Italien verpasst WM: Bosnien wird Nati-Gegner nach Penalty-Drama

WM-Playoffs

Publiziert 01. April 2026, 01:54

Penalty-Drama! Italien verpasst WM – Bosnien wird Nati-Gegner

Bosnien
1 – 1
Italien

Bosnien-Herzegowina

Spielende

Italien

01

M. Kean

-

15

H. Tabaković

-

79

11
Penaltyschiessen
41
Grosser Jubel in Bosnien, Italien verpasst die WM zum dritten Mal in Folge.
Grosser Jubel in Bosnien, Italien verpasst die WM zum dritten Mal in Folge.Getty Images

Bosnien – Italien

Seit 2014 war Italien an keiner WM mehr und auch in diesem Sommer wird das Schweizer Nachbarland nur vor dem TV zuschauen. In einem dramatischen Spiel setzt sich Bosnien im Elfmeterschiessen gegen Italien durch.

Fiorentina-Stürmer Moise Kean (15.) brachte die Squadra Azzurra nach einem riesigen Bock von Bosniens Goalie Nikola Vasilj in Front. Kurz vor der Pause gerieten die Italiener dann wegen einem Notbremse-Foul von Alessandro Bastoni (41.) in Unterzahl. Mit einem Mann mehr gelang Bosnien dann in Person des eingewechselten Schweiz-Bosniers Haris Tabakovic (79.) der Ausgleich zum 1:1.

In der Verlängerung fielen keine Tore mehr, daher fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen. Dort behielt Bosnien die besseren Nerven. Die Italiener verschossen gleich zwei Elfmeter.

Tschechien – Dänemark

Grosser Jubel in Prag. Tschechien gewinnt im Duell mit Dänemark im Penaltyschiessen und fährt zum zweiten Mal nach 2006 an die WM. Michal Sadilek verwandelte letztlich den entscheidenden Penalty.

Michal Sadilek schiesst ein ganzes Land ins Glück.
Michal Sadilek schiesst ein ganzes Land ins Glück.Getty Images

Früh in der Partie eröffnete Pavel Sulc in der dritten Minute das Score für die Gastgeber. Dänemark war in der Folge klar spielbestimmend, brachte den Ball aber lange nicht im Tor unter. Erst in der 72. Minute liess Verteidiger Joachim Andersen seine Landsleute aufatmen und sorgte für den verdienten Ausgleich. Da in der Folge keine weiteren Tore fielen, ging die Partie in die Verlängerung.

In dieser sorgte Ladislav Krejci in der 100. Minute erneut für grossen Jubel in der heimischen Arena in Prag. Kurz nach der Pause verstummte dieser aber wieder und die Dänen glichen die Partie in Person von Kasper Hogh erneut aus. Dabei blieb es und so musste das Penaltyschiessen über das WM-Ticket entscheiden. Und in diesem waren die Nerven der Tschechen um einiges besser – gleich drei Dänen verschossen vom Punkt.

Kosovo – Türkei

Die Türkei fährt zum dritten Mal nach 1954 und 2002 an eine WM-Endrunde. Kerem Aktürkoğlu erzielte in der 53. Minute den entscheidenden Treffer und sicherte seinen Farben damit den 1:0-Auswärtssieg in Pristina. Bereits vier Tage zuvor siegten die Türken gegen Rumänien mit dem denkbar knappsten aller möglichen Resultate.

Erstmals seit 22 Jahren schafft es die Türkei wieder an eine WM.
Erstmals seit 22 Jahren schafft es die Türkei wieder an eine WM.AFP

Der Kosovo versuchte am Schluss nochmals alles, verpasste aber den Ausgleich. Das Heimteam dürfte insbesondere den vergebenen Chancen aus der ersten Halbzeit nachtrauern, als man unter anderem an der Latte scheiterte.

Schweden – Polen

Was für eine Partie in Stockholm! In einer intensiven Partie bekamen die Fans in der regulären Spielzeit ganze fünf Tore geschenkt – mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Gleich zweimal ging Schweden in der ersten Halbzeit in Führung. Zwischenzeitlich glichen die Gäste die Partie aus – genauso wie sie es direkt nach der Pause wieder taten. In der 88. Minute war es schliesslich Stürmer-Star Viktor Gyökeres, der seine Farben an die WM schoss. Für Schweden ist es nach 2002, 2006 und 2018 die vierte WM-Teilnahme in diesem Jahrhundert.

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