oft eine Führung noch aus der Hand gegeben.