Publiziert 14. Oktober 2026, 23:20
2. Spieltag


Manchester City
Paris Saint-Germain
D. Doué
-13
O. Dembélé
-15
Vitinha
-32
E. Haaland
-53
M. Akliouche
-62
E. Haaland
-75
Dass Johan Manzambi kicken kann, weiss man schon lange. Doch der Nati-Star schafft es immer wieder, aufs Neue zu verblüffen. Nach seinem 70-Millionen-Wechsel im Sommer von Freiburg zu Aston Villa traf der Schweizer bereits bei seinem Debüt in der Premier League. Nun klappt es auch im ersten Champions-League-Spiel – und das just an seinem 21. Geburtstag.
Gegen Fenerbahçe erzielt Manzambi mit etwas Glück das 1:0. Danach feiern in die Fans mit ihrem eigenen «Manzambi»-Song. Doch damit nicht genug. Der Schweizer holt nach dem Seitenwechsel auch noch einen Penalty heraus und spielt vor dem 5:0 den vorletzten Pass in die Tiefe. Am Ende des Spiels wird er als MVP ausgezeichnet.
Tore, Tore und noch mehr Tore. Die beiden Finanz-Schwergewichte Manchester City und PSG liefern sich vor den Augen von Ex-Trainer Pep Guardiola, der im Stadion sitzt, ein wahres Spektakel.
Die Pariser kombinieren sich ein ums andere Mal durch die englische Abwehr und vollenden ihre Angriffe gleich zweimal sehenswert. Den Grundstein zum Sieg legen die Franzosen bereits in der ersten Halbzeit: Nach 32 Minuten steht es 3:0 für den amtierenden Champions-League-Sieger. City erwacht erst im zweiten Durchgang – zu spät.
Trainer-Legende José Mourinho hat es derzeit nicht einfach. Aufgrund ausbleibender Resultate steht der Portugiese unter Druck. Ausgerechnet gegen Ex-Club Rom macht «The Special One» seinem Namen alle Ehren.
Nach dem Doppelpack von Donyell Malen liegen die Madrilenen tief in der zweiten Halbzeit 1:3 zurück und scheinen die Partie zu verlieren. Mourinho wechselt Endrick, der in dieser Saison erst 27 Minuten auf dem Platz stand, und Carlos Espi ein. Beide Offensivspieler erzielen kurz vor Schluss je ein Tor.
Doch damit nicht genug. Nachdem die Madrilenen in der 85. Minute ausgeglichen haben, setzen sie noch einen drauf: Antonio Rüdiger vollendet die Wende mit dem 4:3 in der 90. Minute und sorgt dafür, dass es in den nächsten Tagen etwas gemütlicher angehen kann.
Die Bundesliga-Spitzenteams haben im hohen Norden ihre liebe Mühe. Nach den Bayern, die am Dienstag gegen Viking 3:3 spielten, patzen auch die Dortmunder in Norwegen.
Gregor Kobel und Co. unterliegen der Überraschungsmannschaft aus der letzten Saison mit 0:1. Das einzige Tor der Partie erzielt Fredrik Sjovold in der 52. Minute. Nati-Goalie Kobel ist chancenlos.
Erfreuliche News aus Schweizer Sicht: Luca Jaquez steht nach langer Verletzungspause wieder einmal im Kader beim VfB Stuttgart. Zuletzt kickte der Schweizer an der WM in den USA – seither machte ihm eine Muskelverletzung zu schaffen.
Von der Bank aus sieht der Rechtsverteidiger, wie seine Teamkollegen den zweiten Sieg in der Champions League einfahren. Gegen Bratislava benötigen sie dafür allerdings auch etwas Glück. Beim Spielstand von 1:0 erzielen die Slowaken den vermeintlichen Ausgleich. Weil der Schiedsrichter allerdings ein Foul von Ex-Basel-Spieler Andraz Sporar an Jeff Chabot gesehen haben will, wird das 1:1 einkassiert. In der Folge erhöhen die Deutschen auf 2:0 und 3:0.
Schachtar Donezk und AEK Athen liefern sich einen offenen Schlagabtausch über 90 Minuten. Die Ukrainer haben mehr Ballbesitz, doch auch die Griechen setzen mit schnellen Angriffen gefährliche Nadelstiche. Früh köpft Harold Moukoudi an den Pfosten, ehe Lovro Majer AEK nach einem schnellen Vorstoss in der 28. Minute in Führung bringt.
Die Antwort von Schachtar kommt sechs Minuten später: Pedro Victor Delmino da Silva, auch Pedrinho genannt, gleicht per Penalty aus. Kurz darauf trifft Pedro Henrique die Latte. Auch nach der Pause bleibt die Partie umkämpft, beide Teams suchen die Lücke und immer wieder wird es eng. Bis in der 80. Minute Vinicius Tobias aus spitzem Winkel abzieht und Schachtar in Führung schiesst. Gleiker Mendoza zementiert mit seinem Treffer neun Minuten später den 3:1-Sieg.
Betis Sevilla drückt den FC Porto von Beginn an tief in die eigene Hälfte. Die Spanier lassen den Ball laufen, Porto wirkt im Angriff fahrig. Nach torloser erster Hälfte zaubert Abdessamad Ezzalzouli die Führung ins Eck (47.).
Doch die Gäste schlagen zurück: Gabri Veiga gleicht per Freistoss aus (54.), Samu Aghehowa trifft nach einem Hacken-Zuspiel zum 1:2 (61.). Betis gibt nicht auf. Juan Hernandez stellt auf 2:2 (74.), ehe «Isco» per Penalty die Führung zurückholt (84.). Porto wirft in der Schlussphase alles nach vorne, muss aber schliesslich die Niederlage verbuchen. Betis gewinnt mit 3:2.
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