Publiziert 31. Oktober 2026, 22:30
12. Spieltag


Luzern
Sion
K. Hajrizi
-65
(ET)R. Nivokazi
-79
Was für ein Fehlschuss! In der 74. Minute hat der eingewechselte Sion-Spieler Surdez den Ausgleich auf dem Fuss. Nivokazi legt im Fünfmeterraum quer, Surdez steht vor dem praktisch leeren Tor – und bringt den Ball tatsächlich nicht im Kasten unter. Ein Fehlschuss der Kategorie unfassbar. Immerhin: Wenig später macht es Nivokazi besser und trifft nach Vorarbeit von Lukembila zum verdienten 1:1.
Winsley Boteli – im negativen Sinn. Der Shootingstar kriegt seit seiner Nati-Premiere im Oktober kein Bein vor das andere. Gegen Luzern wird sein schwach getretener Penalty in der 56. Minute zur leichten Beute für FCL-Goalie Ivan Letica. Für den Kroaten ist es der erste gehaltene Elfmeter im Luzern-Trikot. Besonders bitter für Boteli: Der Strafstoss hätte Sion in Führung bringen können.
Einen Sieg verdient an diesem Abend eigentlich keines der beiden Teams. Luzern startet aktiver, ohne offensiv gefährlich zu werden. Die erste Halbzeit ist eine einzige Enttäuschung, echte Torchancen sind praktisch inexistent. Nach der Pause steigert sich Sion und kommt zu den besseren Möglichkeiten.
Doch Boteli verschiesst einen Penalty, während Surdez das leere Tor verfehlt. Luzern geht dank eines Eigentors von Kreshnik Hajrizi (65.) zwischenzeitlich in Führung, kann den Vorsprung aber nicht über die Zeit retten. Das 1:1 ist letztlich leistungsgerecht.
Feuriger Empfang für die Luzerner! Beim ersten Heimspiel seit über einem Monat sorgen die FCL-Fans mit einer Pyroshow für reichlich Rauch und Licht. Auf dem Rasen bleibt das erhoffte Feuerwerk allerdings lange aus. Statt Spektakel gibt es zahlreiche Zweikämpfe und kaum Torchancen. Für Aufregung sorgt immerhin Schiedsrichter Alessandro Dudic, der kurz vor der Pause einen Sion-Betreuer mit Rot auf die Tribüne schickt. Der Grund: offenbar Proteste nach einer Gelben Karte gegen Baltazar.
65’ | 1:0 | Luzerns Matteo Di Giusto bringt eine Flanke in den Strafraum. Dort will Sion-Verteidiger Kreshnik Hajrizi den Ball mit dem Kopf klären, lenkt ihn aber unglücklich ins eigene Tor. Der Führungstreffer für den FCL fällt damit durch ein Eigentor.
74’ | 1:1 | Lukembila setzt sich im Luzerner Strafraum gegen Loïc Lüthi durch und spitzelt den Ball am zögernden FCL-Goalie Ivan Letica vorbei zu seinem Teamkollegen Nivokazi. Dieser muss nur noch ins leere Tor einschieben und erzielt den verdienten Ausgleich.
Matteo Di Giusto: «Es war ganz klar eine Steigerung da der Mannschaft. Wir haben alles reingeworfen und am Ende bitter, dass wir dann so einen Gegentreffer kassieren. Das darf uns nicht passieren, das ist naiv. Über den ganzen Match gesehen haben wir aber eine Reaktion gezeigt auf die vorherigen Spiele. Ich habe einfach versucht, eine scharfe Flanke reinzubringen. Am Ende spielt es mir keine Rolle, wer den Ball dann reinschiesst.» (gegenüber SRF)
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