Ticker | Thun - Young Boys | 2. Spieltag Super League 2026/2027

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THU – YB 0:6

Publiziert 01. August 2026, 22:19

YB überrollt den Meister – Berner feiern 6:0-Schützenfest in Thun

2. Spieltag

Thun
0 – 6
Young Boys

Thun

Spielende

Young Boys

01

J. Monteiro

-

10

02

L. Blum

-

24

03

E. Fernandes

-

33

04

S. Essende

-

55

05

K. Imeri

-

68

06

S. Essende

-

90

Bevorzugte Quelle

Wir verabschieden uns!

Wir verabschieden uns hier vom Feuerwerk, das im Visana-Stadion herrschte – das Verbot am 1. August interessiert YB im Derby gegen Thun nicht gross. Wir wünschen noch ein schönes Wochenende!

Samuel Essende im Interview

«Ich habe ein Ziel, wie viele Tore ich diese Saison schiessen will. Das behalte ich aber für mich und werde es bekannt geben, wenn es soweit ist. Das werdet ihr dann erfahren.»
«Es hat natürlich geholfen, dass wir so früh ein Tor schießen konnten, denn Thun ist durchaus ein sehr kompetitiver und schwieriger Gegner. Da hätte es geholfen, so früh in Führung zu gehen. Wir wollen da anknüpfen, wo wir gegen Sion aufgehört haben, das hat geholfen.»
«Mit dem Ankommen in Bern ging es schon relativ gut. Es hat etwas gedauert, aber ich habe Thun sehr gern, dort habe ich ja schon dreimal getroffen und meine ersten Tore in der Super League erzielt.»
(SRF)

Gerardo Seoane im Interview

«Ein Kompliment an die Mannschaft für diesen Auftritt. Wir wussten, dass Thun natürlich schon zwei extrem strenge Wochen hinter sich hat und sicherlich mentale Rückschläge erlitten hat. Zu zehnt rausfallen, das haben wir von Anfang an versucht auszunutzen, mit extremer Intensität und extremem Druck. Vielleicht war es am Anfang etwas zu wild, aber in dem Sinne ist es gut, wenn man viel Power vom Platz bringt. Insgesamt fand ich den Auftritt der Mannschaft sehr konzentriert, egal wie das Resultat war. Sie hat versucht, weiter nach vorne zu spielen und nichts zuzulassen. Sie hat bis zum Schluss versucht, sich zu wehren, um kein Gegentor zu bekommen. Das hat mir gefallen.»
«Wir haben immer gut nachgesetzt, versucht, den Gegner im Aufbau zu stören, und waren in den Duellen resoluter. Ich glaube, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, was die Defensive angeht. Aber wie gesagt: Alles muss im Kontext gesehen werden. Wir wissen, was Thun vor zwei Wochen durchgemacht hat. Wir waren natürlich extrem motiviert für das Derby, was man von Anfang an gemerkt hat.»
«Es geht einfach um Entwicklung: Wir wollen uns als Mannschaft mit unserer Spielweise richtig entwickeln. Das bedeutet Dynamik, Power nach vorne und Tore schiessen wollen. Entsprechend scouten wir auch Spieler und versuchen, dementsprechend zu spielen. Es kann nicht jedes Mal so aufgehen wie heute, aber die Marschrichtung ist eigentlich die, dass man den Gegner wieder vor Probleme stellt, dass vielleicht nicht jedes Tor super herausgespielt wird, aber der Gegner so unter Druck gesetzt wird, dass er Fehler macht und wir unsere Qualitäten dementsprechend einsetzen. Wir haben Spieler mit extrem viel Wucht, aber auch technisch versierte Spieler. Das ist der Weg, den wir gehen, und natürlich auch die Entwicklung der Mannschaft. Ich glaube, man hat heute eine solche Energie auf dem Platz gespürt. Die Mannschaft wächst von Tag zu Tag zusammen. Das wird natürlich extrem geprüft, wenn es nicht so gut läuft, und heute war es vielleicht ein bisschen einfacher.»
(SRF)
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Lewin Blum im Interview

«Ich glaube, wir konnten es auf dem Platz abrufen: Wir haben Stimmung gemacht, hatten Freude, waren mutig, haben attackiert und konnten Tor um Tor schiessen. So macht es Spass, definitiv verdient.»
«Ja, wieso nicht? Ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Dass ich Scorer-Punkte sammeln konnte, ist auch super. Zu null als Verteidiger und ja, so viele Tore zu erzielen, war super. Wir können es definitiv geniessen. Ich bin stolz auf das Team und es war cool.»
«Ich gebe jedes Mal, wenn ich auf dem Platz stehe, mein Bestes, rufe das Maximum ab und helfe dem Team. Wenn ich das so umsetzen kann, ist es super und ich freue mich, so auf dem Platz zu stehen.»
«Ja, ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass ich gerne für YB spiele. Das ist einfach so. Es ist mein Verein und solange ich auf dem Rasen stehen kann, gebe ich 100 Prozent und trage das Trikot natürlich mit Stolz.»
(SRF)

Lucien Dähler im Interivew

«Ich glaube, genauso ist es: Wenn man hier mit 6:0 verliert, hat man nicht viel richtig gemacht. Ich habe mir darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht: Es ist eine Aktion. Er macht es gut, ich bin etwas zu weit weg. Ich glaube, wir haben schon oft bewiesen, dass wir nach einem Rückstand zurückkommen können. Wir haben in der ersten Halbzeit und phasenweise auch in der zweiten Halbzeit viel zu wenig für das Spiel gemacht. Da reden wir von Tugenden, davon, dass man Duelle gewinnt, wenn man als Mannschaft zusammen auf dem Platz steht und gegen den Ball arbeitet. Wenn man das nicht macht, wird es schwierig, und das haben wir heute vermissen lassen. Dann wird es für uns effektiv schwierig.»
«Ja, absolut. Ich glaube, wir haben genug bewiesen, dass wir sie schlagen können. Wir sind gut drauf, wissen, was wir können, und haben es unter der Woche auch gezeigt. Ich glaube, es ist einfach so, dass wir nicht so ins Spiel gekommen sind, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir wollten griffig ins Spiel kommen, die Duelle gewinnen und ihnen zeigen, dass wir präsent sind. Das haben wir mit und ohne Ball heute wirklich nicht geschafft.»
«Ich glaube, wir müssen die Basics besser machen, um eine Chance auf den Platz zu haben. Wir sind genug abgebrüht und haben genug Vertrauen in unsere Qualitäten, um es am Donnerstag besser zu machen.»
(SRF)
Zwei Minuten obendrauf gab es noch, in denen sich YB wie fast im ganzen Spiel die Spielkontrolle sicherte. Dann ist Schluss: Ein stark auftretendes YB blamierte den Meister im Derby mit 6:0. Es ist die höchste Heimniederlage in der Thuner Geschichte und ein weiterer Schlag nach dem Aus in der CL-Quali.
90'

0 : 6

Tor für YB!!! Essende macht per Kopf das halbe Dutzend voll und sorgt damit wohl für die höchste Heimniederlage der Thuner Derby-Geschichte: Bukinac kann auf der linken Seite durchbrechen und eine präzise Flanke in den Fünfmeterraum schicken, wo Essende bereitsteht. Bamert lässt den aktiven YB-Stürmer dabei sträflich allein, sodass dieser ohne viel Gegenwehr hochsteigen und einnicken kann. Doppelpack für den Stürmer!
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86'

Stewart scheitert an Keller

Ein kleines offensives Lebenszeichen der Berner Oberländer: Stewart schaltet in den Konter, ist dabei auf der linken Seite aber gänzlich allein, abgesehen von zwei Gegenspielern. Am Strafraumrand folgt schliesslich der Abschluss, doch Keller kann den Ball mit einer raschen Parade aus der rechten unteren Ecke kratzen.
84'

Thun in Unterzahl!

Es kommt bitter für die Berner Oberländer: Heule verschwindet mit dem Trikot über dem Gesicht in den Katakomben des Stadions. Der Zusammenprall mit dem Knie von Pech scheint also eine schwerere Rippenverletzung verursacht zu haben. Da Thun sein Wechselkontingent bereits ausgeschöpft hat, geht es nun zu zehnt weiter.
83'

Pfostenkracher von Sanches

Die nächste YB-Offensivaktion – und wer steht noch nicht auf der Torschützenliste? Sanches! Der Youngster zieht am linken Strafraumrand mit etwas Tempo an und lässt einen Schlenzer ab. Steffen macht sich lang, doch er hat Glück, denn der Ball kracht am rechten Pfosten.
Er will es wissen: Alvyn Sanches probiert es und scheitert am Pfosten.
Er will es wissen: Alvyn Sanches probiert es und scheitert am Pfosten.Christian Pfander/freshfocus
80'

Sorge um Heule

Sorge um Heuel: Der eingewechselte Aussenverteidiger bleibt einen Moment liegen und scheint sich mit Schmerzen an die Rippen zu fassen. Er wird am Rande des Spielfeldes behandelt – das Problem: Thun hat bereits fünfmal gewechselt. Falls Heule ganz raus müsste, würde Thun in Unterzahl spielen.
77'

Viel Gelb-Schwarze Stimmung

Der YB-Anhang übertönt weiterhin sämtliche Fans im ausverkauften Visana Stadion. Die mitgereisten Fans freuen sich auf die YB-Viertelstunde, während auf der Gegenseite Ernüchterung herrscht.
76'
Nächster YB-Wechsel und Seoane nimmt den Vize-Captain runter, während der Captain den Platz betritt: Zesiger lässt die Binde somit an Benito wandern.
75'

Zesiger mit der Grätsche

Gutbub wird von den Beinen geholt, bevor er so richtig durchstarten kann. Zesiger haut noch die Grätsche gegen seinen Gegenspieler raus, erwischt aber fairerweise zuerst den Ball. Erneut gelingt es der Thuner Doppelspitze nicht, offensiv zu schalten oder den Ball festzumachen.
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73'
Nächster Wechsel auf Thuner Seite: Der Königstransfer Zoukit soll Schlimmeres verhindern, während Roth den Platz verlässt.
71'

Thun K.O. damit?

Das nun doch sehr deutliche Ergebnis beraubt die Thuner zunehmend ihrer Spielfreude, während die Gesichter der roten Fans auf den Rängen immer länger werden. Gegen die weiterhin spielerisch und läuferisch überlegenen Gäste aus Bern fällt den Thunern im Moment kaum ein Mittel ein.
Lucien Daehler gegen Kastriot Imeri: Thun hat weiterhin Probleme den Ball zu halten.
Lucien Daehler gegen Kastriot Imeri: Thun hat weiterhin Probleme den Ball zu halten.Christian Pfander/freshfocus
68'

0 : 5

Tor für YB!!! Der Rückkehrer Imeri trifft aus der zweiten Reihe! YB behält durch Schmidt den Ball vor dem Strafraum der Thuner. Essende legt schliesslich zentral den Ball zurück auf den freistehenden Imeri. Der Rückkehrer schliesst wuchtig ab, doch Bamert fälscht den Ball entscheidend ab. So kann Steffen nur verdutzt zusehen, wie der Ball ins linke Eck kullert.
Die nächste Jubeltraube: Kastriot Imeri trifft gegen seinen Ex-Klub zum 5:0.
Die nächste Jubeltraube: Kastriot Imeri trifft gegen seinen Ex-Klub zum 5:0.Claudio De Capitani/freshfocus
67'

Thun kurz im Angriffsmodus

Vor der grossen Wechselphase um die Stundenmarke war das Heimteam erstmals aktiv am Offensivspiel beteiligt und fiel durch einige giftige Zweikämpfe sowie einen ersten gefährlichen Kopfball im gegnerischen Strafraum auf. Da stellt sich die Frage:

Schafft Thun hier noch ein Tor?

66'
Gerardo Seoane wechselt beide Aussenverteidiger aus und nimmt für YB Hadjam und den aktiv auftretenden Blum raus. Dafür kommen nun Burkinac und Schmidt ins Spiel.
65'

Essende gegen Steffen

Nächster Abschluss von YB in der ersten Druckphase des Heimteams: Essende versucht es mit einem Flachschuss, scheitert aber an Schlussmann Steffen.
63'
Thun scheint nun aktiver in die Partie zu kommen, während Gian-Luca Privitelli mit seinem nächsten Wechsel etwas überrascht: Der im offensiven Bereich mit vielen Läufen auffällige Labeau wird für Gutbub ausgewechselt.
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61'

Bürgy per Kopf

Ein Hoffnungsschimmer für die Bener Oberländer: Bei einem Freistoss schraubt sich Bürgy hoch und kommt so zentral zum Kopfball. Doch Keller ist zur Stelle und kann den Ball sicher festhalten.
60'
Es folgt die nächste Unterbrechung, die Gerardo Seoane diesmal für einen Wechsel nutzt: Lauper und Pech sollen das Ergebnis über die Bühne bringen, während sich Monteiro und Wüthrich verabschieden.
60'
Ein hartes Einsteigen von Essende sorgt für die nächste Karte: Der Stürmer kommt im Zweikampf deutlich zu spät und steht schliesslich Saiz voll auf dem Fuss. Urs Schnyder zeigt ohne zu zögern erneut den Karton.

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