Die Gefühlslage der beiden Mannschaften könnte unterschiedlicher kaum sein. Der FCZ steckt in einer tiefen Krise und hat aus den letzten fünf Spielen bei vier Niederlagen gerade mal eines gewonnen. Dass dieser gegen den Spitzenreiter gelungen ist, bessert die Statistik zwar nicht auf, dürfte aber dennoch ein wenig Selbstvertrauen geben.
Die St. Galler auf der anderen Seite dürfen sich, nach den beiden Niederlagen Thuns, als wohl formstärkste Mannschaft der Liga betiteln. Die letzte Niederlage liegt mittlerweile mehr als zwei Monate zurück und in der Zwischenzeit hat man elf Spiele bestritten (vier Siege und sieben Unentschieden).
Die Favoritenrolle ist demnach klar dem zweiten der Super League zugeschrieben, auch wenn der FCZ die beiden bisherigen direkten Duelle in dieser Saison für sich entscheiden konnte.