Super League: Meister souverän: FC Thun überzeugt in Luzern nach Rückstand

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Super League

Publiziert 25. Juli 2026, 22:51

Meister souverän: FC Thun überzeugt in Luzern nach Rückstand

1. Spieltag

Luzern
1 – 3
Thun

Luzern

Spielende

Thun

S. Knezevic

-

2

10
11

N. Maier

-

8

12

M. Gutbub

-

51

13

N. Bürgy

-

84

Bevorzugte Quelle

Die Szene des Spiels

In der 84. Minute flankt Lucien Dähler von der rechten Seite in den Luzerner Strafraum. Nicolas Bürgy steigt hoch, trifft den Ball optimal mit dem Kopf und sorgt damit für das 3:1. Die Thuner starteten schlecht ins Spiel und lagen bereits nach zwei Minuten im Rückstand. Davon liess sich der Meister aber nicht beirren.

Die Schlüsselfigur

Dank des Tores von Nico Maier (26), Schweizer Neuzugang aus Österreich (BW Linz), kann Thun optimal auf den frühen Rückstand reagieren. Auch sonst eine einwandfreie Leistung des offensiven Mittelfeldspielers. Zusammen mit Verteidiger Nicolas Bürgy, der einmal mit dem Fuss und einmal per Kopf trifft, ist er der Auffälligste beim FC Thun.

Nicolas Bürgy jubelt über das 3:1.
Nicolas Bürgy jubelt über das 3:1.Christian Pfander/freshfocus

Das bessere Team

Der Thuner Sieg ist keineswegs gestohlen. Die Berner Oberländer sind nach dem frühen Rückstand dominant, haben mehr Spielanteile und die besseren Chancen als die Luzerner.

Das Tribünengezwitscher

Bei beiden Clubs gab es viele Wechsel. Leonardo Bertone trat den Gang von Thun nach Luzern an. Auch seine ehemaligen Teamkollegen Franz-Ethan Meichtry (Genua), Elmin Rastoder (Panathinaikos), Kastriot Imeri (zurück zu YB) und Trainer Mauro Lustrinelli (Union Berlin) verliessen den Meister. In Luzern gingen Trainer Mario Frick, Goalie Pascal Loretz und die Schweizer Sturmhoffnung Andrej Vasovic von Bord.

Stimmen zum Spiel

Nico Maier: «Wir sind überglücklich. Wir haben viel gewechselt auf heute hin. Wir sind ins Spiel gegangen und wollten unsere Mentalität durchsetzen. Das ist uns gut gelungen heute. Das ist das, was Thun auszeichnet. Nach dem Rückstand haben wir eine Reaktion gezeigt.» (gegenüber Blue)

Zwei neue Trainer in der Super League: Gian-Luca Privitelli (links, FC Thun) und Trainer Udo Portmann (FC Luzern) begrüssen sich vor dem Spiel.
Zwei neue Trainer in der Super League: Gian-Luca Privitelli (links, FC Thun) und Trainer Udo Portmann (FC Luzern) begrüssen sich vor dem Spiel.Christian Pfander/freshfocus

Leonardo Bertone: «Wir sind früh in Führung gegangen, dann kamen die drei Gegentreffer. Das beschäftigt mich gerade am meisten. Wir wussten, Thun ist gut drauf. Es war das erste Spiel. Es ist ein Fehlstart. Der bedeutet aber noch nichts. Wir wollen nächste Woche gegen Basel reagieren. Es war schön, die ehemaligen Kollegen wieder zu sehen. Auf dem Platz galt es dann aber ernst. Ich habe es mir aber anders vorgestellt.» (gegenüber Blue)

Niklas Steffen: «Es war wichtig, nach dem Rückstand unser Spiel zu behalten. Wir haben es aber sehr gut gemacht. Schlussendlich spielt ein früher Rückstand keine Rolle. Wir haben stark reagiert. Kompliment an die Mannschaft. Es tut gut, zu rotieren. Das ist nicht selbstverständlich. Es spielt keine Rolle, wer vorne ist. Ich will dem Team einfach bestmöglich helfen.» (gegenüber Blue)

Die Tore

2' I 1:0 I Nach einer Hereingabe in den Strafraum von FCL-Spieler Ruben Dantas Fernandes kommt der Ball zu Stefan Knezevic, der ihn letztlich über die Linie drückt.

8' I 1:1 I Einwurf von der rechten Seite. Nico Maier steht im Strafraum richtig, nimmt den Ball Volley und bringt diesen in der entfernten linken Ecke im Tor unter.

51' I 1:2 I Nach einem Freistoss von der linken Seite kommt es zum Durcheinander im FCL-Strafraum. Goalie Simoni eilt aus dem Tor, hat den Ball aber nicht. Nicolas Bürgy behält Übersicht und Ruhe und trifft zum 2:1.

84' I  1:3 I Jetzt gibt es Freistoss von der rechten Seite. Dähler schnippelt den Ball mit der richtigen Schärfe und präzise in den Sechzehner des FCL. Bürgy steht goldrichtig und nickt herrlich ein. Entscheidung.

So gehts weiter

Am 28. Juli spielt Thun in der Qualifikation zur Champions League gegen den kroatischen Spitzenclub Dinamo Zagreb. Danach gehts mit dem Derby gegen YB weiter. Der FC Luzern trifft am 2. August auswärts auf den FC Sion.

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