Publiziert 05. September 2026, 17:40
2. Spieltag


TSG Hoffenheim
Borussia Dortmund
L. Avdullahu
-45
T. Lemperle
-54
S. Guirassy
-61
Fábio Silva
-66
A. Hajdari
-86
(ET)
Darum gehts
Verletzungshexe bei Borussia Dortmund: Nachdem Neuzugang Giannis Konstantelias beim Bundesliga-Auftakt einen Kreuzbandriss erlitt, musste nun Filippo Mané früh im Spiel gegen Hoffenheim wegen einer muskulären Verletzung ausgewechselt werden.

Und in der 33. Minute dann sogleich der nächste Schock: Nati-Goalie Gregor Kobel blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht sitzen und hielt sich den Fuss. Scheinbar war dem Keeper jemand auf den Fuss gestiegen. Immerhin: Der Schweizer berappelte sich und konnte weiterspielen – glücklicherweise für den BVB.
Kobel hielt noch mehrfach gut und hatte seinen Anteil daran, dass seine Farben nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 3:2 kamen. Für Hoffenheim traf unter anderem Ex-FCB-Ass Leon Avdullahu. Auch der Schweizer Doppelbürger Albian Hajdari traf ins Tor – aber in das falsche. Wegen seines Eigentors verlor die TSG.
Nach dem wilden 3:3 zum Auftakt gegen Eintracht Frankfurt stand nun das Auswärtsspiel gegen Bayer Leverkusen für Union Berlin an. Oder heisst der Club doch Union Schweiz?

Denn: Mit Mauro Lustrinelli als Trainer und Michel Aebischer sowie Kastriot Imeri stehen seit diesem Sommer gleich drei Schweizer unter Vertrag. Gegen Leverkusen stand dann aber nur Aebischer auf dem Feld. Dies, weil Imeri noch verletzt ist.
Das Spiel endete derweil mit einem Dämpfer für Lustrinelli und Co. Nach der sensationellen Auftaktpleite gegen Elversberg gewann Bayer klar und deutlich mit 4:0. Der Sieg war absolut verdient, bei Union passte in der Defensive überhaupt nichts zusammen. Und die Offensive war mehr als harmlos.
Dorfclub Elversberg sorgt weiter für Aufregung! Nach dem überraschenden Erfolg zum Auftakt gegen Bayer Leverkusen folgte nun ein ein 3:3-Remis gegen Gladbach. Das Spiel war durchaus äusserst wild – aus unterschiedlichen Gründen.

So schrieb Elversberg in der 29. Minute Geschichte, als David Mokwa das erste Auswärtstor des Dorfclubs in der Bundesliga schoss. Er schob die Kugel von halbrechts links unten in die Maschen. Es war das 1:1. Beim 2:1 von Gladbach war dann die Wut bei Elversberg riesig. Kurz vor der Pause machte Hugo Bolin nämlich seinen Doppelpack perfekt.

Das Ding jedoch: Ein Einwurf an der Mittellinie wurde fälschlicherweise für Borussia gegeben, woraufhin die Elversberger kurz schliefen – im Gegensatz zu den Gladbachern, die trafen. Das Problem: Der VAR durfte sich gemäss Regelwerk nicht einschalten. Die Elversberger waren stinksauer, vor allem Vincent Wagner, der wegen doppelten Meckerns Gelb-Rot sah.
Davon liess sich der Aufsteiger aber nicht aus der Ruhe bringen und zauberte sich am Ende noch zu einem sensationellen 4:3-Erfolg. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit.
Eine herzzerreissende Geschichte schrieb im Spiel zwischen Werder Bremen und RB Leipzig (3:1) Eren Dinkci. Für Bremen traf er zum 1:0. Er kehrte diesen Sommer zurück zu Werder. Nicht nur, weil der Angreifer gebürtiger Bremer ist, sondern vor allem wegen eines schweren Schicksalsschlags in seinem Privatleben.

Denn: Dinkcis Verlobte Cinja kämpft gegen Leukämie und so wollte er wieder zurück in die Heimat. Bei «Werder-TV» sprach Dinkci offen über die Situation: «Dass sie an Leukämie erkrankt ist, wissen ja mittlerweile sehr viele. Und ihr Wunsch war es auch irgendwie wieder zurück nach Hause zu kommen oder nah zu Hause zu sein.»
Wie eng Dinkci und seine Verlobte zusammenstehen, zeigte sich vor wenigen Wochen: In einem emotionalen TikTok-Video rasierte er ihr nach der Chemotherapie die ausgefallenen Haare ab. Die Bilder bewegten Tausende Fans.
Der Aufsteiger aus Paderborn spielte solide mit, verlor aber am Ende dennoch mit 0:1. Den entscheidenden Treffer erzielte Maximilian Eggestein nach einem Wirrwarr. Mehrfach scheiterten die Freiburger, ehe das Leder zu Eggestein prallte, der zehn Meter halblinks vor der Kiste sträflich frei stand und präzise unten links einnetzte.
