Ticker | Lausanne-Sport - Young Boys | 3. Spieltag Super League 2026/2027

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Super League

Publiziert 09. August 2026, 06:45

Rot, 2:0 verspielt und blutige Parade – YB verschenkt Sieg

3. Spieltag

Lausanne
2 – 2
Young Boys

Lausanne-Sport

Spielende

Young Boys

01

C. Zesiger

-

48

02

D. Pech

-

75

F. Mollet

-

77

12

N. Butler-Oyedeji

-

89

22
Bevorzugte Quelle

Wir verabschieden uns!

Herzlichen Dank fürs Mitlesen! Wir wünschen noch einen schönen Abend und ein gutes Restwochenende!

Christian Fassnacht im Interview

«Ja, es gibt Emotionen im Sport, und zwar auf beiden Seiten – das ist logisch. Wenn sich eine Mannschaft zu sicher fühlt, weil sie 2:0 führt und das Momentum auf ihrer Seite ist, denkt die andere Mannschaft: Scheisse, jetzt müssen wir. Darum redet man ja auch immer davon, dass diese fünf Minuten heikel sind, weil vor allem in der gegnerischen Mannschaft ein Ruck durch die Mannschaft geht. Ich glaube, man hat es auch bei uns gesehen, als das 2:1 gefallen ist. Man versucht dann noch mehr, das 3:1 zu schießen. Ja, Emotionen sind im Spiel auf beiden Seiten und dann muss man aufpassen – nicht so wie wir heute.»
(blue)

Cedric Zesiger im Interview

«Ich glaube, schon in der ersten Halbzeit hatten wir unsere liebe Mühe, ins Spiel zu kommen und unser Pressing aufzuziehen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann eine Reaktion gezeigt. Wir sind gut gestartet, haben das Tor geschossen, aber die rote Karte war ein herber Schlag. Eine unglückliche Aktion, ich glaube, er sieht ihn nicht, und dann ist es schnell passiert, vor allem mit dem VAR, der so Sachen kontrolliert. Aber gut, da hat er es direkt gesehen. Danach war es aber glaube ich schwierig. Wir haben trotzdem super weitergearbeitet. Wir hätten das 2:0 machen können, haben uns dann aber einen Moment zu sicher gefühlt. Es ist zu schnell gegangen, sodass wir den Anschlusstreffer bekommen haben. Ja, dann mussten wir leiden und kämpfen, aber am Schluss hat es leider nicht ganz gereicht. Ich glaube, es war ein sehr schönes Tor, das 2:2, aber das müssen wir sauberer verteidigen am Ende. Ja, am Ende müssen wir fast froh sein, noch einen Punkt geholt zu haben.»
«Ich glaube, wenn man den Spielern ins Gesicht sieht, dann sieht man, dass sie enttäuscht sind, dass wir hier das 2:2 erreicht haben, obwohl wir über 30 Minuten lang einen Mann weniger waren. Das zeigt die Mentalität der Mannschaft. Auf dem Weg, auf dem wir sind, haben wir Herausforderungen vor uns und das ist sicher schon einmal ein positives Zeichen. Danach heißt es weiterarbeiten, weiterlernen und die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehen. Wie wir solche Spiele zu Ende verteidigen müssen, wie wir solche Spiele sozusagen töten und am Schluss ist der Prozess. Wie gesagt, es ist noch immer der Anfang der Saison. Wir müssen weiterarbeiten und als Mannschaft zusammenstehen. So bin ich überzeugt, werden wir Erfolg haben.»
(blue)
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Marvin Keller im Interview

«Er hat wehgetan. Er hat mich genau auf die Nase getroffen. Es war für einen kurzen Moment schlimm, aber jetzt ist wieder alles gut.»
«Im besten Fall bekommt man noch die Hände nach oben, aber es war sehr nah, daher muss man am Schluss einfach probieren, ihn nicht reinzulassen. Das ist mir gelungen, natürlich mit Schmerzen, aber das ist der Preis, den ich gerne zahle.»
«Sehr schade, ich hatte das Gefühl, dass wir auch in Unterzahl das Spiel noch unter Kontrolle hatten. Es war klar, dass Lausanne mehr Druck machen würde, aber konkret sind sie weniger geworden. Kurz nach unserem 2:0 haben wir ein unnötiges Gegentor bekommen, dann kippt das Momentum natürlich. Dann haben sie angefangen, daran zu glauben. Nichtsdestotrotz haben wir wenig zugelassen und dann durch so einen Sonntagsschuss das 2:2 bekommen, was sicherlich sehr frustrierend ist.»
«Es ist immer schade, vor allem, wenn man relativ früh eine rote Karte bekommt. Das verändert das Spiel immer, ob man will oder nicht. Wichtig ist, dass wir zusammenbleiben. Das haben wir in Unterzahl auch gemacht. Wir haben sehr wenig zugelassen und auch per schönem Konter das 2:0 geschossen. Klar müssen wir noch cleverer und noch abgeklärter sein, um das noch über die Runden zu bringen. Aber es ist ein Prozess und ich glaube, wir haben es nicht schlecht gemacht, alles in allem.»
«Ich glaube, man hat es auch heute über weite Strecken gesehen: Wir waren solidarisch. In der ersten Halbzeit hatten wir allerdings unsere Mühen, vor allem mit dem Ball. Wir haben nicht viel Tempo ins Spiel gebracht und auch wenige Lösungen gefunden. Ich muss auch sagen, dass Lausanne das System umgestellt hat, was wir auch bemerkt hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir probiert, zu reagieren, und das war auch viel besser. Wie gesagt, muss man in Unterzahl Mentalität beweisen. Das war für uns auch ein guter Test, den wir absolgviert haben. Leider konnten wir das entsprechende Resultat nicht mitnehmen, aber ich glaube, es war wichtig, dass man einige gute Punkte gesehen hat.»
(blue)

Schiri-Experte Stephan Klossner im Interview

«Ja, für mich ist die rote Karte korrekt. Das Foul ist eindeutig, vor allem in der Verlangsamung sieht man gut, dass Edimilson mit dem gestreckten Bein in den Gegner hineingeht und ihn mit den Stollen am Oberschenkel trifft. Das spricht dann klar für Rot. Er rutscht dann etwas ab, der Treffer ist nicht mit voller Wucht, aber die Verletzungsgefahr ist für mich trotzdem hoch. Das sieht man gut auf dem Standbild. So reinzugehen ist verletzungsgefährdend, daher hat der VAR korrekterweise die rote Karte ausgesprochen.»
(blue)
Dann ertönt der Schlusspfiff. YB schafft es nicht, den dritten Sieg einzufahren, und Lausanne gelingt in der Nachspielzeit der zweite Treffer. LS und die Young Boys trennen sich somit mit 2:2.
96'

Hadjam am Tor vorbei

Aus zentraler Position bekommt YB einen Freistoss zugesprochen, der aus rund 20 Metern ausgeführt wird. Hadjam legt sich den Ball zurecht und bringt ihn über die Mauer, jedoch zieht dieser ein paar Meter am linken Pfosten vorbei. Mastil springt umsonst.
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95'
Butler-Oyedeji holt sich die nächste gelbe Karte für seine Farben ab – Grund ist sein starkes Reklamieren über einen möglichen Elfmeter an die Adresse des Schiedsrichters.
94'

Sieben Minuten Nachspielzeit

Es gibt noch ordentlich Zeit obendrauf, gleich sieben Minuten gibt es hier noch, während Lausanne weiter in Richtung YB-Strafraum anrennt und Schmidt es schafft, Butler-Oyedeji vom Ball zu trennen.
91'

Keller hält mirakulös!

Lausanne hat nun Feuer gefangen. Bah Mendes stürmt über die rechte Seite, lässt Hadjam diesmal hinter sich und gibt scharf ins Zentrum. Dort kommt Janneh, der von der YB-Defensive beackert wird, zum Schuss auf Höhe des Punktes. Aus kürzester Distanz trifft er Keller direkt im Gesicht. Was ein Save von Keller! Die Partie wird kurz darauf aber wegen Nasenblutens des YB-Goalies unterbrochen.
89'

2 : 2

Tor für Lausanne-Sport!!! Was für eine Schlussphase! Butler-Oyedeji kommt am linken Strafraumeck an den Ball, täuscht einen Pass an und lässt Schmidt stehen. Er zieht in Richtung Zentrum. Dort lässt der Engländer einen Schlenzer ab, der es in sich hat. Keller kann fliegen und strecken, wie er will – der Ball findet das obere Toreck. Der nächste Treffer für die Waadtländer in der Nachspielzeit, nach dem Siegtor gegen Basel!
88'

Ballbesitzphase für die Gäste

Nachdem sich YB bislang sehr geschickt hinten reinstellte und es so Lausanne bislang kaum gelang, Keller herauszufordern, gibt es nun eine kurze Ballbesitzphase der Gäste.
86'
Die nächsten defensiven Wechsel von Gerardo Seoane: Benito und Lauper kommen in die Partie, während Gigovic und Monteiro sich verabschieden. Die gelb-schwarze Captainbinde geht übrigens von Zesiger an Benito.
84'

Hadjam weiss zu blocken

Hadjam verhindert die nächste Hereingabe und klärt zur Ecke. Diese wird zwar ebenfalls erst geklärt, doch Soppy bekommt am Strafraumrand den Ball. Im Duell mit Essende verliert er zwar den Ball und das Gleichgewicht, doch für einen Penalty reicht es nicht.
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83'
Der nächste Wechsel für das Team von Lukas Elsner: Kone geht vom Platz, während Despotovic für ihn kommt, um die Wende herbeizuleiten.
82'
Bah Mendes grätscht seinen Gegenspieler Zesiger im Mittelfeld von hinten um und sieht dafür die nächste gelbe Karte.
80'

Es wird nochmals spannend

Im Stade de Tuilière wird es noch einmal spannend: Nach dem schnellen Ausgleich wirkt die YB-Abwehr unzufrieden, doch Gelb-Schwarz weiss weiterhin, wie man sich den Ball sichert. Trotz Unterzahl bleibt es eine enge Partie.
77'

1 : 2

Tor für Lausanne-Sport!!! Was ist denn hier los? Die Waadtländer antworten schnell, über links stürmt Kone los und bringt eine Flanke auf den langen Pfosten. Dort rauscht Mollet heran und versenkt den Ball per wuchtigem Rechtsschuss unhaltbar für Keller.
75'

0 : 2

Tor für YB!!! Das gibt es doch nicht: YB trifft in Unterzahl! Ausgangspunkt war ein Zweikampf von Mollet um den Ball vor dem Strafraum der Young Boys. Gelb-Schwarz macht es danach ganz schnell, wobei am Ende Pech auf die rechte Seite geschickt wird. Aus spitzem Winkel merkt er, dass er nicht mehr auf einen Mitspieler ablegen kann. Also folgt per Rechtsschuss der Abschluss aus sehr spitzem Winkel, doch im langen Eck ist Mastil überwunden.
Aus spitzem Winkel weiss Dominik Pech, den Vorsprung seiner Farben auf 2:0 zu erhöhen.
Aus spitzem Winkel weiss Dominik Pech, den Vorsprung seiner Farben auf 2:0 zu erhöhen.Claudio De Capitani/freshfocus
72'

YB bislang wachsam

Den Waadtländern bleiben etwas mehr als 20 Minuten inklusive Nachspielzeit, um den Ausgleich zu erzielen. Zwar ist Lausanne in Überzahl, doch die Young Boys verteidigen bislang sehr diszipliniert und schaffen es immer wieder, den Ball in Richtung Mastil zu tragen und hinten dicht zu bleiben.
69'

Nächste Trinkpause

Kurz nach den Wechseln folgt die nächste Trinkpause, die YB zugutekommt. Schliesslich werden die Gäste nun mehr und mehr zurückgedrängt.
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68'
Ebenso gibt es einen Wechsel beim Heimteam aus Lausanne: Captain Custodio verabschiedet sich vom gut gefüllten Tulière. Währenddessen betritt Butler-Oyedeji den Rasen.
68'
Gerardo Seoane ist durch die Unterzahl gezwungen, defensiver zu wechseln: Für YB laufen nun Schmidt und Pech auf, während Blum und Sanches sich verabschieden.
67'

Partie wie ausgetauscht

Der zweite Durchgang wirkt wie das Gegenteil des ersten, was auch an der frühen Führung YBs und der roten Karte für Fernandes liegt. Beide Teams haben nun deutlich mehr Zug zum Tor, wobei YB aufgrund der Unterzahl eher auf Konter aus ist, während Lausanne mit viel Druck rund um den Gästestrafraum spielt.
Deutlich schnelleres Spiel: Der zweite Durchgang zwischen YB und Lausanne-Sport hat bislang ordentlich Tempo.
Deutlich schnelleres Spiel: Der zweite Durchgang zwischen YB und Lausanne-Sport hat bislang ordentlich Tempo.Claudio De Capitani/freshfocus

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