Publiziert 18. März 2026, 23:01
Achtelfinale
Hinspiel:




FC Liverpool
Galatasaray Istanbul
Qualifiziert
D. Szoboszlai
-25
H. Ekitiké
-51
R. Gravenberch
-53
Mohamed Salah
-62

Bis zur 25. Spielminute rannte Liverpool dem 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel hinterher. Eine einstudierte Ecke sorgte dann für den verdienten Ausgleich im Gesamtscore durch Szoboszlai. Danach schluderten die Reds im Abschluss. Salah vergab teilweise kläglich, auch einen Penalty. Doch es gilt auch zu sagen: Der türkische Keeper Uğurcan Çakır hielt seine Farben auch mirakulös im Spiel.
Zur Pause musste dann Gala-Superstar Osimhen mit einer Verletzung vom Feld. Die sowieso schon nicht gute Offensive kam noch weniger auf Touren. Ganz im Gegenteil zu den Reds. Erst traf Ekitiké nach einer schönen Hereingabe von Salah, nur zwei Minuten später machte Gravenberch den Deckel drauf. Das Traumtor von Salah, der seinen Peinlich-Elfer wieder gutmachte, war die Zugabe für die Fans an der Anfield Road. Liverpool wird nun im Viertelfinal gegen PSG antreten. Auch ein Kracher für Fussballfans.

Vor dem Spiel gab es die grosse Frage: Wer steht bei Bayern im Tor? Zwischenzeitlich waren vier Goalies verletzt. Ein 16-Jähriger hätte fast sein Debüt gefeiert, doch Jonas Urbig kehrte nach seiner Gehirnerschütterung zurück. Es gilt zu sagen: Egal, wer im Tor gestanden hätte, Bayern hätte sich trotzdem für den Viertelfinal qualifiziert. Denn Atalanta Bergamo brachte nur wenige Schüsse aufs Tor. Der Vorsprung der Bayern aus dem Hinspiel war zu gross.
Ein weiteres Problem für Atalanta: Bayern wollte den tausenden Fans im Stadion trotzdem etwas bieten – und Bayern hat einen Harry Kane. Dieser schnürte einen Doppelpack und war auch am dritten Treffer der Bayern beteiligt. Besonders das 2:0 des Engländers war fantastisch. Er dribbelte sich durch die Abwehr und hämmerte das Spielgerät ins Lattenkreuz. Bayern hatte nach 70 Minuten 80 Prozent Ballbesitz! So wunderte es wenig, dass auch noch Díaz traf. Auf Bayern wartet im April im Viertelfinal nun Real Madrid.

Im Hinspiel machte die Goalie-Demütigung von Kinsky im Gehäuse von Tottenham die Runde. Im Rückspiel durfte wieder Vicario ran. Dieser zeigte eine starke Partie gegen Atlético und war massgeblich daran beteiligt, dass Tottenham von einem Wunder träumen konnte. Denn: Lange Zeit fehlten den Spurs nur zwei Treffer für eine Verlängerung. Erst in der 75. Minute machte Innenverteidiger Hancko den Sack zu. Dies per Kopf nach einer Ecke. Tottenham gab nicht auf, schoss erneut die Führung, doch die Zeit lief gegen den Abstiegskandidaten aus England. Atlético wird im Viertelfinal das Land nicht verlassen müssen. Es kommt nämlich zum Duell mit Barcelona.
PSG - Liverpool
Real - Bayern
Barcelona - Atlético
Sporting - Arsenal