Tschechien vs. Südafrika: Mokoena rettet späten Ausgleich an der WM 2025

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CZE : RSA 1:1

Publiziert 18. Juni 2026, 18:07

Tschechien wird bestraft: Südafrika sichert sich späten Punkt

2. Spieltag

Tschechien
1 – 1
Südafrika

Tschechien

Spielende

Südafrika

M. Sadílek

-

6

10
11

T. Mokoena

-

83

Die Partie war nichts für Fussballliebhaber.
Die Partie war nichts für Fussballliebhaber.IMAGO/Anadolu Agency

Teboho Mokoena hat Südafrika die Chance auf die K.o.-Runde gerettet, Tschechien verspielt den ersten Sieg bei dieser WM trotz Bundesliga-Power. Angeführt von vier Deutschland-Legionären kam Tschechien im Duell der Auftaktverlierer in Atlanta nur zu einem 1:1 (1:0). Dadurch haben beide Teams noch die Chance auf das Weiterkommen.

Michael Sadilek (6. Minute) sorgte in dem imposanten Hallen-Stadion von Atlanta für die frühe Führung der Tschechen. Ein Handelfmeter von Mokoena (83.) reichte zum Ausgleich. Auf den Rängen waren grosse Lücken sichtbar, die Zuschauerzahl wurde mit 67.442 angegeben. Offiziell können 68.239 Fans die WM-Spiele in der Arena verfolgen, ausverkauft war aber auch das erste Spiel von Europameister Spanien gegen Kap Verde nicht.

Penso feiert WM-Premiere – bei den Männern

Erstmals kam bei dieser WM eine Schiedsrichterin zum Einsatz. Tori Penso ist ohnehin erst die zweite Frau in der Geschichte der Männer-WM, die ein Endrunden-Spiel pfiff. An Erfahrung mangelt es der 39 Jahre alten US-Amerikanerin keineswegs. Penso leitete unter anderem das jüngste WM-Finale der Frauen und war zudem im vergangenen Jahr bei der Club-WM bei einem Spiel von Borussia Dortmund im Einsatz.

Vor vier Jahren in Katar war die Französin Stephanie Frappart Schiedsrichterin beim Spiel von Deutschland gegen Costa Rica. Bei dieser WM ist neben Penso auch die Mexikanerin Katia Garcia im Aufgebot der Referees.

Nach den Auftaktniederlagen standen beide Teams unter Zugzwang. Vor allem Tschechiens Trainer Miroslav Koubek rotierte viel, brachte gleich fünf neue Spieler. Im Angriff stellte er dem Leverkusener Patrik Schick den Hoffenheimer Adam Hlozek zur Seite.

Hlozek liefert direkt

Das machte sich bereits nach wenigen Minuten bezahlt. Denn Hlozek setzte sich auf der rechten Seite durch, passte den Ball flach in den Rücken der Abwehr. Dort leitete Alexandr Sojka gedankenschnell auf Sadilek weiter, der aus kurzer Distanz mit Wucht traf. Wie schon im Eröffnungsspiel gegen Mexiko lag Südafrika früh zurück. Sogar drei Minuten früher als vor einer Woche.

Tschechien startete stark, baute dann aber merklich ab.
Tschechien startete stark, baute dann aber merklich ab. IMAGO/ZUMA Press Wire

Dennoch präsentierte sich der WM-Gastgeber von 2010 spielerisch ansehnlicher als in Mexiko-Stadt. Allein die gefährlichen Abschlüsse fehlten. Oswin Appollis (13.) kam mit seinem Schuss aus über 20 Metern dem Ausgleich noch am nächsten. Als Tschechiens Torwart Matej Kovar (45.+4) eine Flanke fallen liess, waren die Südafrikaner nicht schnell genug zur Stelle, um Kapital daraus zu schlagen.

Südafrika mit mehr Ballbesitz

Südafrika verfügte über deutlich mehr Ballbesitz und war auch durchaus willens, doch die Mannschaft hatte arge Probleme, den Ball mal in eine gefährliche Zone zu bringen. Ganz anders Tschechien. Der frühere Hertha-Profi Vladimir Darida (47.) hatte das zweite Tor auf dem Fuss, doch sein Schuss wurde ebenso gerade noch geblockt wie der von Sadilek (59.).

Der Ausgleich sollte aber doch noch gelingen. Nachdem Pavel Sulc einen Schuss von Thapelo Maseko mit dem Arm im Strafraum geblockt hatte, gab es einen Handelfmeter. Mokoena liess sich die Chance nicht nehmen.

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