FC St. Gallen verliert Rückspiel gegen Benfica Lissabon mit 0:5

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SLB – FCSG 5:0

Publiziert 30. Juli 2026, 22:52

Sensation bleibt aus: St. Gallen kassiert Klatsche in Lissabon

Hinspiel:

BEN
12
SG
Benfica
5 – 0
62
St.Gallen

Benfica

Spielende

St.Gallen

Qualifiziert

V. Pavlidis

-

11

10

V. Pavlidis

-

55

20

V. Pavlidis

-

65

30

V. Pavlidis

-

74

40

C. Lenglet

-

82

50
Bevorzugte Quelle

Benfica watscht den FC St. Gallen im Rückspiel mit 5:0 ab.
Benfica watscht den FC St. Gallen im Rückspiel mit 5:0 ab. IMAGO/STEINSIEK.CH

Die Szene des Spiels

Den ersten Gegentreffer konnte der FC St. Gallen gut wegstecken. Man spielte weiter, als wäre nichts gewesen und suchte den Ausgleich. Als dann aber Pavlidis in der 55. Minute eine herausragend gespielte Passkombination zum 2:0 abschloss, wurde der Druck zu gross. Nachdem man wenig später auch noch Gelb-Rot kassierte, war die Messe endgültig gelesen.

Die Schlüsselfigur

Der griechische Stürmer Vangelis Pavlidis im Dienste Benfica Lissabons schoss die St. Galler im Alleingang ab. Der 27-Jährige erzielte die ersten vier Tore selbst. Wer vier Mal in einer Partie trifft, darf zurecht als Mann des Spiels ausgezeichnet werden. Nach 76 Minuten wurde Pavlidis in den verdienten Feierabend entlassen.

Traf gleich vier Mal: Vangelis Pavlidis.
Traf gleich vier Mal: Vangelis Pavlidis. IMAGO/HMB-Media International

Das bessere Team

Auch wenn die erste Halbzeit auf der Resultatanzeige und aus statistischer Sicht klar den Portugiesen gehörte, versteckte sich der FC St. Gallen nicht. Nachdem man beim frühen Gegentreffer nicht gut aussah, raffte man sich wieder auf und drückte immer wieder ins Angriffsdrittel. Aliou Baldé scheiterte beispielsweise unglücklich am Pfosten.

Die erste Halbzeit gestaltete St. Gallen ordentlich – in Hälfte zwei geriet man unter die Räder.
Die erste Halbzeit gestaltete St. Gallen ordentlich – in Hälfte zwei geriet man unter die Räder. IMAGO/ZUMA Press

Die zweite Hälfte sollte bitter werden für die Gäste. Von Anfang an erhöhte Benfica den Druck. Erst konnte Espen-Schlussmann Lukas Watkowiak noch parieren, dann landete der Ball erneut im Tor. Kurze Zeit später flog auch noch Jozo Stanic mit Gelb-Rot vom Platz. Danach spielte nur noch Benfica. Mit dem dritten, vierten und fünften Treffer machten die Hausherren alles klar. Ein verdienter Sieg für den portugiesischen Hauptstadtclub, der St. Gallen klar die Grenzen aufzeigte.

Das Tribünengezwitscher

Einen prall gefüllten Gästeblock mit St. Galler Fans in Lissabon suchte man am Donnerstagabend vergeblich. Die Espen mussten eine Sektorsperre absitzen, die sie sich im September 2024 in Heidenheim einhandelten. Die Ostschweizer Fans hatten dort pyrotechnisches Material gezündet, obwohl man schon mit einer Verwarnung belastet gewesen war. Trotzdem gelang es rund 80 St. Galler Anhängern, Tickets für das Spiel zu erwerben und sich ganz oben in einer Ecke zu platzieren.

Den wenigen St. Galler Fans im Stadion wurde kein Fest geboten.
Den wenigen St. Galler Fans im Stadion wurde kein Fest geboten. Valter Gouveia /freshfocus

Die Tore

11’ | 1:0 | Vangelis Pavlidis bezwingt Watkowiak mit einem satten Flachschuss.

55’ | 2:0 | Pavlidis vollendet eine herrliche Passkombination alleine vor dem Tor.

65’ | 3:0 | Aus rund fünf Metern netzt Pavlidis per Kopf ein und markiert den Hattrick.

74’ | 4:0 | Pavlidis hämmert einen Foulpenalty ins Tor und schnürt das Viererpack.

82’ | 5:0 | Clement Lenglet trifft nach einer Flanke per Direktabnahme.

So gehts weiter

Der FC St. Gallen greift nun ein Stockwert tiefer weiter an – in der dritten Runde der Qualifikation für die Conference League. Damit stehen gleich drei Super-League-Clubs in dieser Runde – nämlich der FC Lugano, der FC Vaduz und die Espen. Der FCSG trifft auf Maccabi Tel-Aviv. Das Hinspiel findet am 6. August statt, der zweite Durchgang am 13. August.

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