Publiziert 04. Juli 2026, 05:37

Im letzten WM-Sechzehntelfinal stellte sich nur noch die Frage: Kolumbien oder Ghana. wer wird der Gegner der Nati im WM-Achtelfinal. Nun ist klar: Die Nati wird am 7. Juli um 22 Uhr (Schweizer Zeit) in Vancouver auf Kolumbien treffen. Die Südamerikaner gewannen ihre Partie mit 1:0, waren von A-Z überlegen. Einzig St.-Gallen-Goalie Zigi im Ghana-Kasten sorgte dafür, dass es lange ein Nervenkrimi blieb für die Südamerikaner.
Vor 69'045 Zuschauern im vollen Stadion von Kansas City erzielte Offensivmann Jhon Arias in der 14. Minute den frühen Siegtreffer für den Favoriten. 2014 war Kolumbien im Viertelfinale knapp an Gastgeber Brasilien gescheitert, der wiederum wenige Tage danach im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Deutschland legendär mit 1:7 verloren hatte.
Dabei begann die Partie für die Kolumbianer äusserst ungünstig. Nachdem Ghanas Thomas Partey bereits in der ersten Minute den ersten Warnschuss abgegeben hatte, mussten die Südamerikaner auch noch früh wechseln. Der ehemalige Bundesliga-Profi Jhon Cordoba musste schon in der achten Minute wegen einer Muskelverletzung vom Platz.
Für den früheren Spieler von Mainz 05, 1. FC Köln und Hertha BSC kam Stürmer Luis Suarez. Und der Angreifer von Sporting Lissabon wirbelte die Defensive der Ghanaer sofort durcheinander und bediente mustergültig Arias in der Mitte, der völlig frei stehend zur frühen Führung der Cafeteros traf.
Danach hatte Kolumbien alles im Griff. Von Ghana, das ebenfalls früh wegen einer Verletzung wechseln musste und Marvin Senaya durch Alidu Seidu ersetzte, kam offensiv so gut wie gar nichts. Am Ende hatte man keinen Schuss aufs Tor. Dabei hatte Trainer-Veteran Carlos Queiroz die Bedeutung der Partie auch für den afrikanischen Kontinent hervorgehoben.
Neun von zehn Teams aus Afrika hatten die Vorrunde überstanden. Doch im Sechzehntelfinale war nun für sieben davon frühzeitig Schluss – auch für Ghana. Lediglich Ägypten und Marokko schafften mit Siegen über Australien und die Niederlande den Sprung ins Achtelfinale.