«Ja, ich möchte der Mannschaft ein Kompliment machen, dass wir unseren Zuschauern heute Freude bereiten konnten. Das liegt auch daran, dass wir eine gute Struktur im Spiel gefunden haben, eine gute Organisation mit und ohne Ball. Die Mannschaft war sehr bemüht, vieles umzusetzen, was wir diese Woche trainiert haben, vor allem im Umschaltspiel nach Ballverlust. In den letzten Wochen war das in Lugano nicht so gut, jetzt war es viel besser, da wir die schnellen Spieler auf den Flügeln besser kontrollieren konnten. Wir sind auch sehr oft hoch angelaufen, waren aggressiv, also ein guter Mix aus Blockverteidigung, Restverteidigung und hohem Pressing. Ich glaube, dass es heute wichtig war, defensiv gut zu arbeiten. Das ist meistens das Erste, was wir vielleicht vernachlässigen, und in unserer Situation haben wir jetzt einen extremen Fokus darauf gesetzt.»
«Ja, heute freuen wir uns natürlich sehr über den Sieg und geniessen ihn in vollen Zügen. Wir freuen uns für unsere Zuschauer und natürlich auch für unsere Spieler, die nach diesen letzten Spielen mit einem anderen Gefühl nach Hause gehen. Trotzdem wissen wir, dass wir unsere Ziele in dieser Saison nicht erreicht haben, dass wir daran gescheitert sind und dass viele Dinge, die wir umsetzen wollten, nicht gut funktioniert haben. Dieses Gefühl ist natürlich immer noch in uns. Trotzdem können wir uns heute über die Leistung freuen.»
«Nein, ich würde mich nicht speziell auf die letzten zwei Spiele fokussieren. Wir richten unseren Blick eher auf das gesamte Jahr. Wir sind uns aber bewusst, dass vielleicht der ein oder andere Spieler in den letzten Wochen, in denen wir international nicht mehr dabei waren, nicht mehr genug Spielzeit bekommen hat. Darum haben jetzt alle die Möglichkeit, vielleicht den einen oder anderen Wechsel mitzumachen, sodass wir den einen oder anderen Spieler auch zu sehen bekommen. Aber wir sind uns bewusst, dass, wenn wir nächste Saison nicht europäisch spielen, das ebenso Einfluss auf die Kadergrösse etc. hat. Dann gibt es aber auch Spieler, die vielleicht schon länger dabei sind und jetzt den nächsten Schritt machen müssen. Das läuft so oder so parallel. Das läuft so oder so parallel. Durch das Verfehlen der Zielvorgabe, europäisch zu spielen, hat das sicher auch noch einen direkten Einfluss.»
«Ja, natürlich nicht so wie vielleicht vor zehn Tagen oder letztes Wochenende, als wir wirklich das Gefühl hatten, dass wir näher dran sind und eine kleine Serie starten könnten. Ich meine, bei den letzten Heimspielen hatten wir das Gefühl, dass wir von der Spielweise her eigentlich auf der richtigen Seite waren, aber wir konnten nie die entsprechenden Ergebnisse einfahren. Das war extrem frustrierend. Einerseits haben wir die Leistung nicht gebracht, andererseits ist es nicht auf unserer Seite gefallen. Das überwiegt natürlich ganz klar die Unzufriedenheit. Aber gleichzeitig versuchen wir, den Blick nach vorne zu werfen und in diesen Wochen gewisse Sachen anzupassen und zu verändern. In den nächsten Wochen werden wir in vielen Bereichen Gespräche führen, selbstkritisch analysieren und versuchen, nächste Saison einiges besser zu machen.»
(blue)