Publiziert 25. April 2026, 22:43

Tief in der Nachspielzeit wurden die Luganesi für ihren Aufwand in der Schlussphase doch noch belohnt. Schiri Luca Cibelli entschied nach Intervention des Videoschiedsrichters auf Foulpenalty für Lugano, weil Thuns Valmir Matoshii den davon geeilten Lugano-Spieler Mahmoud gefoult hatte. Ezgjan Alioski blieb in der 97. Minute eiskalt vom Punkt und verwertete den Penalty mit einem satten Schuss in die Partie.
Der Thuner Meistertitel ist damit vertagt und kann nun am Sonntag vom Sofa aus Tatsache werden, wenn der FC St. Gallen auswärts bei YB nicht gewinnt.
Genis Montolio. Der Thuner Innenverteidiger verletzte sich bereits nach wenigen Minuten. Ein Schockmoment für den FCT, der Mühe hatte, sich davon zu erholen.

In der ersten Halbzeit war es ein zähes Spiel mit leichten Vorteilen für die Thuner, die allerdings etwas nervös agierten. Auch nach der Pause war dem Heimteam die Nervosität deutlich anzumerken. Lugano konnte seinerseits aber ebenfalls lange wenig Akzente in der Offensive setzen, hatte aber in der Schlussphase mehrere dicke Chancen und letztlich den entscheidenden Penalty, als Thun hinten aufmachte.
Schon am Nachmittag hatten sich zahlreiche Thun-Fans in der Thuner Innenstadt versammelt, um das vielleicht historische Wochenende ihres Vereines einzuläuten. In der proppenvollen Stockhorn Arena verfolgten dann mit Hanspeter Latour, Milaim Rama und anderen auch Legenden des Clubs das Spiel gegen Lugano live vor Ort. Auch nach dem Spiel unterstützen die Fans ihre Spieler.

Fehlanzeige
Am nächsten Samstag reist Thun zum FC Basel, während Lugano am Sonntag YB empfängt. Sollte Thun also nicht am Sonntag (26. April) Sofameister werden, könnte man diesen auswärts in Basel feiern.
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