Publiziert 03. Juli 2026, 07:36
Sechzehntelfinale


Schweiz
Algerien
B. Embolo
-10
D. Ndoye
-46
Es sind Aktionen wie jene in der 10. Spielminute, die Johan Manzambi so unglaublich wertvoll für die Schweiz machen. Mit Siebenmeilenstiefen dringt der Shootingstar in den algerischen Strafraum ein, schüttelt seinen Gegenspieler ab und behält dann die Übersicht. Manzambis Vorlage verwertet Breel Embolo am ersten Pfosten lauernd eiskalt, womit die Nati mit der ersten Torchance in Führung geht. Es ist der Anfang eines abgeklärten Auftritts der Yakin-Mannschaft, der am Ende mit dem Schweizer Einzug in den WM-Achtelfinal gekrönt wird.
Am 7. Juli um 22 Uhr (Schweizer Zeit) wird die Nati in Vancouver den WM-Achtelfinal bestreiten. Gegner wird der Sieger des Duells zwischen Kolumbien und Ghana werden.

Wir kommen auch in dieser Kategorie nicht um Manzambi herum. Der 20-Jährige zeigt immer wieder seine grosse Klasse, sein Durchsetzungsvermögen, seine Finesse und seine Übersicht. Der Marktwert Manzambis dürfte nach diesem Auftritt weiter hochschnellen.
Die Algerier sind der Schweiz in der ersten Halbzeit punkto Ballbesitz klar überlegen, aber hinten anfällig. Die Nati besticht erst durch grosse Effizienz und nach dem schnellen 2:0 nach der Pause mit der nötigen Abgeklärtheit. Insgesamt ist es ein absolut verdientes Weiterkommen der Schweiz.
Auch unter den Augen von Bundespräsident Guy Parmelin bestreitet Granit Xhaka gegen Algerien als erster Schweizer seine 150. Partie im Nati-Trikot. Bloss 46 Spieler weltweit erreichten diese magische Marke. Unter ihnen Cristiano Ronaldo (231 Einsätze), Lionel Messi (202), Sergio Ramos (180), Gianluigi Buffon (176) und Lothar Matthäus (150).

10’ | 1:0 | Embolo versenkt eine traumhafte Vorlage Manzambis eiskalt in die Maschen.
46’ | 2:0 | 57 Sekunden nach Wiederanpfiff zappelt es im algerischen Tor, als Ndoye einen fürchterlichen Befreiungsschlag der Algerier gnadenlos ausnutzt.
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