Publiziert 10. Mai 2026, 16:28

Vor der Partie zwischen Sion und Thun kam die Frage auf: Wie hat Thun die Meisterparty überstanden? Schliesslich flog die Mannschaft nach dem Titelgewinn vor einer Woche nach Ibiza, um zu feiern. Das Team, das ohne den gesperrten Trainer Lustrinelli auskommen musste, setzte gegen Sion auf eine B-Elf. Man rotierte fleissig – so fehlte auch etwas die Eingespieltheit.
Sion nutzte das in der ersten Halbzeit eiskalt aus. Ein Doppelschlag von Boteli (22.) und Chouaref (23.) machte am Ende den Unterschied aus. Sion darf nun weiter von einer Europacup-Quali träumen. Man schleicht sich an Rang 3 heran – und sollte St. Gallen den Cup gewinnen, würde auch der vierte Platz reichen.