«Ein Kompliment an die Mannschaft für diesen Auftritt. Wir wussten, dass Thun natürlich schon zwei extrem strenge Wochen hinter sich hat und sicherlich mentale Rückschläge erlitten hat. Zu zehnt rausfallen, das haben wir von Anfang an versucht auszunutzen, mit extremer Intensität und extremem Druck. Vielleicht war es am Anfang etwas zu wild, aber in dem Sinne ist es gut, wenn man viel Power vom Platz bringt. Insgesamt fand ich den Auftritt der Mannschaft sehr konzentriert, egal wie das Resultat war. Sie hat versucht, weiter nach vorne zu spielen und nichts zuzulassen. Sie hat bis zum Schluss versucht, sich zu wehren, um kein Gegentor zu bekommen. Das hat mir gefallen.»
«Wir haben immer gut nachgesetzt, versucht, den Gegner im Aufbau zu stören, und waren in den Duellen resoluter. Ich glaube, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, was die Defensive angeht. Aber wie gesagt: Alles muss im Kontext gesehen werden. Wir wissen, was Thun vor zwei Wochen durchgemacht hat. Wir waren natürlich extrem motiviert für das Derby, was man von Anfang an gemerkt hat.»
«Es geht einfach um Entwicklung: Wir wollen uns als Mannschaft mit unserer Spielweise richtig entwickeln. Das bedeutet Dynamik, Power nach vorne und Tore schiessen wollen. Entsprechend scouten wir auch Spieler und versuchen, dementsprechend zu spielen. Es kann nicht jedes Mal so aufgehen wie heute, aber die Marschrichtung ist eigentlich die, dass man den Gegner wieder vor Probleme stellt, dass vielleicht nicht jedes Tor super herausgespielt wird, aber der Gegner so unter Druck gesetzt wird, dass er Fehler macht und wir unsere Qualitäten dementsprechend einsetzen. Wir haben Spieler mit extrem viel Wucht, aber auch technisch versierte Spieler. Das ist der Weg, den wir gehen, und natürlich auch die Entwicklung der Mannschaft. Ich glaube, man hat heute eine solche Energie auf dem Platz gespürt. Die Mannschaft wächst von Tag zu Tag zusammen. Das wird natürlich extrem geprüft, wenn es nicht so gut läuft, und heute war es vielleicht ein bisschen einfacher.»
(SRF)