Publiziert 20. Oktober 2026, 23:13
3. Spieltag


Paris Saint-Germain
FC Barcelona
D. Doué
-38
Xavi Espart
-55
L. Hernández
-72
Lamine Yamal
-79
Vitinha
-81
Fabián Ruiz
-86
Die grösste Affiche am Königsklassen-Dienstag heisst PSG gegen Barcelona und endet mit einem spektakulären 4:2-Sieg für den CL-Titelverteidiger aus der französischen Hauptstadt.
In einer zumindest phasenweise ansprechenden Partie gehen die Pariser durch Doué (38.) in Front, der seine Farben mit einem satten Schuss aus 17 Metern Distanz jubeln lässt. Sehenswert ist dann der Barça-Ausgleich nach dem Seitenwechsel, als Aussenverteidiger Xavi Espart (55.) ein herrliches Zuspiel von Fermin Lopez in die Tiefe zum 1:1 verwandeln kann.
Beim 2:1 der Hausherren hat Doué wieder seine Füsse im Spiel, als er einen Corner auf den Kopf von Hernandez zirkelt. Der Verteidiger steigt im Luftduell höher als sein Gegenspieler und nickt das Leder in die Maschen. Barça-Superstar Yamal lässt dann seine grosse Klasse aufblitzen, als er mit einem sensationellen Solo an seinem Gegenspieler vorbeizischt und den Ball dann per «Spitzguuge» in die Maschen zimmert.
Für die Katalanen reichts trotz Yamal-Zauber nicht zu Punkten in Paris, weil die Franzosen am Schluss nochmal Gas geben. Vitinha (81.) und Ruiz (86.) bescheren PSG den verdienten Heimsieg.
Was ist denn an der Anfield Road los? Villarreal beginnt wie die Feuerwehr und geht dank gütiger Mithilfe von Liverpools Starspieler Virgil van Dijk 1:0 in Führung. Der Niederländer patzt böse – Georges Mikautadze aus Georgien lässt Alisson keine Chance und trifft. Als wäre das nicht genug, erhöhen die Spanier in der 29. Minute auf 2:0.
Doch Liverpool lässt sich so einfach nicht abschütteln. Der argentinische Weltmeister Alexis Mac Allister bringt die Reds heran, Ex-Barça-Verteidiger Ronald Araujo gleicht mit einem Kopfball noch vor der Pause aus. Kurz nach dem Seitenwechsel ist es wieder Mac Allister, der das Spiel dreht. Florian Wirtz sorgt mit dem 4:2 (68.) – ein feiner Tiefschuss – für die Entscheidung.
Atlético hat in der Königsklasse zuletzt ganze sechs Spiele am Stück gegen deutsche Teams verloren – gegen Stuttgart gibt es zumindest einen Punkt. Und mit dem sind die Rojiblancos gut bedient.
Stuttgart geht vor der Pause durch einen satten Schuss von Jamie Leweling von der Strafraumgrenze völlig verdient in Führung. Doch nach der Pause ist der Bundesligist kurz unaufmerksam und wird prompt bestraft. Julian Alvarez jubelt in der 47. Minute über den Ausgleich.
In der Folge hat Stuttgart – begünstigt durch die Rote Karte gegen Morten Hjulmand in der 64. Minute – mehr vom Spiel, bringt das Runde aber nicht ins Eckige.
Klare Sache in Manchester: Die drei Tore von Phil Foden, der an der WM im Sommer von Thomas Tuchel aussen vor gelassen wurde, sind matchentscheidend. Besonders das 4:1 ist eine Augenweide. Nach einem langen Ball von Rayan Cherki lässt Rico Lewis abtropfen – Foden versorgt den Ball aus rund 16 Metern perfekt im Lattenkreuz. Besser gehts kaum.
Die Norweger können ihren Coup, den sie vor einer Woche gegen Dortmund feierten, nicht bestätigen. Obwohl das Überraschungsteam aus der letzten Saison zweimal einen Rückstand ausgleicht, fahren die Wikinger ohne Punkte im Rucksack zurück in den hohen Norden. Der Schotte Scott McTominay ist mit einem Doppelpack (41./75.) Mann des Spiels.
Die Römer machen mit den Slowaken kurzen Prozess: 4:0. Slovan hat zu keiner Zeit Chancen, aus diesem Spiel auch nur einen Punkt mitzunehmen. Die Römer treffen zweimal vor und zweimal nach der Pause. Donyell
Niederländischer Auswärtssieg in Porto. Dank eines Tors von Guus Til (57.) entführt PSV drei Punkte beim Gastspiel im Estádio do Dragão.
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