Nati-Schock an der WM 2026: Katar gleicht in der Nachspielzeit aus

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Katar - Schweiz 1:1

Publiziert 13. Juni 2026, 23:13

Nati-Schock in Nachspielzeit! Katar gleicht aus

1. Spieltag

Katar
1 – 1
Schweiz

Katar

Spielende

Schweiz

01

B. Embolo

-

17

M. Muheim

-

94

(ET)
11

Der Schocker im Video.SRF

Die Szene des Spiels

Tief in der Nachspielzeit wird die Schweiz für ihre unfassbar nachlässige Chancenauswertung bestraft. Boualem Khoukhi gewinnt das Kopfballduell gegen den eingewechselten Miro Muheim und trifft zum 1:1 für Katar.

Die Schlüsselfigur

Lange steht Miro Muheim nicht auf dem Platz. Doch wenige Minuten nach seiner Einwechslung ist nach seinem verlorenen Kopfballduell mitschuldig daran, dass die Schweiz den sicher geglaubten Sieg doch noch aus der Hand gibt.

Das bessere Team

Die Stärkeverhältnisse bei dieser Partie sind schnell geklärt. Die Nati dominiert mit einem gewaltigen Übergewicht an Ballbesitz und einem Chancenplus. Vorwerfen muss sich die Yakin-Elf einzig eine schlechte Chancenauswertung. Mit dieser Überlegenheit müssen eigentlich zwingend zwei, drei Tore mehr resultieren. Geschieht aber nicht – im Gegenteil: In der Nachspielzeit wird die Schweiz bestraft und kassiert den Ausgleich.

Der Chancenwucher der Nati wurde bestraft.
Der Chancenwucher der Nati wurde bestraft.freshfocus

Das Tribünengezwitscher

Nach dem lange dürftig angelaufenen Vorverkauf fürs Katar-Spiel und dem fast leeren Stadion beim Testspiel gegen Australien in San Diego hatte man hie und da schon die Befürchtung, der Schweizer WM-Start würde vor spärlich besetzten Rängen über die Bühne gehen. Jene Befürchtung bewahrheitet sich aber überhaupt nicht. Bei sonnigen Temperaturen verfolgen offiziell 67’966 Fans das erste Nati-Spiel an dieser WM. Unter den Zuschauenden mischen sich aber neben Katari und Schweizer aber auch viele einheimische Event-Fans, die mit viele unterschiedlichen Trikots ihren Weg in die während der WM offiziell «San Francisco Bay Area» genannte Arena finden.

Die Tore

17’ | 1:0 | Embolo verlädt den katarischen Goalie und versenkt die Kugel souverän zur Schweizer Führung in die Maschen.
90+4’ | 1:0 | Khoukhi trifft per Kopf zum 1:1.

Die Stimmen zum Spiel

Murat Yakin (gegenüber SRF Sport): «Es schmerzt extrem; Diese vergebenen Chancen, die wir hatten aber leider zu wenig effizient waren. Und auch, dass wir zu wenig belohnt wurden für den Aufwand, den wir betrieben haben. Wie es im Fussball halt ist: Wer sie nicht macht, bekommt sie.»

Manuel Akanji: «Die Ursache heute ist Effizienz. Ich glaube, wir können nicht mehr Goalchancen herausspielen. Wir hatten so viele Chancen. Und ich meine wirklich gute Torchancen.Schlussendlich spielen wir an einer WM und wenn man dem Gegner 94. Minuten lang Zeit gibt, um ins Spiel zurück zu kommen, dann passiert das halt irgendwann. Da haben wir selbst Schuld.»

Granit Xhaka: «Wir wussten, sie warten auf den richtigen Moment. Und der Moment ist in der 94. Minute gekommen. Es ist nicht so, dass wir nicht viel kreiert hätten. Wir haben viel kreiert und auch gute Sachen. Aber am Ende der zweiten Halbzeit war der Rhythmus draussen und auf dem Niveau darf das nicht passieren.»

Gregor Kobel: «Ich glaube, man hats gespürt im Spiel, dass Katar immer wieder auf ihre Momente gewartet haben. Sie haben schnell umgeschalten und sind schnell hinter die Kette gekommen. Und ja, wir haben es leider nicht geschafft, nachzusetzen und das zweite Goal zu schiessen.»

So gehts weiter

Die Nati reist gleich nach dem Katar-Spiel wieder nach San Diego. Am kommenden Donnerstag folgt dann das zweite WM-Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina in Los Angeles.

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