Publiziert 27. September 2026, 22:45
Deutschland sucht lange vergeblich nach der entscheidenden Lücke – und dann schlagen ausgerechnet die Griechen zu. In der 74. Minute kommt Christos Tzolis über die linke Seite. Josha Vagnoman stoppt ihn zunächst, legt den Ball mit der Hacke aber unfreiwillig in den Rückraum. Dort wartet Dimitrios Kourbelis und zieht aus rund 16 Metern direkt ab. Joshua Kimmich fälscht den Schuss noch entscheidend ab, aber Alexander Nübel ist machtlos. Der Treffer markiert die Wende zum griechischen 1:0-Sieg.
Dimitrios Kourbelis entscheidet die Partie für Griechenland. Während Deutschland lange nach einem Weg durch die Defensive sucht, ist der 32-Jährige in der 74. Minute zur Stelle und bringt Griechenland den Sieg.
Deutschland hat mehr vom Spiel, sucht aber über weite Strecken vergeblich nach dem Weg durch die griechische Defensive. Griechenland hält dagegen, bleibt geduldig und wartet auf seine Chance. Als sie sich bietet, schlagen die Gäste zu. Während die DFB-Elf aus ihrem Ballbesitz zu wenig macht, verteidigen die Griechen konsequent und sind im entscheidenden Moment zur Stelle. Am Ende macht genau diese Effizienz den Unterschied in Augsburg.
Nach über zwanzig Jahren gibt es wieder Stehplätze bei einem DFB-Länderspiel. In Augsburg sind es gleich 10 000 Stehplätze auf der Ulrich-Biesinger-Tribüne. Klopp hatte vor dem Spiel ausdrücklich gesagt, er wolle damit eine «richtige Heimspiel-Atmosphäre» entfachen. Die WWK-Arena ist mit 29 000 Zuschauern ausverkauft.
74’ | 0:1 | Nach einem Verteidigungsfehler von Deutschland trifft Kourbelis aus 16 Metern Entfernung.
Jonathan Tah (Deutschland, gegenüber Das Erste): «Es war kein einfaches Spiel. Wir haben es einfach nicht gut genug gemacht. Wenn wir unsere Möglichkeiten nutzen, sieht das Spiel anders aus. Wir haben den Ballbesitz nicht gut genug genutzt. Sie sind durch das Umschaltspiel zu Möglichkeiten gekommen und machen einen dann halt rein. Wir sind natürlich enttäuscht, aber wichtig ist, dass wir zusammen stehen und das wird sich nicht ändern. Natürlich ist die Euphorie mit dem neuen Trainer von aussen da, aber schlussendlich müssen wir auf dem Platz performen. Natürlich sind nicht alle happy, aber wir können es in den nächsten Spielen wieder gutmachen.»
Deutschland trifft am Donnerstag auswärts auf Serbien und Griechenland empfängt die Niederlande. Anpfiff ist jeweils um 20.45 Uhr.
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