FC Thun gegen Hajduk Split im Ticker: Gewinnt Thun in der Conference League?

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FCT – HAJ 0:1

Publiziert 22. Oktober 2026, 22:52

Unglückliche Thuner Niederlage: Hajduk krallt sich knappen Sieg

2. Spieltag

Thun
0 – 1
Hajduk

Thun

Spielende

Hajduk Split

0–1

Dali

-

17

Bevorzugte Quelle
Thun geht auch gegen Hajduk Split als Verlierer vom Platz.
Thun geht auch gegen Hajduk Split als Verlierer vom Platz.Philipp Kresnik/freshfocus

Die Szenen des Spiels

In der 17. Minute wird Thun für eine eklatant schwache Defensivarbeit gnadenlos bestraft. Nico Maier spielt einen viel zu kurzen Pass, den Hajduks De Almeida abfängt. Der Brasilianer tankt sich dann etwas gar leicht durch Thuns Hintermannschaft und sieht seinen ersten Abschluss geblockt. Den zweiten Versuch verwertet er dann per Aussenrist zum 1:0 für die Kroaten. Am Ende bleibt es beim knappen Auswärtssieg für Hajduk – auch weil Thuns Christoffersson in der 73. Minute nach mustergültiger Vorarbeit des emsigen Labeaus aus wenigen Metern das leere Tor verfehlt.

Die Schlüsselfigur

Olivier Mambwa. Die YB-Leihgabe hat offensiv zwar hie und da ein paar vielversprechende Ansätze, doch defensiv werden ihm einige Male die Grenzen aufgezeigt. Verschuldet in der zweiten Hälfte einen Foulpenalty, bei dem allerdings sehr viele Schiedsrichter auf dieser Welt nach Mambwas kleinem Schupfer wohl hätten weiterlaufen lassen.

Das bessere Team

In der Startphase wirkt Thun etwas nervös. Mit zunehmender Spieldauer kommt der Schweizer Meister aber besser ins Spiel und würde sich mindestens einen Punkt verdienen. Die Gäste aus Split sind über weite Strecken des Spiels spielerisch sehr enttäuschend.

Das Tribünengezwitscher

Das Visana Stadion ist restlos ausverkauft, und das in erster Linie aufgrund der Vielzahl an Hajduk-Fans, welche die Arena in eine kroatische Festhütte verwandeln. Selbst auf der Haupttribüne sind die Split-Anhänger gegenüber den Thuner Fans zahlen- und stimmungstechnisch deutlich in der Überzahl.

Die Tore

17’ I 0:1 I Zuerst wird der Abschluss von Dalisson noch geblockt, landet dann aber gleich wieder in dessen Füssen. Den Nachschuss verwandelt der Brasilianer dann gekonnt mit dem Aussenrist zum 1:0 für Hajduk.

Stimmen zum Spiel

Marco Bürki: «In der zweiten Halbzeit hat es sich so angefühlt, als würden wir sie an eine Wand spielen. Das Tor war das Einzige, was noch gefehlt hat. Wenn wir zwei oder drei Spiele hintereinander gewonnen hätten, wäre vermutlich ein Ball rein. Aber am Ende hat es halt nicht gereicht. Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen. Danach waren wir viel giftiger, haben die zweiten Bälle gewonnen. Das Gegentor war sehr unglücklich. Diese Leistung heute hatte viel gute Aktionen dabei. Schlussendlich war das Resultat nicht schön, aber dieses Spiel wird uns sicher Auftrieb geben.» (gegenüber blue)

Niklas Steffen: «Wir waren nicht schlechter, wenn nicht sogar besser. Wir waren einfach zu wenig zwingend im letzten Drittel. Insgesamt war es ein guter Auftritt, den wir leider nicht belohnen können. Es war aus meiner Sicht ziemlich wenig bei der Penaltyszene. Ich habe bei der Analyse vor dem Spiel gesehen, dass er gerne in die Mitte schiesst. Zum Glück bin ich stehen geblieben.»

Gian-Luca Privitelli: «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen. Die ersten 20 Minuten waren nicht gut, da hat uns der Mut gefehlt. Danach waren wir nicht das schlechtere Team. Es hat uns gutgetan zu sehen, dass wir mithalten können, wenn wir mutig und aktiv sind. Am Ende fehlt etwas Durchschlagskraft in der Offensive. Das hat heute gefehlt, um noch etwas gefährlicher zu werden und schlussendlich etwas Zählbares mitzunehmen. Aber dieses Spiel sollte uns definitiv Mut machen für die kommenden Aufgaben.»

So gehts weiter

Schon am Sonntag gehts für Thun weiter mit dem nächsten Heimspiel – in der Liga empfangen die Berner Oberländer den Tabellenführer aus Lugano.

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